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Portrait Monika Landgraf
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Monika Landgraf

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Ausgabe 2/2012

Ausgabe 2/2012
Autor:

Saskia Kutscheidt, Margarete Lehné

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 09.02.2012

KIT-Kompakt - Ausgabe 2/2012

Newsletter für Journalisten


Unsere Themen


Zwei KIT-Projekte sind "Ausgewählte Orte"
Energy Smart Home Lab und Markierendes Licht sind Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" 

"EU-BRIDGE": Sprachbarrieren überbrücken
KIT koordiniert EU-Projekt zur Entwicklung innovativer Produkte in der automatischen Sprachübersetzung 

Europäisches Infrastruktur-Netzwerk zu Wasserstofftechnologien
Das KIT-Institut für Kern- und Energietechnik koordiniert das Projekt 

KIT-Expertise für die Bundesregierung
Professorin Doris Wedlich ist in den Wissenschaftsrat berufen worden 

Smart unterwegs
Online-Plattform zur Suche von Mitfahrgelegenheiten des KIT-Start-ups PocketTaxi soll die Verkehrslage um Karlsruhe entschärfen 

Gute Noten für Pädagogikausbildung
Umfrage unter Absolventinnen und Absolventen: Mehr als 80 Prozent fühlen sich auf den Berufseinstieg gut vorbereitet 

Studie zur Europäischen Arbeitsmarktpolitik
KIT-Professor Andranik Tangian untersucht die Auswirkungen der Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse 



Tipps und Termine 

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Zwei KIT-Projekte sind "Ausgewählte Orte
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Zwei KIT-Projekte sind „Ausgewählte Orte“ und damit Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“: Das Energy Smart Home Lab auf dem KIT-Campus Süd ist ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt der Zukunft, der Elektrofahrzeuge als Stromspeicher und Stromverbraucher in die intelligente Steuerung des Haushalts mit einbindet. Das Team um Hartmut Schmeck, Professor und Sprecher des Projekts MeRegioMobil, entwickelt ein Verfahren für ein intelligentes adaptives Energiemanagement, das im Smart Home zur Anwendung kommt. Um seine Idee für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen, präsentiert sich das Smart Home anlässlich der Preisverleihung mit einem Tag der offenen Tür am Freitag, 2. März. Im ebenfalls ausgezeichneten Projekt „Markierendes Licht“ hat Marko Hörter vom Institut für Mess- und Regelungstechnik unter der Leitung von Professor Christoph Stiller ein Fahrerassistenzsystem entwickelt, das Personen und Tiere am Straßenrand mit Licht markiert und so deutlich früher erkennbar macht. Das System soll auf diese Weise für mehr Sicherheit auf nächtlichen Straßen sorgen. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Initiative prämiert in Kooperation mit der Deutschen Bank seit 2006 innovative Ideen und Projekte.

Weitere Infos zum Wettbewerb

Weitere Infos zu MeRegioMobil

Weitere Infos zum Projekt “Markierendes Licht”



EU-BRIDGE": Sprachbarrieren überbrücken
Am 6. und 7. Februar war offizieller Programmstart des EU-Projekts „EU-BRIDGE“: Elf internationale Partner aus Forschung und Industrie werden innerhalb der nächsten drei Jahre innovative und praxisnahe automatische Sprachübersetzungssysteme entwickeln. Professor Alex Waibel vom KIT-Institut für Anthropomatik ist Koordinator des Projekts. Ziel von EU-BRIDGE ist es, die automatisierte Übersetzung von Sprachen zu verbessern und die Technologie für all diejenigen Sprachen anwendbar zu machen, die für Europa eine besondere Bedeutung haben. Die entwickelten Systeme sollen außerdem praxisnah und direkt anwendbar sein. Sie werden daher in vier konkreten Beispielen direkt implementiert: Automatische Untertitelung von Fernsehnachrichten, Übersetzung von universitären Vorlesungen und Debatten des Europäischen Parlaments sowie die Übersetzung auf mobilen Endgeräten. Das Projekt EU-BRIDGE hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Gesamtbudget von zehn Millionen Euro.

