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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 08/2013

Ausgabe 08/2013
Autor:

Kosta Schinarakis,
Margarete Lehné,
Lilith C. Paul 

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 14.08.2013
KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 08/2013)
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KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 08/2013)

Sehr geehrte/r Mustermann,
 
unsere aktuellen Themen im Überblick:
Energie: KIT forscht an der Wende


Innovation: Quecksilberfreie Energiesparlampe für GreenTec Award nominiert

Maschinenbau: KIT-Studierende mit Rennwagen auf Spitzenplätzen

Energie: Neue DFG-Forschergruppe zur Energiewandlung

Kerntechnik: AREVA und KIT setzen Kooperation fort

Bodenmechanik: Humboldt-Forschungspreis für Beskos

Gründer des Monats
Schlüsselloch-Chirurgie
 
Tipps und Termine:
 

4. September, Bad Herrenalb
Sommeruniversität für Sehgeschädigte

12. bis 22. September, Frankfurt
Internationale Automobil-Ausstellung IAA

27. September, Karlsruhe
Konferenz zur Dienstleistungsforschung

Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender

 

Energie: KIT forscht an der Wende

Strombegrenzer-Komponente aus Hochtemperatursupraleitern (Bild: Martin Lober, KIT)

Das Titelblatt des Bundesberichts Energieforschung ziert in diesem Jahr ein Bild aus dem KIT. Es zeigt einen Strombegrenzer aus Hochtemperatursupraleitermaterial, der für 12 000 Volt und 800 Ampere ausgelegt ist. Er kann Anlagen im Hochspannungsnetz vor Kurzschlüssen und Spannungsspitzen schützen. Supraleitung ist eine umweltfreundliche Schlüsseltechnologie für sichere und ökonomische Stromnetze. Die Bundesregierung unterstützt diese Karlsruher Forschung als Teil des Programms „Rationelle Energieumwandlung und -nutzung“.
 
Als führendes Zentrum für Energieforschung ist das KIT auch an den vier weiteren Förderprogrammen des Bundes im Rahmen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren maßgeblich beteiligt: Diese sind „Erneuerbare Energien“, „Nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung“, „Kernfusion“ sowie „Technik, Innovation und Gesellschaft“. Die Bundesregierung informiert im Bundesbericht Energieforschung 2013 über die deutsche Energieforschungspolitik auf dem Weg zur Energiewende.
(Bild: Martin Lober, KIT)

www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=587098.html

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Innovation: Quecksilberfreie Energiesparlampe für GreenTec Award nominiert
 
Die quecksilberfreie Energiesparlampe des KIT ist nominiert für den diesjährigen GreenTec Award unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers Peter Altmaier. Bei der Endausscheidung am 30. August in Berlin tritt sie als einer von drei Finalisten in der Kategorie „Produktion“ an. Auswahlkriterien waren die nachhaltige Verwertung von  Umweltressourcen im Lebenszyklus des Produkts, die Vermeidung von Schadstoffen sowie dessen Wirtschaftlichkeit.
 
Die neue quecksilberfreie Energiesparlampe besteht aus ungiftigen Materialien, die sich ohne logistischen Mehraufwand einem Wertstoffkreislauf zuführen lassen. Von der Herstellung über den Betrieb bis zum Recycling weist sie eine sehr günstige Kohlenstoffdioxid-Bilanz auf. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen haben Forscher am Lichttechnischen Institut des KIT ein Verfahren entwickelt, um das verwendete Gasgemisch ohne Elektroden zum Leuchten zu bringen. Die Lampe ist damit günstig in der Herstellung und verfügt über eine hohe Lebensdauer. Sie soll bereits im nächsten Jahr in Produktion gehen. Anlässlich der Verleihung des GreenTec Award findet ein Galaabend mit Prominenten, wie Sabine Christiansen oder Christoph Metzelder, statt. In der Jury sitzen unabhängige Fachleute aus Kultur, Medien, Wissenschaft und Praxis.

www.greentec-awards.com

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Maschinenbau: KIT-Studierende mit Rennwagen auf Spitzenplätzen

Beim Rennen Formula Student Germany 2013 belegt das KIT-Team Spitzenplätze: In der Konstruktionswertung stehen in der Klasse Elektroantrieb Platz eins und in der Klasse Verbrennungsmotor Platz zwei zu Buche. In der Gesamtwertung reichte es mit dem Elektromotor zu Platz drei, während ein Materialschaden in Führung liegend eine gute Platzierung des Verbrenners verhinderte. Beim Rennen vor einem Monat im englischen Silverstone reichte es noch für Platz zwei. Das Karlsruher Team KA-RaceIng unterstreicht damit seine Stellung in der Spitzengruppe der studentischen Rennserie.

