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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 05/2013

Ausgabe 05/2013
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger,
Kosta Schinarakis,
Lilith Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 14.05.2013
KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 05/2013)
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KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 05/2013)

Sehr geehrte/r Mustermann,
 

unsere aktuellen Themen im Überblick:



Nanotechnologie: Kohlenstoff-Nanoröhren für effiziente Solarzellen

Literaturwissenschaft: Preis für Brecht-Biografie

Erneuerbare Energien: Nachhaltige Biomassenutzung am Oberrhein

Chemie: Nanopartikel blockieren Zellporen

Architektur: DFH fördert Deutsch-Französischen Doppelmasterstudiengang

Energietechnologie: KIT-Forscherin gewinnt „Tech Soap Box Session“
 
Wissenschaftsfestival: EFFEKTE 2013 am KIT

Sportwissenschaft: Kurse für Sportpsychologen im Spitzensport

Klima und Umwelt: Symposium zu ultrafeinem Feinstaub

Tipps und Termine:

12. bis 16. Mai, Karlsruhe
Konferenz EnMat II

15. bis 17. Mai, Freiburg
Geothermiekonferenz

24. Mai, ab 17 Uhr, Karlsruhe
Physikalisches Kolloquium

4. Juni, 18.30 Uhr, Ulm
Vortrag: Zur Kritik bildlicher Vernunft

6. Juni, 20 Uhr, Karlsruhe
Projektpräsentation „Science Vision“

13. Juni, 19 Uhr, Bruchsal
Vortrag von Prof. Horst Hippler

Weitere Termine finden Sie im KIT-Veranstaltungskalender.

 

Nanotechnologie: Kohlenstoff-Nanoröhren für effiziente Solarzellen

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren, integriert in ein lichtempfindliches Element.  (Bild: Benjamin Flavel)

Mit einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren und ihrer Anwendung in innovativen Solarzellen befasst sich eine neue Forschergruppe unter Leitung von Dr. Benjamin Scott Flavel am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT. „Die einzigartigen Eigenschaften dieser Kohlenstoff-Nanoröhren ermöglichen besonders effiziente Solarzellen, die überdies Licht nicht nur im sichtbaren Bereich, sondern auch im Infrarotbereich absorbieren können“, berichtet Flavel. Die neuartigen Solarzellen sollen im Wesentlichen aus Kohlenstoff bestehen, was die Fertigung flexibler Module erlaubt, die Herstellungskosten senkt sowie eine einfache Entsorgung am Ende des Lebenszyklus gestattet. Indem sie die einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren für die Anwendung maßschneidern, können die Forscher die Absorptionswellenlängen der Solarzellen genau bestimmen. Bei ihrer Arbeit profitieren sie von der fast zehnjährigen Erfahrung des INT mit Kohlenstoff-Nanoröhren – ein wesentlicher Beweggrund für Benjamin Flavel, seine Gruppe am KIT einzurichten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe von Flavel, die im Mai ihre Arbeit aufnimmt, im Rahmen ihres Emmy Noether-Programms: Während einer mehrjährigen Förderung qualifizieren sich promovierte Forscher durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe zum Hochschullehrer.
Bild: Benjamin Flavel, KIT

Projekt- und Stellenanfragen an benjamin.flavel@partner.kit.edu

 

Literaturwissenschaft: Preis für Brecht-Biografie

Für die Biografie „Bertolt Brecht – Lebenskunst in finsteren Zeiten“ hat Jan Knopf die Auszeichnung „Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur“ erhalten. Mit dem Preis würdigen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT und das Auswärtige Amt exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Werke. Jan Knopf, Professor am KIT-Institut für Literaturwissenschaft und Leiter der Arbeitsstelle Bertolt Brecht, erzählt in der Biografie das Leben des Bertolt Brecht als die Geschichte eines kritischen Intellektuellen, der sich und sein Werk gegen politische Hindernisse und zwei Weltkriege durchsetzte und der zwischen die ideologischen Stühle geriet. Dabei widmet er sich dem genialen und zerrissenen Künstler ebenso wie dem charismatischen und schwierigen Menschen.

 
Erneuerbare Energien: Nachhaltige Biomassenutzung am Oberrhein

Biomasse ist eine erneuerbare Ressource, die sich sowohl als Energieträger als auch zur Produktion verschiedener chemischer Stoffe nutzen lässt. Ihre Verwendung wirft jedoch ökologische und gesellschaftliche Fragen auf, vor allem was Flächenverbrauch und Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion betrifft. Beim Projekt „Innovationen für nachhaltige Biomassenutzung in der Oberrheinregion“ untersuchen Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz alle Bestandteile der Biomasse-Wertschöpfungskette. Darüber hinaus soll ein trinationales interdisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftlern als „Oberrheinisches Umweltforschungsinstitut“ (OUI) institutionalisiert werden. Das Projekt wird von Professor Frank Schultmann und Professor Wolf Fichtner am Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung des KIT geleitet und unter anderem von Interreg im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein gefördert.