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Europäisches Infrastruktur-Netzwerk zu Wasserstofftechnologien
Das Institut für Kern- und Energietechnik (IKET) des KIT koordiniert das Infrastrukturprojekt „H2FC“, das die Europäische Kommission für vier Jahre mit acht Millionen Euro fördert. Darin bündeln 19 Partner aus ganz Europa ihr Know-how zum Thema Wasserstoff und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen. „Bei diesen Technologien gibt es noch viele Detailfragen zu klären, das reicht beispielsweise vom grundsätzlichen Verhalten von Wasserstoff unter extremen Bedingungen, dem Langzeitverhalten der Brennstoffzellen über die Wasserstoffherstellung, die Entwicklung von Speichermaterialien und Tanksystemen bis zu wirklichkeitsnahen Systemtests“, fasst Koordinator Olaf Jedicke die Forschungsbereiche des Projekts zusammen. Um die dafür erforderlichen Versuche an den bestmöglichen Einrichtungen durchführen zu können, vernetzt H2FC die entsprechenden Forschungsinfrastrukturen in Europa. Die Wissenschaftler des KIT arbeiten dabei vor allem an Wasserstoffspeichermaterialien, an der Wasserstoffsicherheit, der Simulation und Modellierung von Versagensmechanismen sowie an Testständen für Brennstoffzellen und Anlagen zur Bereitstellung von Wasserstoff (Elektrolyseure). Die über das Projekt vernetzten Versuchsanlagen sollen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, Nachwuchswissenschaftlern und kleinen Forschergruppen offen stehen. Neben der Verbesserung vorhandener Infrastrukturen geht es in H2FC auch um den Aufbau eines „Cyber-Laboratory“, das künftig Daten zur Wasserstoffsicherheit, -Speicherung und -Nutzung öffentlich bereitstellen soll.

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KIT-Expertise für die Bundesregierung
Doris Wedlich ist in den Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland, berufen worden: Die Biologin ist als Chief Science Officer am KIT unter anderem für die Helmholtz-Programme BioGrenzflächen und Astroteilchenphysik sowie für das KIT-Zentrum Astroteilchen- und Elementarteilchenphysik (KCETA) verantwortlich. Ferner fallen die Fakultäten Chemie und Biowissenschaften sowie Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik in ihren Zuständigkeitsbereich. Künftig wird Wedlich ihre Expertise auch in die Arbeit des Wissenschaftsrats einbringen: Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Unter anderem führt das Gremium gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Exzellenzinitiative durch. Doris Wedlich studierte Biologie an der Universität Münster und promovierte anschließend im Fachbereich Zoologie. Seit 2001 leitet sie die Abteilung Zell- und Entwicklungsbiologie am Zoologischen Institut des KIT. Die Biologin erforscht zusammen mit ihrem Team grundlegende molekulare Mechanismen der Zellwanderung und Zelldifferenzierung. Ein derartiges Zellverhalten ist für die Entwicklung eines Embryos, aber ebenso bei der Krebsentstehung von zentraler Bedeutung. Für ihre Forschungsergebnisse wurde Wedlich unter anderem mit dem Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg und dem Hector-Wissenschaftspreis ausgezeichnet.



Smart unterwegs
Rund 80.000 Fahrzeuge überqueren Tag für Tag die Rheinbrücke zwischen Wörth in der Pfalz und Karlsruhe. Die Brücke ist allerdings für 30.000 Fahrzeuge konzipiert worden - täglich kommt es daher aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu zahlreichen Staus. Weitere Großprojekte wie der Bau der Karlsruher Kombilösung verschärfen die angespannte Verkehrslage in der Fächerstadt zusätzlich. Einen Lösungsansatz bietet das Karlsruher Startup PocketTaxi, das ehemalige Studierende des KIT gegründet haben: PocketTaxi ist eine Online-Plattform, die über eine Software Fahrgemeinschaften für Kurzstrecken in Echtzeit über Mobiltelefon und Webbrowser vermittelt. Das Start-up stellt seine Plattform der Initiative „smart unterwegs“ kostenlos zur Verfügung. Mit der spontanen und adressgenauen Fahrtenvermittlung wollen die Erfinder Fahrgemeinschaften unter Pendlern fördern und so das Verkehrsaufkommen in und um Karlsruhe entlasten. Die Stadt Karlsruhe sowie Siemens und EnBW unter anderem unterstützen das Vorhaben. Unternehmensübergreifend und flächendeckend sollen ab März 2012 in der Region Karlsruhe möglichst viele Pendler den Service nutzen können.

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Gute Noten für die Pädagogikausbildung
Überwiegend gute Noten geben Absolventinnen und Absolventen den Bachelor- und Masterstudiengängen Pädagogik am KIT: Vor allem die gute Betreuung durch die Dozenten sowie das angenehme Studienklima wirkten sich positiv auf das Studium aus, so das Ergebnis einer Befragung unter 224 Absolventen am Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des KIT. Bereits 1999 hatte die Fakultät damit begonnen, die Struktur ihrer klassischen Studienfächer dem Bologna-Prozesses entsprechend umzugestalten: Für das Karlsruher Studienmodell erhielt die Fakultät als einzige geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultät in Deutschland einen Preis des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft als „Reformfakultät“. Für gute Lernbedingungen, so die Studie, spreche auch die geringe Abbruchquote der Pädagogik-Studierenden von unter einem Prozent in der Masterphase sowie sehr gute Abschlussnoten, die bei den Befragten im Durchschnitt bei 1,6 liegt. Weniger positiv dagegen fällt die Bilanz hinsichtlich Studienzeitverkürzung aus: Rund 20 Prozent der Bachelorabsolventen benötigten mehr als sechs Semester bis zum Examen, bei den Masterabsolventen sind es 40 Prozent, die mehr als vier Semester Regelstudienzeit benötigen. Die Einschätzung der Befragten hinsichtlich des Berufseinstiegs dagegen ist positiv: Mehr als 84 Prozent der Studierenden schätzen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt als gut ein. Rund 70 Prozent der Befragten würden sich wieder für ein Pädagogikstudium am KIT entscheiden. Das Institut plant eine Wiederholung der Absolventenbefragung, um auf diese Weise die Qualitätsentwicklung des Studiengangs Pädagogik am KIT zu unterstützen.

