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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 02/2020

Ausgabe 02/2020
Datum: 26.02.2020
KIT-Kompakt 2/20 - Batterierecycling, Extremismus, Soziale Medien, Materialwissenschaft
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KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 2/2020)

Sehr geehrte Journalistin, sehr geehrter Journalist,
 
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und würden uns freuen, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Ansprechpartner. Um Beleg Ihrer Berichterstattung wird gebeten.

Freundliche Grüße
Ihr Presseservice des KIT
 
 
Elektromobilität: Robotergestützte Demontage von Batterien und Antrieben

Materialwissenschaft: Reibung verstehen und Energie sparen

Technologiemonitoring: Extremismus vorbeugen

Marketing: Soziale Medien bringen dem B2B-Vertrieb wenig
Expertin des Monats
Barbara Deml: Mensch-Maschine-Interaktion

Gründer des Monats
Usertimes: Nutzerfreundliche Anwendungen

Tipps und Termine
Extremwetter, Wissenschaftskommunikation, Nanomaterialien, 3D-Druck, Hannover Messe
 
 
Elektromobilität: Robotergestützte Demontage von Batterien und Antrieben
Die ersten sechs Mikrosekunden eines explodierenden Wasserröhrchens von etwa 200 Mikrometern Durchmesser nach zwei unterschiedlichen Analysemethoden (links: Graustufen nach Phasenverschiebung der Laserwellen, rechts: farbcodiertes Geschwindigkeitsfeld der Bruchstücke). (Bild: European XFEL)
Elektrofahrzeuge sollen zu einer ressourceneffizienten und nachhaltigen Mobilität beitragen. Die derzeit genutzten lithiumhaltigen Batterien sind allerdings mit erheblichen Kosten und Umweltauswirkungen verbunden. Um Batterien und Antriebe künftig besser recyceln zu können, bauen die Partner im baden-württembergischen Verbundprojekt „DeMoBat“ eine robotergestützte Demontagefabrik auf.

 „Zunächst zerlegen wir die Batterien gezielt in einzelne Module und Zellen. Anschließend können wir die Zellen je nach Zustand optimal recyceln und sie neu zu Ersatzbatterien zusammenbauen oder für andere Anwendungen nutzen, beispielsweise als stationäre Energiespeicher“, sagt Jürgen Fleischer vom Institut für Produktionstechnik (wbk) des KIT. In einem Kompetenzzentrum prüfen die Partner auch, ob sich die Demontagefabrik für Wirtschaft und Umwelt auszahlt. Das wbk beschäftigt sich mit der Demontage und bewertet diese im Hinblick auf das Verfahren und die Prozesssicherheit. Themen des Instituts für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion des KIT sind unter anderem Geschäftsmodelle, Marktentwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen. Dem Konsortium gehören neben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT weitere Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie an, Koordinator ist das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) aus Stuttgart. Das baden-württembergische Umweltministerium fördert das Projekt mit 13 Millionen Euro. (ase)

Weitere Informationen:
e-mobilbw.de/service/meldungen-detail/13-millionen-euro-fuer-batterierecycling

Bildunterschrift: Das Zerlegen und Weiterverwenden von Batteriesystemen kann helfen, die Umweltbilanz von Elektroautos zu verbessern (Foto: Irina Westermann, KIT)

 

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Materialwissenschaft: Reibung verstehen und Energie sparen

Kolbenhub, Radlager oder Turbinenwelle: Trotz Schmiermitteln erzeugt jede Bewegung von Bauteilen gegeneinander Reibungswärme, die dann nicht mehr als nutzbare Energie zur Verfügung steht, oder Verschleiß, der Bauteile beschädigt. Noch fehlt das Grundlagenwissen, um reibungsarme Materialien von der atomaren Ebene aus zu verstehen und zu verbessern. Von einem wichtigen Schritt dazu berichtet ein Forschungsteam des KIT nun in der Fachzeitschrift Nature Communications