„Auf das Abschneiden in der Konstruktionswertung sind wir besonders stolz“, sagt Marcel Nöller von der Teamleitung. In dieser „Königsklasse“ werden Innovation und Umsetzung von Wagentechnik und Ingenieursleistung bewertet, also das maschinenbauliche Know-how der Studierenden. Die Formula Student Germany auf dem Hockenheimring ist mit über 100 Teams die größte Veranstaltung der europäischen Formula Student. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen funktionstüchtigen Rennwagen zu entwickeln, zu konstruieren und zu fertigen. Unterstützt wird das KA-RaceIng-Team durch industrielle Sponsoren und Spender sowie durch Mentoren aus Instituten und Werkstätten des KIT.

www.ka-raceing.de

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Energie: Neue DFG-Forschergruppe zur Energiewandlung

Energie ist nicht gleich Energie – je nach Bedarf muss sie in elektrischer, chemischer, thermischer oder mechanischer Form vorliegen.  Wie sich eine Energieform flexibel in eine andere umwandeln lässt, untersuchen nun Wissenschaftler des KIT und der Universität Duisburg-Essen. Ziel der Forschergruppe ist es, diese sogenannte Polywandlung unter hohen Temperaturen systematisch im  Hinblick auf ökonomische und ökologische Aspekte zu optimieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben mit 1,7 Millionen Euro in den ersten drei Jahren.
 
Oft stehen große Energiemengen zur Verfügung, die in der vorliegenden Form nicht direkt zu nutzen sind. In Windkraftwerken können beispielsweise lokale Energieüberschüsse entstehen, die das Stromnetz nicht mehr aufnehmen kann. Wenn die Anlage neben Elektrizität bei Bedarf auch chemisch oder energetisch hochwertige Stoffe herstellen könnte, wäre die Wirtschaftlichkeit weitaus höher. Die KIT-Forscher entwickeln nun chemische Reaktionsmodelle, um die Prozesse der Energieumwandlungen zu analysieren und effizienter zu gestalten und überprüfen sie unter realitätsnahen Bedingungen.

www.uni-due.de/for1993

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Kerntechnik: AREVA und KIT setzen Kooperation fort

Die AREVA GmbH und das KIT verlängern ihre Zusammenarbeit in der AREVA Nuclear Professional School (ANPS) um weitere fünf Jahre. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten der technische Geschäftsführer der AREVA GmbH Stefan vom Scheidt und Dr. Peter Fritz, KIT-Vizepräsident für Forschung und Innovation. Die ANPS kombiniert die industrielle Erfahrung von AREVA im Bereich Kerntechnik mit der wissenschaftlichen Expertise in Lehre und Forschung des KIT.

„Damit haben wir eine Allianz geschmiedet, die unsere umfassende kerntechnische Kompetenz weiterhin auf höchstem Niveau erhält und eine hochwertige Ausbildung fördert“, so Andreas Class, Leiter der ANPS und Honorarprofessor am Institut für Kern- und Energietechnik des KIT. Professoren und Wissenschaftler mit langjähriger Praxiserfahrung vermitteln in den Spezialkursen der AREVA Nuclear Professional School fundiertes kerntechnisches Fachwissen. Das Angebot richtet sich an Promovenden sowie Neueinsteiger und erfahrene Ingenieure der kerntechnischen Branche. Die AREVA GmbH finanziert bereits seit 2009 zahlreiche Promotionsarbeiten und eine Honorarprofessur am KIT.

www.anps.kit.edu/downloads/ANPS_Flyer_2013.pdf

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Bodenmechanik: Humboldt-Forschungspreis für Beskos

Dimitrios Beskos erhält einen der mit bis zu 80.000 Euro dotierten Forschungspreise der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Der Professor der Universität Patras und Inhaber des Lehrstuhls für Numerische Mechanik an der staatlichen Akademie von Athen ist international als Experte anerkannt. Er gilt als Vordenker für numerische Berechnungsverfahren in der Baugrunddynamik. Ab September wird er seinen mit dem Preis verbundenen Forschungsaufenthalt am Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik des KIT antreten.