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Studie zur Europäischen Arbeitsmarktpolitik
Die Auswirkungen der „Flexicurity“, also der Europäischen Arbeitsmarktpolitik, welche die EU 2007 im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie verabschiedet hat, hat Professor Andranik Tangian vom Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie am KIT in acht Teilstudien untersucht, die das Thema beispielsweise aus einer liberalen oder einer gewerkschaftlichen Perspektive beleuchten. Diese Politik zielt auf eine weitere Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, etwa bei den Arbeitszeiten und der Entlohnung. Unter anderem sollte sie zum schnelleren Wachstum beitragen und das Krisenmanagement vereinfachen. Dem Ergebnis der Studie zufolge ist Flexicurity nicht nur für den Sozialstaat schädlich, sondern vertieft auch die Wirtschaftskrise: Da Fehlmanagement bereits durch leichte Umstrukturierungen nachgebessert werden kann, tendieren die Firmen zu einem riskanterem Marktverhalten. Um die Flexibilisierung zu kontrollieren, schlägt Tangian verschiedene Maßnahmen vor, etwa die Flexinsurance als spezielle soziale Versicherung: In diesem Modell zahlt der Arbeitgeber einen Beitrag zur Sozialversicherung, welcher der Flexibilität des Arbeitsvertrages entspricht, also dem Risiko für den Arbeitnehmer, arbeitslos zu werden. Eine andere Maßnahme ist die Arbeitsplatzsteuer, bei der schlechte Arbeitsbedingungen der flexiblen Arbeitnehmer als „Arbeitsumweltverschmutzung“ betrachtet und in Analogie zum Umweltschutz entsprechend versteuert werden. Die Teilstudien sind in Professor Tangians neuem Buch „Flexicurity and Political Philosophy“ zusammengefasst.

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Tipps und Termine

3. IT-TRANS - Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Vom Mittwoch, 15. Februar bis Freitag, 17. Februar 2012 treffen sich Verantwortliche aus Verkehrsunternehmen, Verkehrsexperten sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt in der Messe Karlsruhe. 150 Aussteller aus 25 Nationen, darunter Kanada, USA, Australien oder Südkorea präsentieren auf der Fachmesse ihre neuesten Produkte und Innovationen, mit denen der öffentliche Personenverkehr weltweit gestärkt werden soll. Der KIT-Stand präsentiert die Topics des Zentrums Mobilitätssysteme. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem Topic „Infrastruktur, Verkehr und Mobilitätsverhalten“ liegen. Das Thema „Mobilitätsverhalten“ erforschen Wissenschaftler am Institut für Verkehrswesen. Die Wissenschaftler untersuchen unter anderem Verkehrsnachfrageprozessen sowie deren Ursachen. Der KIT-Stand präsentiert außerdem den Forschungsbereich „Energy Management in Public Transport Networks“ vom Institut für Fahrzeugsystemtechnik - Lehrstuhl für Bahnsystemtechnik. Weitere Infos



„Alles in (Un-)Ordnung? Neue Unübersichtlichkeiten in einer globalisierten Welt.“ Die 16. Karlsruher Gespräche von Freitag, 10. Februar bis Sonntag, 12. Februar, bieten unter anderem mit Symposium, Matinée, Lesung und ARTE-Filmnacht ein reichhaltiges Programm. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist überwiegend frei. Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen und zur Anmeldung


Innovationen methodisch realisieren.
Bei der Abschlussveranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ am Freitag, 17. Februar, zeigen Studierende ab 14.00 Uhr im Carl-Benz-Hörsaal, Gebäude 10.21, KIT-Campus Süd, die Ergebnisse der Entwicklungsaufgabe „Entwicklung von Innovationen zu den Prozessen rund um die Blechfertigung mit dem Fokus 2-D-Lasermaschinen“. Das Institut für Produktentwicklung (IPEK) unter Leitung von Professor Albert Albers organisiert die Veranstaltung. Medienvertreter können sich zur Voranmeldung an Eike Sadowski unter eike.sadowski@kit.edu wenden. Anmeldung und weitere Infos


Technikzukünfte als geschlechtlich codierte, symbolische Ordnungen in Literatur und Film. Workshop des Arbeitskreises Technik, Gender, Kultur am Freitag, 24. Februar und Samstag, 25. Februar, jeweils ab 9.00 Uhr im Institut für Literaturwissenschaft (Gebäude 30.91) auf dem KIT-Campus Süd. Infos und Anmeldung

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.