„Durch Reibung und Verschleiß gehen rund 20 Prozent der weltweit eingesetzten Primärenergie verloren“, erklärt Christian Greiner vom Institut für Angewandte Materialien des KIT. Atomare Strukturen in Bewegung während der Reibung zu beobachten, ist schwierig. Daher hat das Team eine sogenannte Zwillingsgrenze eingesetzt: Diese bildet die Grenze zwischen zwei Gebieten mit unterschiedlicher Kristallorientierung, also Gebieten mit identischen chemischen und physikalischen Eigenschaften, aber unterschiedlicher Ausrichtung der Atomschichten. Im Experiment führte das Team eine Saphirspitze auf einer Kupferfläche horizontal über eine senkrecht verlaufende Zwillingsgrenze. Durch die Reibung verschoben sich die obersten Atomlagen des Kupfers, dabei wurde die Zwillingsgrenze geknickt. Bei der anschließenden Untersuchung dieses Knicks unter dem Elektronenmikroskop konnte das Team drei bisher unbekannte Prozesse identifizieren, welche die atomaren Strukturen bei Reibung verändern. Die neuen Erkenntnisse sollen langfristig in bessere Computermodelle zur Berechnung von Reibung einfließen. (kes)

Weitere Informationen:
nature.com/articles/s41467-020-14640-2


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Technologiemonitoring: Extremismus vorbeugen

Gewaltbereite Gruppierungen und Extremisten setzen auf moderne Technologien, um sich effektiv zu vernetzen. Welche technischen Hilfsmittel das sein können, analysiert das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT als ein Partner im Projekt „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (MOTRA). Ziel des Gesamtvorhabens ist, Radikalisierungsprozesse zu analysieren, staatliche und nichtstaatliche Akteure miteinander zu vernetzen und die praktische Präventionsarbeit in Deutschland zu stärken.

Das ITAS ermittelt dabei Entwicklungspotenziale und -trends neuer IT- und Kommunikationstechnologien. „Beim Monitoring nehmen wir auch Innovationsdynamiken in den Blick, die entstehen, wenn Sicherheitsbehörden und potenzielle Straftäter auf digitale Technologien zurückgreifen. Dabei reflektieren wir vor allem mögliche Nebenfolgen und ethische Aspekte der Überwachung“, sagt Armin Grunwald, der Leiter des ITAS. Das Bundeskriminalamt (BKA) koordiniert MOTRA, das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit". Beteiligt sind außerdem die Universität Hamburg, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Kriminologische Forschungsstelle Wiesbaden und die Berghof Foundation Berlin. (jm)

Weitere Informationen:
bka.de


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Marketing: Soziale Medien bringen dem B2B-Vertrieb wenig
 
Der Einsatz Sozialer Medien gilt eigentlich als aussichtsreiche Methode für Unternehmen, um mit Kundinnen und Kunden in Kontakt zu bleiben. Allein im Business-to-Business-Vertrieb (B2B) spielen Plattformen wie Facebook oder LinkedIn beim Kundenbeziehungsmanagement kaum eine Rolle. Warum das so ist, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am KIT untersucht. Dazu haben sie rund 30 Vertriebsleiter und 150 -mitarbeiter sowie 400 Kunden aus B2B-Geschäftsbeziehungen in Deutschland befragt. Ihre Ergebnisse haben sie im Journal of the Academy of Marketing Science veröffentlicht. 

„Ein wichtiges Ziel des B2B-Vertriebs ist, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen“, sagt Sven Feurer vom Institut für Wirtschaftsinformatik und Marketing des KIT. „Dabei ist der Einsatz Sozialer Medien oft nicht effektiv.“ Denn dieser erhöhe die Kundenloyalität nur unter bestimmten Umständen: „Nämlich bei für das Unternehmen sehr wichtigen Geschäftspartnern mit hohem Kundenstatus und wenn beim Kunden nur wenige Personen am Beschaffungsprozess beteiligt sind“, so Feurer, „denn viele Beteiligte, die zudem unterschiedliche Bedürfnisse haben, mindern den Einfluss der Nutzung Sozialer Medien auf die Kaufentscheidung.“ Dementsprechend schätzen Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter die Nützlichkeit Sozialer Medien zumindest im Kundenbeziehungsmanagement als eher gering ein. „Der B2B-Vertrieb sollte Soziale Medien hierzu also nur vorsichtig einsetzen und dabei den Erwartungen der Kunden gerecht werden“, so Feurer. (mex)