Gemeinsam mit Institutsleiter Theodoros Triantafyllidis, der ihn für den Preis nominierte, wird Beskos ein Jahr lang zu dynamischen Wechselwirkungen zwischen Baugrund und Bauwerk forschen, insbesondere zum Verhalten von Fels auf mikrostruktureller Ebene. Ziel ist, die Auswirkungen von Erdbebenwellen auf  Stützmauern und unterirdische Bauten, wie Tunnel oder Pipelines, genauer vorherzusagen und Konzepte zu entwickeln, um die Erschütterungsabschirmung berechnen zu können.

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Gründer des Monats
Schlüsselloch-Chirurgie: Der schonendste Schnitt ist der, der gar nicht gemacht wird. Statt Bauchraum oder Brustkorb zu öffnen, reichen kleinste Schnitte, um Präzisionsinstrumente einzuführen. So lassen sich Arterien reinigen oder Sehnen flicken, ohne dass lange Genesungszeiten notwendig wären. Eine neue Generation von Instrumenten hat die KIT-Ausgründung ENDOSMART entwickelt. Implantate aus der Formgedächtnislegierung Nitinol können bei Raumtemperatur gefaltet eingeführt werden und nehmen erst bei Körpertemperatur am Bestimmungsort ihre funktionale Form an. Interview mit den Gründern von ENDOSMART: www.gruenden.kit.edu/230.php

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Tipps und Termine
Internationale Sommeruniversität für Sehgeschädigte: Taktile Grafiken oder Messinstrumente mit Sprachausgabe erleichtern Studierenden mit Blindheit oder Sehbehinderung wissenschaftliches Arbeiten in Mathematik, Naturwissenschaft und Statistik. Wie taktile Grafiken funktionieren, ist am 4. September Thema eines Workshops. Hierzu sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien von 10.15 bis 12 Uhr herzlich eingeladen. Veranstaltungsort ist das “Haus der Kirche“ in Bad Herrenalb, Dobler Straße 52. Um eine Anmeldung per E-Mail an su2013@szs.kit.edu wird gebeten. Rainer Stiefelhagen, Leiter des Studienzentrums für Sehgeschädigte (SZS) am KIT, steht auf Anfrage für Interviews zur Verfügung. www.icchp-su.net

Messe IAA 2013: Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA stellt das KIT ein neuartiges Batteriekonzept für Elektrofahrzeuge vor. Flache, stapelbare Batteriemodule, die der Länge nach variabel sind, lassen sich an unterschiedlichste Bauräume anpassen. Zur Demonstration dient ein Elektrobus am KIT-Stand in Halle 3.1, D13. Die Ausstellung findet vom 12. bis 22. September, täglich von 9 bis 19 Uhr in der Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, statt. Die ersten zwei Tage sind für Fachpublikum reserviert. www.iaa.de

Konferenz zur Dienstleistungsforschung: Über neue Kommunikationstechnologien sind Menschen stärker vernetzt und können gemeinsam Informationen verarbeiten, Wissen organisieren und Mehrwerte schaffen. Social Computing, Datenwolken und weitere Schritte hin zu einer dienstleistungsbasierten Wirtschaft sind am 27. September Thema auf dem „Service-Summit“ des Karlsruher Service Research Institut (KSRI) am KIT. Shaun Lawson, Professor an der University of Lincoln, und Joachim Hauser von BMW tragen über Service Experience vor, also zur Frage, wie die Erfahrbarkeit von Dienstleistungen deren Design und Management beeinflusst. www.service-summit.org

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwen-dung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehr-einrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.
 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

Lilith Paul
Volontärin

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-48120
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: l.c.paul@kit.edu
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