www.oui-biomasse.info
 
Chemie: Nanopartikel blockieren Zellporen

Den Einfluss ultrakleiner Partikel auf Zellen stellt ein Forscherteam aus Aachen, Duisburg-Essen, Rostock und Karlsruhe nun im Fachmagazin PNAS vor. Sie entdeckten, dass Gold-Partikel mit 1,4 Nanometer Durchmesser und einer Hülle aus TPPMS-Molekülen eine vitale Zellfunktion hemmten und den Durchfluss durch den Kaliumionenkanal hERG stoppten. Die Hemmung blieb allerdings unter Zusatz von Blutproteinen aus, vermutlich weil die Gold-TPPMS-Cluster dann abgefangen wurden. Die Arbeiten des Forscherteams zeigen erstmals, dass Nanopartikel in Zellexperimenten aufgrund ihrer geringen Größe unmittelbar an funktionelle Zielstrukturen binden können. Dies ist für die Bewertung der zelltoxischen Eigenschaften wie auch für die Entwicklung neuer Wirkprinzipien auf zellulärer Ebene von Bedeutung.

www.pnas.org/content/early/2013/04/25/1220143110.abstract
 
Architektur: DFH fördert Deutsch-Französischen Doppelmasterstudiengang

Pilotcharakter besitzt der deutsch-französische Architektur-Doppelmasterstudiengang „Bauen und Planen in Euroregionen“, gemeinsam angeboten von der Ecole Nationale Supérieure de
l’Architecture de Strasbourg und der Fakultät für Architektur des KIT. Nun hat der deutsch-französische Hochschulverbund DFH das vor zwei Jahren gestartete Programm positiv bewertet und die Förderung zugesagt. Mit entscheidend waren die vorbildliche Kooperation der Lehrenden, die Verankerung des Studiengangs im regionalen Kontext und die interkulturelle Dimension des Programms, die eine vergleichende Betrachtung von Planungs- und Wissenskulturen erlaubt. Das binationale Studium führt zu einem doppelten Abschluss. Absolventen können sich als Experten in grenzüberschreitenden Fragen wie auch zu regionalen Fragen der Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung etablieren. Bewerbungen für das Wintersemester 2013/14 sind noch bis 1. Juni möglich.

www.arch.kit.edu
 
Energietechnologie: KIT-Forscherin gewinnt „Tech Soap Box Session“

Mit einem selbst programmierten Simulationstool hat Nina Munzke die „Tech Soap Box Session“ der Konferenz „Energy Storage World Forum 2013“ gewonnen. In der „Tech Soap Box Session“ präsentieren Forscher und Entwickler in je zehn Minuten Innovationen der Energiespeichertechnologie. Anschließend ermitteln die Zuschauer den Gewinner. Nina Munzke, Leiterin der Gruppe Stationäre Elektrische Energiespeicher im Projekt Competence E des KIT, stellte die Pilotanlage eines stationären Speichersystems vor, das 37 kW Spitzenleistung und 50 kWh Batteriekapazität hat. Ein intelligentes Energieflussmanagement steuert das System autark und in Abhängigkeit der aktuellen Wetterlage sowie eines vorgegebenen Leistungsprofils. Für die Auslegung eines solchen Systems dient das Simulationstool, mit dem sich Energiespeicherlösungen auf lokale Gegebenheiten anpassen lassen. Das Tool bezieht dabei Parameter wie Autonomie, Ladungsverbrauch und Sonneneinstrahlung ein.
 
Wissenschaftsfestival: EFFEKTE 2013 am KIT

Beim Wissenschaftsfestival EFFEKTE 2013 vom 21. bis 30. Juni stellen Karlsruher Wissenschaftseinrichtungen sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor. An dem Programm zum Erleben, Staunen und Mitmachen beteiligt sich das KIT mit insgesamt 37 Vorträgen, elf Mitmachangeboten, drei Science Movies, vier Führungen und zwei Ausstellungen. Unter dem Motto „Effektvoll am KIT“ gibt es am Samstag, 22. Juni, von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag, 23. Juni, von 10 bis 18 Uhr in einer Zeltstadt beim Kollegium am Schloss (Schlossbezirk 12) Highlights aus Wissenschaft und Technik zu erleben. Experten aus den Forschungsbereichen Klima und Umwelt, Energie, Nano- und Mikrotechnologie, Elementar- und Astroteilchenphysik, Mobilität, Optik und Photonik sowie Anthropomatik und Robotik stellen sich vor. So demonstriert der humanoide Roboter ARMAR, wie Haushaltsroboter der Zukunft den Kühlschrank einräumen oder den Tisch abwischen. Studierende von KA-RaceIng präsentieren selbst konstruierte Rennwagen. Die Abteilung Relationship Management des KIT informiert über die KIT-Stiftung, das Alumni-Netzwerk sowie den Company & Career Service.
 