Weitere Informationen:
link.springer.com/article/10.1007%2Fs11747-019-00708-z


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Expertin des Monats
Mensch-Maschine-Interaktion: Maschinen ein Gespür für die Situation vermitteln, um die Zusammenarbeit mit Menschen zu verbessern, ist das Ziel der Forschung von Barbara Deml, Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation am KIT. Um das Verhalten maschineller Assistenzsysteme zu verbessern, setzt sie auf die Kombination von Eyetracking, der Messung physiologischer Parameter wie Herzrhythmus, Muskelaktivität oder Hautleitfähigkeit und Statistik. Dabei gelte es auch, auf Datensicherheit und den Schutz der Privatsphäre zu achten. (tsc)
Weitere Informationen: sek.kit.edu/kit_experten_deml.php


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Gründer des Monats
Nutzerfreundliche Anwendungen: Bei der Entwicklung neuer digitaler Produkte ist die Einbindung der Nutzerperspektive entscheidend. So werden nicht nur Bedienkomfort und Kundenzufriedenheit erhöht, sondern langfristig auch Zeit und Supportaufwand reduziert. Das Start-up Usertimes bietet hierzu das Tool consider.ly an, mit dem während der Entwicklungsphase Feedback von Nutzerinnen und Nutzern effizient aufbereitet, ausgewertet und nachhaltig gespeichert wird. Ziel des Start-ups ist es, die Produktentwicklung so zu unterstützen, dass Anwendungen entstehen, die deren Nutzer als echte Bereicherung empfinden. (tsc)
Weitere Informationen: usertimes.io


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Tipps und Termine
Montag, 16. März, bis Mittwoch, 18. März 2020, Karlsruhe
Konferenz „3rd European Hail Workshop“
Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und der Schweiz richtet das Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Departement Troposphärenforschung des KIT einen mehrtägigen Workshop aus, der sich dem Thema Hagel auf vielfältige Weise nähert. Dabei geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf Hagelstürme, Schäden durch solche und deren Prävention sowie Vorhersagemodelle.
Ort: Campus Süd des KIT, Tulla-Hörsaal, Gebäude 11.40, Englerstraße 11.
ehw2020.imk.kit.edu/index.php

Freitag, 20. März 2019, Heidelberg
„WissKon – die Wissenschaftskommunikations-Konferenz“
Das am KIT angesiedelte Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in den Dialog mit der Öffentlichkeit treten wollen, mit der WissKon eine Plattform zum offenen und kreativen Austausch.
nawik.de/projekte/wisskon-die-nawik-konferenz-fuer-kommunizierende-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler/

Dienstag, 24. März, und Mittwoch, 25. März 2020, Frankfurt am Main
Konferenz „NanoVision 2020“
Das am KIT angesiedelte Netzwerk NanoMat veranstaltet gemeinsam mit der DECHEMA e. V. ein Symposium zum Thema „Sense of Materials“. Relevante Forschungsfelder sind etwa Bioelektronik, Funktionale Oberflächen und Smarte Nanomedizin. Ort: Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., Theodor-Heuss-Allee 25, Frankfurt am Main.
nanomat.de/NanoVision2020.php

Sonntag, 29. März, bis Donnerstag, 2. April 2020, Schöntal
Konferenz „Future 3D Additive Manufacturing“
Das von KIT und Universität Heidelberg gemeinsam eingeworbene Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (3DMM2O) richtet eine Konferenz mit dem Schwerpunkt „3D Hybrid Organotypic Systems“ aus.
Ort: Kloster Schöntal, Klosterhof 6, Schöntal.
future3dam.org

Save the Date: Montag, 20. April - Freitag, 24. April 2020
Hannover Messe
Auf der Hannover Messe 2020 wird das KIT mit zwei Haupständen vertreten sein: auf den Leitmessen „Future Hub“ (Halle 25) und „Energy Solutions“ (Halle 27)
Digitale Pressemappe des KIT zur Hannover Messe:
www.sek.kit.edu/hannovermesse2020


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Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen.
Seine etwa 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.


 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Leiterin Gesamtkommunikation
Pressesprecherin

Margarete Lehné
Stellvertretende Pressesprecherin

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-21157
E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

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