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Weiteren Nutzungsmöglichkeiten für Biomasse auf der Spur

Weiteren Nutzungsmöglichkeiten für Biomasse auf der Spur
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 09.12.2010

Junge Talente
Der Patient im magnetischen Wechselfeld – dieses Thema bringt Julia Bohnert, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biomedizinische Technik des KIT, heute Nachmittag den Besuchern der Reihe „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“ näher. Die Nachwuchswissenschaftlerin promoviert derzeit zum Thema „Berechnung und gesundheitlichen Bewertung von Stromdichten und Erwärmungen im Körper“. Den musikalischen Teil der Veranstaltung, die um 16.30 Uhr in der Aula des Fortbildungszentrums für Technik und Umwelt am Campus Nord beginnt, gestaltet das Harfenduo Karin Schnur und Johanna Rupp. Das vielseitige Repertoire der Harfenistinnen reicht von Barock über Romantik bis hin zu Neuer Musik. Eigene Arrangements von Jazzstandards und Weltmusik runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Nachhaltige Verwertung von Biomasse
Biomasse als Träger von Kohlenstoff ist als Speichermedium mit hoher Energiedichte heute von großer Bedeutung – beispielsweise für mobile Anforderungen. Die gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit der gesamten Kette machen die Entwicklung effizienter Verfahren zur Nutzung von Biomasse notwendig. Mit Aspekten der nachhaltigen Verwertung von Biomasse setzten sich daher Experten aus dem europäischen Ausland und aus deutschen Forschungseinrichtungen beim Kolloquium „Erneuerbare Bioökonomie“ unter der Leitung von Karl-Friedrich Ziegahn, Leiter der Umwelt- und Energieprogramme am KIT, auseinander. Unter anderen stellte Henning Bockhorn, Professor am Engler-Bunte-Institut Bereich Verbrennungstechnik (EBI) am KIT, die Carbonisierung aus Biomassen vor. Dieses Verfahren, das von Andrea Kruse vom  Institut für Technische Chemie – Chemisch-Physikalische Verfahren am KIT einführend erläutert wurde, erschließt neue Verwertungswege für verschiedenartige Biomassen. Das Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt.

Computertechnik und Sterbekultur
Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Personen realistisch mit Stimme, Mimik, Gestik und ihrem persönlichem Wissen digital zu repräsentieren? Was bedeuten digitale Speichermedien, die nicht vergessen können, für unsere Erinnerungskultur? Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, das Institut für Philosophie und das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT diskutierten mit 20 Experten aus neun Disziplinen, wie die Computertechnik unsere Sterbekultur verändert. Im Zentrum der Diskussion standen dabei unter anderem Gedenkstätten im Internet, Grenzen der Personalisierung von virtuellen Charakteren und die Visionen des Transhumanismus, einer Bewegung, die unter anderem Lebensverlängerung und Unsterblichkeit durch technischen Fortschritt propagiert. „Der Workshop hat gezeigt, dass das KIT ein wissenschaftlich und gesellschaftlich relevantes Themenfeld aufgetan hat, auf dem noch viel Forschungsarbeit zu leisten ist“, erklärte Knud Böhle vom ITAS nach der Veranstaltung.

Neue Sporthalle am KIT
Auf dem KIT Campus Süd wird eine neue Dreifeld-Sporthalle errichtet – der Rohbau wird heute mit dem Richtfest abgeschlossen. Mit dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes für die Förderung von Bildung und Infrastruktur werden 13,6 Millionen Euro in die Verbesserung der Bedingungen für Forschung und Lehre am Campus Süd investiert. Die Sporthalle ist darin mit 3,7 Millionen Euro veranschlagt und finanziert. Durch die unmittelbare Nähe zum Sportinstitut gelingen mit dem Neubau nutzungsspezifische Synergieeffekte in der Flächen- und Kostenbilanz. Die Baumaßnahme wird vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Karlsruhe betreut und bis Ende 2011 fertig gestellt.

Erfolgreicher Abschluss
Studieren trotz Beruf und akademischem Abschluss? 25 Absolventen aus vier Kontinenten der HECTOR School of Engineering and Management haben ein berufsbegleitendes Studium an der Business School des KIT absolviert. KIT-Präsident Eberhard Umbach verlieh den Absolventen bei der Graduation Ceremony, der Abschlussfeier, nun die Masterurkunden. Der Träger des diesjährigen HECTOR Lehrpreises, York Sure, Professor am GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, betonte als besonderes Merkmal die Kombination von Management und Ingenieursinhalten. Zwischen sieben und zwölf Teilnehmern studierten in den vergangenen anderthalb Jahren erfolgreich in sechs Programmen mit verschiedenen Schwerpunkten. Festredner der Veranstaltung nach amerikanischem Vorbild – die Graduierten tragen Talar und Baret – waren Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. sowie Kurt J. Lauk, Vorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU und früheres Aufsichtsratsmitglied der Daimler AG.