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Frisches vom Markt online kaufen

Frisches vom Markt online kaufen
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse 

Datum: 21.10.2015

Viele Menschen bevorzugen beim Einkaufen Produkte aus der Region. Oft sind diese jedoch nur auf dem Wochenmarkt erhältlich. Für Verbraucher, die keine Gelegenheit oder Zeit haben, dort einzukaufen, hat sich das KIT-Studenten-Start-up „vomMarkt.de“ eine Lösung einfallen lassen: Sie wollen es Kunden ermöglichen, lokale Produkte vom Wochenmarkt über eine Internet-Plattform zu bestellen. „Mit vomMarkt.de unterstützen wir lokale Produzenten und fördern das Wissen um die Herkunft der Nahrungsmittel“, sagt Lucas Baier, Projektleiter und Student am KIT. Gemäß dem Konzept der Karlsruher Studenten können Kunden morgens das Angebot der lokalen Wochenmärkte einsehen, ihre Bestellungen aufgeben und online direkt bezahlen. Das Portal leitet die Anfrage an die Standpartner auf Karlsruher Wochenmärkten, die dann den Warenkorb zusammenstellen. Nun kann der Käufer die Ware noch am gleichen Tag selbst abholen oder an einen Abholpunkt in Kitas oder Unternehmen liefern lassen. Die Gründerinitiative „Herausforderung Unternehmertum“ unterstützt die Studierenden des KIT ab November für ein Jahr bei der Umsetzung ihres Konzepts: Das gemeinsame Projekt der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft fördert Nachwuchsgründer sowohl finanziell, als auch durch Experten-Coachings und individuelle, interdisziplinäre Weiterbildungsangebote. Informationen zum aktuellen Stand des Projekts gibt es auf www.vomMarkt.de.

„easierLife“ für Innovationspreis des Landes nominiert

Geht es Oma gut? Ist der pflegebedürftige Onkel gestürzt? Angehörige von älteren Menschen tragen diese Sorgen ständig mit sich. Die Ausgründung easierLife des Karlsruher Instituts für Technologie und des FZI – Forschungszentrum Informatik hilft Familie und Freunden festzustellen, dass es den Liebsten gut geht: Sensoren in der Wohnung erkennen Bewegung und Lebensgewohnheiten. Auf dem Smartphone können sich Pflegende jederzeit über das Wohlbefinden informieren und bei Unregelmäßigkeiten, etwa bei nächtlichen Stürzen, benachrichtigen lassen. Das System wurde bereits erfolgreich im betreuten Wohnen eingesetzt, über die Plattform www.kitcrowd.de hat es in diesem Sommer die Finanzierung für die Entwicklung zum Massenprodukt eingeworben. Nun hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium easierLife für den Landesinnovationspreis nominiert (Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, nach dem früheren Wirtschaftsminister). Wesentliche Kriterien für die Auszeichnung sind technischer Fortschritt, unternehmerische Leistung und nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg. Beworben hatten sich 77 kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg, neun von ihnen sind nun nominiert worden. Die mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preise werden am 12. November in Stuttgart verliehen.

Tagung zum Einfluss von Computerspielen auf Alltag und Wissenschaft

Ob Bonusaktionen im Supermarkt, Beförderungen oder Vielfliegerprogramme, sie alle basieren auf einem Prinzip, das es in jedem Spiel gibt: Immer wenn ein Spieler bestimmte Aufgaben erfüllt, bekommt er eine Belohnung. Die Anwendung solcher spielerischen Elemente in einen spielfremden Kontext, nennt man Gamification. Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen in diesem Bereich zeigt eine Studenteninitiative des KIT mit einer Tagung namens „Ludification of Technology“: Regionale und internationale Experten aus Forschung und Industrie stellen ihre Themen vor und tauschen sich mit Studierenden aus. „Wir wollen mit der Initiative helfen, neue Ideen, Projekte und Start-Ups zwischen Studierenden, Experten aus der Wissenschaft und Branchen-Kennern anzuregen“, sagt Carsten Thomas, Student am KIT und einer der Organisatoren. „Langfristig wollen wir eine regionale und internationale Kommunikationsplattform schaffen, die einen Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen begünstigt.“ Die englischsprachige Tagung „Ludification of Technology“ findet am 30. und 31. Oktober 2015 im Lichthof der Hochschule für Gestaltung statt (Lorenzstraße 15, Karlsruhe). Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://bit.ly/1Mtte4t.

Studienstart in Rust

Ihre rund 600 Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßte die KIT-Fakultät für Maschinenbau wie in den Vorjahren im Europa-Park in Rust. Dort erhielten die Erstsemester der Studiengänge Maschinenbau, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie Mechatronik und Informationstechnik einen Einblick in die Praxis und lernten mögliche Berufsfelder vor Ort kennen. Auch im kreativen Lösen praxisnaher Aufgaben konnten sich die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure ausprobieren: Im Konstruktionswettbewerb ging es darum, aus Spaghetti und Marshmallows eine möglichst lange und stabile Brücke zu bauen. Für die drei erfolgreichsten Gruppen gab es anschließend eine „Backstagetour“: Bei der Führung durch die Maschinenräume und Wartungshallen konnten sie einen Blick auf die Betriebstechnik werfen. „Die Studentinnen und Studenten erhalten hier einen ersten praxisnahen Eindruck vom Berufsfeld eines Maschinenbauingenieurs – und der Spaß kommt bei dieser Veranstaltung sicherlich auch nicht zu kurz“, sagt der Dekan der Fakultät Hans-Jörg Bauer. Bereits zum vierten Mal hatte KIT-Alumnus Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Freizeitparks den Maschinenbau-Nachwuchs nach Rust eingeladen.

ZAK zeigt Kurzfilme aus Israel

Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung bringt mit seiner Veranstaltungsreihe das „Mittelmeer vor Ort“ nach Deutschland: Ausstellungen, Filmreihen, Workshops oder Diskussionen präsentieren Einblicke in das Zusammenleben in „Neuen Nachbarschaften“. In dieser Reihe sowie als Internationales Forum am KIT zeigt das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale Kurzfilme junger israelischer Filmemacher der Tel Aviv University: Diese behandeln die politischen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen Israels sowie die Vielschichtigkeit der Gesellschaft, die Suche nach Identität und den Umgang mit politischen Ängsten. Im Anschluss folgt ein Filmgespräch mit Alex G. Elsohn von der Tel Aviv University. Die Filme werden in englischer Sprache oder mit englischen Untertiteln gezeigt. Der Filmabend „Tel Aviv Shorts“ findet am Mittwoch, 4. November 2015 um 19 Uhr im Studio 3 der Kinemathek Karlsruhe statt (Kaiserpassage 6). Der Eintritt beträgt 6 €, ermäßigt 4,50 €. Die Anna Lindh Stiftung, benannt nach der ehemaligen schwedischen Außenministerin, fördert die Zusammenarbeit und den kulturellen Austausch. Die Mitgliedsorganisationen aus 43 Staaten arbeiten mit Partnern aus dem Mittelmeerraum in Kunst und Kultur, Migration, Interreligiöser Dialog, Jugendarbeit sowie und politischer Bildung zusammen. In Deutschland wird das Netzwerk im Auftrag des Auswärtigen Amtes vom Goethe-Institut e.V. geleitet und vom ZAK koordiniert. Weitere Informationen unter: zak.kit.edu