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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 11/2015

Ausgabe 11/2015
Autor:

Kosta Schinarakis,
Nils Ehrenberg

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 25.11.2015
KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 11/2015)
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KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 11/2015)

Mustermann,
 
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und würden uns freuen, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Ansprechpartner. Um Beleg Ihrer Berichterstattung wird gebeten.

Freundliche Grüße
Ihre KIT-Pressestelle
Lebensmitteltechnik: Energiesparende Milchpulver dank Raketentechnik


Klimakonferenz: KIT-Expertise rund um die COP21 in Paris

Brandschutztechnik: Wenn Batterien und Akkus brennen

Kunststoff: Neuer Werkstoff für die Lebenswissenschaften

Mikrobiologie: KIT bringt Wissenschaft ins Museum

Experte des Monats
Hans-Joachim Gehrmann: Kraftwerkstechnologie

Gründer des Monats
holidu.de: Ferienhaus-Preisvergleich

Tipps und Termine

3-D-Druck, regionale Energie, Ethik, Bioökonomie, Patente

Lebensmitteltechnik: Energiesparende Milchpulver dank Raketentechnik

: Innerhalb der Zerstäubungsdüse werden Flüssigkeit und Luft gemischt. Je nach Betriebsparametern variieren die Ergebnisse stark. (Bild: KIT)

Milchpulver ist eine wichtige Zutat für viele Lebensmittel wie Babynahrung, Käse, Joghurt sowie Backwaren und Schokolade. Für die jährliche Herstellung von 300.000 Tonnen Magermilchpulver in Deutschland ist die Sprühtrocknung das mit Abstand gängigste Verfahren. Allerdings ist der Energieaufwand sehr groß. Energiesparende Alternativen stehen daher im Focus eines aktuellen Projekts am KIT.

„Wir sparen bei der Sprühtrocknung Energie, wenn wir schon im Vorfeld Wasser aus der Milch entfernen“, erklären Volker Gaukel und Heike P. Schuchmann vom KIT den ersten Schritt. „Damit steigt aber auch die Viskosität und die Zerstäubung wird schlechter.“ Um das zu vermeiden, haben die KIT-Forscher das Prinzip der sogenannten „effervescent atomization“ untersucht, das ursprünglich für Raketenantriebe entwickelt wurde. Durch kleine Bohrungen im inneren Rohr einer Düse wird der Flüssigkeit die für die Zerstäubung notwendige Luft bei sehr geringen Drücken in Form großer Blasen zugemischt. Die Forscher konnten zeigen, dass mit dieser Geometrie aus der Antriebstechnik auch Lebensmittel-Flüssigkeiten mit erhöhtem Trockenmasseanteil gut zerstäubt werden, was die Trocknung wesentlich effizienter macht.

Allerdings kam es bei manchen Prozessbedingungen zu Instabilitäten. Im Rahmen mehrerer Projekte, die von DFG, BMWi und AIF gefördert wurden, konnten die Gründe ermittelt, die Düse angepasst und die Prozessparameter ermittelt werden, unter denen dieses energieschonende Sprühverfahren für Milch- und Molkenpulver eingesetzt werden kann. Eine Umsetzung der Ergebnisse mit überschaubaren Investitionskosten für die Zerstäuber in der Milchindustrie erscheint nun zeitnah möglich. Aber auch andere Bereiche, etwa die chemische und die pharmazeutische Industrie, könnten profitieren.

Weitere Informationen:
fei-bonn.de/gefoerderte-projekte/projekte-des-monats/2015-11-november

lvt.blt.kit.edu/21_897.php

Bildunterschrift: Innerhalb der Zerstäubungsdüse werden Flüssigkeit und Luft gemischt. Je nach Betriebsparametern variieren die Ergebnisse stark. (Bild: KIT)


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Klimakonferenz: KIT-Expertise rund um die COP21 in Paris

Die Folgen des Klimawandels sind auch in Deutschland sichtbar: Die Blütezeit der Pflanzen liegt heutzutage durchschnittlich rund 10 Tage früher als vor 1990, die Alpengletscher schmelzen und auch die sommerlichen Hitzeperioden haben im Schnitt zugenommen. „Aber die Ursachen und Folgen des Klimawandels sind weltweite Probleme“, sagt Hans Schipper, Leiter des Süddeutschen Klimabüros am KIT. „In Paris sollen nun wichtige Weichen für eine umfassende weltweite Lösung gestellt werden.“

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie erforschen den Klimawandel und seine Folgen sowie Anpassungsstrategien. Ihre Forschung und Expertise haben wir als Recherchehilfe für Redaktionen in einer digitalen Pressemappe zusammengefasst. In der digitalen Pressemappe finden sich Experten unter anderem für Klimawandel, Kraftwerke und Nachhaltigkeit. Aktuelle Projekte rund um neue Energietechniken, nachhaltige Immobilienwirtschaft und Landschaftspflege werden in Text, Bild und Video vorgestellt.