Sportwissenschaft: Kurse für Sportpsychologen im Spitzensport

Das Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT fungiert als exklusiver Kooperationspartner der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Deutschland (asp), die sportpsychologische Experten im Spitzensport ausbildet. Dabei richtet das IfSS sogenannte Kompensationskurse aus, welche die erste Stufe der modularisierten Ausbildung darstellen. Der „Kompensationskurs Psychologie“, der sich unter anderem an Absolventen der Sportwissenschaft richtet, vermittelt zentrale Konzepte psychologischen Arbeitens; dabei geht es um Themen wie Lernen und Gedächtnis, Motivation und Wille, Gruppe und Führung. Der „Kompensationskurs Sportwissenschaft“ wendet sich unter anderem an Absolventen der Psychologie und vermittelt sportwissenschaftliches Grundwissen: Zu den Themen gehören Sportmedizin, Bewegungswissenschaft und Biomechanik sowie Trainingswissenschaft. Ansprechpartnerin ist die Sportpsychologin Uta Fahrenholz (uta.fahrenholz@kit.edu).

www.asp-sportpsychologie.org/content.php?cont=152
 
Klima und Umwelt: Symposium zu ultrafeinem Feinstaub

Feinstaub spielt eine Rolle bei Wolkenbildung und Regenfall ebenso wie bei Luftreinheit, Klimageschehen, Umwelt- und Gesundheitsfragen. Wie groß diese Rolle ist, ist eine der aktuellen Fragen der Wissenschaft und wird Auswirkungen haben auf EU-weite Verordnungen. Um den Austausch zwischen Forschung und Politik frühzeitig und nachhaltig zu gestalten, laden KIT und der Interessenverband EFCA zum vierten Feinstaubsymposium am 16. und 17. Mai nach Brüssel ein. Schwerpunkt des Austausches zwischen Entscheidern und Wissenschaftlern auf europäischer Ebene werden die kleinsten Feinstaubpartikel mit Durchmessern unter 100 Nanometern sein. Aufgrund ihres großen Verhältnisses von Oberfläche zu Masse gelten Sie als besonders reaktiv.

ufp.efca.net
 
Tipps und Termine
Internationale Konferenz EnMat II: Noch bis zum 16. Mai informiert die „2nd International Conference on Materials for Energy“ (EnMat II) im Kongresszentrum Karlsruhe über Materialien für Energieanwendungen. Zu den Schwerpunkten gehören Energieumwandlung, Energiespeicherung, Transport und Effizienz. Ausrichter der Veranstaltung sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde, das KIT und das Helmholtz-Institut Ulm Elektrochemische Energiespeicherung. events.dechema.de/enmat

Internationale Geothermiekonferenz: Die neunte Ausgabe der Internationalen Geothermiekonferenz vom 15. bis 17. Mai im Konzerthaus Freiburg vermittelt einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen der tiefen Geothermie in Mitteleuropa. Zu den zentralen Themen gehören Betriebserfahrungen, Kosteneffizienz, politische Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung von Geothermieprojekten im Oberrheingraben. Am 16. Mai ist das KIT mit Professor Thomas Kohl, Professor Peter M. Wiedemann, Niklas Mundhenk und David Sahara als Referenten vertreten. www.geothermiekonferenz.de

Physikalisches Kolloquium: Über „Nanokontakte und ihre strukturelle Charakterisierung mit Rasterkraftmikroskopie“ referiert Dr. Regina Hoffmann-Vogel vom Physikalischen Institut des KIT am 24. Mai um 17 Uhr im Otto-Lehmann-Hörsaal, Geb. 30.22, KIT-Campus Süd. Professor Hilbert von Löhneysen führt in das Thema ein. www.physik.kit.edu/Aktuelles/Kolloq-Ph.php

Vorlesung „Zur Kritik bildlicher Vernunft“: Über dieses Thema spricht Professor Mathias Gutmann vom Institut für Philosophie des KIT im Rahmen der Ringvorlesung „Bilder in den Wissenschaften“ an der Universität Ulm (Forschungsgebäude N27, Multimediaraumam) am 4. Juni um 18.30 Uhr. www.uni-ulm.de/home/kalender.html

Projektpräsentation „Science Vision“: Unter dem Motto „Design präsentiert Wissenschaft“ entwickelten Wissenschaftler und angehende Designer gemeinsam neue Präsentationsformen, um Forschungsthemen  ästhetisch ansprechend und leicht verständlich zu kommunizieren. Interessierte erhalten am 6. Juni Einblick in die Forschung des KIT sowie der Universitäten Heidelberg und Freiburg. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr im Tollhaus Karlsruhe. www.science-vision-conference.de

Vortrag von Horst Hippler: „Die deutschen Hochschulen – Weltklasseformat oder doch nur Mittelklasse?“ – Dieser Frage widmet sich Professor Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz und ehemaliger KIT-Präsident, in der Vortragsreihe BürgerAkademie Bruchsal am 13. Juni um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Schlosses Bruchsal. www.buergerakademie-bruchsal.de
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.
 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

Lilith Paul
Volontärin

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-48120
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: l.c.paul@kit.edu
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