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Videosystem erkennt Stürze in Krankenhäusern

Videosystem erkennt Stürze in Krankenhäusern
Autor:

Margarete Lehné, Sarah Werner

Quelle: KIT-Presse
Datum: 23.12.2014

Es passiert schnell: Ein Patient in einem Krankenhaus stürzt auf dem Flur. Gerade während Nachtschichten können Ärzte und Pflegedienst nicht immer direkt zur Stelle sein. In solchen Fällen könnte zukünftig das Videoüberwachungssystem „NurseEye“ dabei helfen, die Notfallsituation zu signalisieren, damit entsprechende Hilfe geleistet werden kann. Das System macht Aufnahmen von bestimmten Bereichen wie Außenanlagen, Fluren oder Treppenhäusern und wertet diese mit einer speziellen Bildverarbeitung aus: Erkennt es einen Sturz, sendet NurseEye automatisch einen Alarm an den räumlich nächsten Mitarbeiter. Dieser kann nun auf einem Smartphone den Alarm bestätigen, den aufgenommenen Notfall sichten und mit dem Patienten per Videoübertragung kommunizieren. Ärzte und Pfleger können so die Situation einschätzen und weitere Maßnahmen einleiten. Entwickelt wurde NurseEye am Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) des KIT in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB. Die Forscher legen besonderen Wert auf Datenschutz: Es werden nur die Bilder gespeichert und weitergegeben, auf denen die Software einen Sturz erkennt. Alle anderen Videodaten werden sofort gelöscht.
Das KIT-Magazin „lookKIT“ stellt NurseEye und weitere Projekte aus der KIT-Forschung in seiner aktuellen Ausgabe vor. Zum Abschluss des Wissenschaftsjahres 2014 stehen dabei Themen rund um die „Digitale Gesellschaft“ im Mittelpunkt“. Kostenloses Abonnement und Info unter: http://www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php

 

Studentisches Leben in Karlsruhe

Gut 40 Prozent der Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie leben in Wohngemeinschaften, weitere beliebte Wohnformen mit je 13 Prozent sind das Zusammenleben mit dem Partner oder „Hotel Mama“: Das ergab eine Studie der KIT-Humangeographin Caroline Kramer. Von den Studierenden, die in ihrem Elternhaus wohnen, leben zwei Drittel im Kreis Karlsruhe, 15 Prozent pendeln aus Regionen wie Stuttgart oder Pforzheim.
Dass sich das studentische Leben nicht nur in der Stadt und auf dem Campus, sondern auch auf virtuellen Plattformen abspielt, zeigt eine weitere Untersuchung. Dazu hat eine Studentin des KIT ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen befragt: 95 Prozent der KIT-Studierenden sind demnach in sozialen Medien wie Facebook aktiv, hauptsächlich um mit weiter entfernt lebenden Bekannten und Verwandten in Verbindung zu bleiben. Die teilweise sehr weitläufigen Kommunikationsnetze erstrecken sich von Deutschland, über Europa bis nach Australien. Je weiter entfernt Freunde und Verwandte lebten, desto stärker sei die Bedeutung virtueller Netzwerke als Kommunikationsmittel, so die Studie. Der Online-Austausch ersetze hier den persönlichen Kontakt.
Beide Untersuchungen sind Teil des Aufsatzes „Hochschullandschaft Karlsruhe“. Dieser und weitere Beiträge über Karlsruhe sind im „Atlas Karlsruhe – 300 Jahre Stadtgeschichte in Karten und Bildern“ gesammelt, den Caroline Kramer und ihr Kollege Peter Ludäscher mit herausgeben.

 

Berufsbild Wissenschaftlerin für Abiturientinnen

Was macht eigentlich eine Geophysikerin, wo arbeitet eine Toxikologin und welche Chancen haben Naturwissenschaftlerinnen auf dem Arbeitsmarkt? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Schülerinnen der Oberstufe bei der Veranstaltung „Berufsbilder von Naturwissenschaftlerinnen“. In Vorträgen, Gesprächen und Arbeitsplatzbesichtigungen stellen verschiedene Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen des KIT ihre Arbeit vor. So bekommen Abiturientinnen, die an einem Studium der Naturwissenschaft interessiert sind, einen detaillierten Einblick in das Arbeitsfeld einer Wissenschaftlerin. Die Chancengleichheitsbeauftragten des KIT und das Netzwerk „Wissenschaftlerinnen am KIT“ organisieren das Programm, das Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) begleitet. Die kostenlose Veranstaltung findet am 28. Januar am FTU (Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, KIT-Campus Nord) ab 8:45 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bis zum 23. Januar unter http://www.fortbildung.kit.edu/abi.php möglich.