Hintergründe, Projekte, Technologien rund um die Themen Klima und Energie finden Sie in unserer digitalen Pressemappe zur UN-Klimakonferenz:
pkm.kit.edu/un-klimakonferenz2015.php


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Brandschutztechnik: Wenn Batterien und Akkus brennen

Dank ihrer hohen Energiedichte ermöglichen Batterien auf Lithium-Basis den ausdauernden Betrieb neuartiger Produkte wie Smartphones, Tablets, Elektroautos oder Heimspeicher für Solaranlagen. Allerdings stellen die neuen Energiespeicher auch ein neues Gefährdungspotential dar, auf das Feuerwehren vorbereitet werden müssen. In seinem neuesten Bericht in der Reihe „Brandschutzforschung der Bundesländer“ stellt nun das KIT gängige Gefahrenszenarien zusammen und gibt einsatztaktische Empfehlungen für Feuerwehr und Rettungskräfte.

„Rückrufaktionen und Brandereignisse rund um Batterien zum Beispiel in Notebooks, Flugzeugen oder Elektrofahrrädern standen schon in den Schlagzeilen“, sagt Jürgen Kunkelmann von der Forschungsstelle für Brandschutztechnik am KIT. „Mit der weiteren Verbreitung werden die Feuerwehren im Einsatz noch öfter mit großen Batterien oder großen Ansammlungen konfrontiert etwa im Elektroauto, Fotovoltaik-Speicher, in Verkaufsstätten, Ersatzteil- oder Recyclinglagern.“ Im aktuellen Bericht „Untersuchung des Brandverhaltens von Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Batterien in verschiedenen Anwendungen und Ableitung einsatztaktischer Empfehlungen“ werden die möglichen Gefahren aufgrund des Energiegehaltes oder der chemischen Zusammensetzung der Batterien erläutert und das relevante Wissen über Transport, Schutzmaßnahmen, Brandbekämpfung und Löschmittelrückhaltung im Einsatz zusammengestellt.

Der Bericht zum Herunterladen:
ffb.kit.edu/392.php


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Kunststoff: Neuer Werkstoff für die Lebenswissenschaften
 
Plastikbecher, Styroporverpackungen und CD-Hüllen: Der Kunststoff Polystyrol kommt in zahlreichen Konsumgütern zum Einsatz. Er ist chemisch beständig und lässt sich leicht und günstig formen, wenn man erst einmal Formwerkzeuge für die Massenproduktion erstellt hat. Für Sonderanfertigungen und Einzelstücke, wie sie in der Mikrosystemforschung oft genutzt werden, gab es noch keinen einfachen Produktionsprozess, bis Bastian Rapp und sein Team am KIT es entwickelt haben. Dafür wurden Sie nun von der Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik im VDE/VDI ausgezeichnet.

Die KIT-Forscher haben ein Vorprodukt von Polystyrol entwickelt: Liquid Polystyrene (liqPS). Als Flüssigkeit lässt es sich einfach in eine Negativform geben. Wird es dem sichtbaren Licht ausgesetzt, vernetzen sich seinen Moleküle und der transparente Kunststoff härtet innerhalb von Minuten in der gewünschten Form aus. Chemisch ist das auf diese Art erzeugte Polystyrol identisch zu jenem, das bei der Massenproduktion genutzt wird. Das Verfahren mittels lithographischer Negativformen entspricht der in der Wissenschaft weitverbreiteten Herstellung von Mikrostrukturen aus dem Silikon-Kunststoff Polydimethylsiloxan (PDMS), der allerdings erst nach Stunden aushärtet und für viele Anwendungen in der biologischen Grundlagenforschung ungeeignet ist. Dank des liqPS-Verfahrens steht nun der Forschung eine erweiterte Palette an Materialien zur Verfügung.

Weitere Informationen:
ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24887072


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Mikrobiologie: KIT bringt Wissenschaft ins Museum
 
Mit modernsten Technologien hat der Mensch eine „Exo-Evolution“ geschaffen, die sich außerhalb der Grenzen natürlicher biologischer Entwicklung bewegt. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) setzt sich unter Mitwirkung des Karlsruher Instituts für Technologie im Rahmen einer gleichnamigen Ausstellung mit der „Exo-Evolution“ künstlerisch auseinander.

Teil der Ausstellung ist das Echtzeit-Experiment „Retooling Evolution: Nature at Work“. Besucher der Ausstellung können live verfolgen, wie der Mensch sich den Prozess der Evolution zunutze macht, um etwa Mikroorganismen zu züchten, die problematische Chemikalien wie den Plastikweichmacher Bisphenol A aus der Umwelt entfernen. Hierzu wird das weltweit in Böden lebenden Bakterium Rhodococcus ruber mithilfe einer Maschine kontinuierlich verdünnt, sodass sich als Folge des zunehmenden Selektionsdruckes im Laufe der Zeit nur die besten Schadstoffverwerter durchsetzen. Bis Ende Februar 2016 kann die Installation im ZKM besucht werden. Anschließend wird das auf ein Jahr angelegte Experiment am KIT weitergeführt. Die aus dem Experiment resultierenden Daten werden in dieser Zeit regelmäßig im Internet publiziert. Konzipiert wurde „Retooling Evolution: Nature at Work“ von Wissenschaftlern um Kersten Rabe vom Institut für Biologische Grenzflächen am KIT in Zusammenarbeit mit dem ZKM und der Firma Heurisko.

Weitere Informationen zum Echtzeitexperiment:
zkm.de/event/2015/10/globale-exo-evolution/retooling-evolution

Molekulare Evolution am IGB des KIT:
ibg.kit.edu/ibg1/421.php


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Experte des Monats
Kraftwerkstechnologie: Sonnen- und Windenergie reichen nicht aus, um den Strombedarf zu decken. „Deshalb brauchen wir weiterhin Kohlekraftwerke. Aber man könnte dort vermehrt Biomasse einsetzen“, erklärt Hans-Joachim Gehrmann vom KIT. Der Verfahrenstechniker befasst sich mit dem Verbrennungsverhalten konventioneller und alternativer Brennstoffe und entwickelt schadstoffarme Technologien. „Die Mischfeuerung – Kohle mit Biomassen wie zum Beispiel Holz- oder Pflanzenresten – können wir auch auf dezentrale Anlagen übertragen“, sagt Gehrmann. Diese wandeln Brennstoffe nicht nur in Energie um, sondern stellen Nebenprodukte wie Stickstoff, Phosphat und Kalium als Dünger für die Landwirtschaft her. Weitere Informationen: pkm.kit.edu/kit_experten_gehrmann.php


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Gründer des Monats
Ferienhaus-Preisvergleich: Individueller Urlaub statt Massen-Hotel wird bei Reisenden immer beliebter. holidu.de, eine Ausgründung von KIT-Studenten, hilft nun dabei, einfach online die passende Ferienwohnung zu finden. „Unsere Technologie bietet mehr Transparenz und ersetzt die Suche bei verschiedenen Portalen“, sagt Gründer Michael Siebers. Die Schwierigkeit war, dass es keine einheitlichen Bezeichnungen gab, anhand derer Ferienwohnungen einwandfrei identifiziert und Preise miteinander verglichen werden können. Die Technologie von holidu.de kann über einen Bildervergleich identische Ferienwohnungen auf verschiedenen Portalen identifizieren und das günstigste Angebot finden. Weitere Informationen: www.kit-gruendernews.de/gruender-des-monats-januar-holidu-gmbh


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Tipps und Termine
Deutsch-französischer Forscherdialog
27. November 2015, Strasbourg
Themen: Energiewende, Erneuerbare Energie, Regionalisierung
paris.daad.de/cms/upload_user_files/file/Actualites/DFFD151127_web.pdf
ifr.kit.edu/439_3555.php
 
Kongress Embedded Software Engineering

30. November – 4. Dezember 2015, Sindelfingen
Keynote: Ethische Verantwortung - Wie frei dürfen Wissenschaftler und Ingenieure sein? Elke Luise Barnstedt, KIT
Vortrag: Effiziente Embedded-Multicore-Programmierung, Timo Stripf, KIT-Spin-Off emmtrix Technologies
ese-kongress.de
 
Kolloquium Sustainable BioEconomy

2. Dezember 2015, KIT-Campus Nord
Themen: Fermentation, Chemiereaktoren, Synthesegas
Ansprechpartner: klara.langer@kit.edu
 
Karlsruher Dialog Technik und Recht

3. Dezember 2015, Karlsruhe
Themen: Lizenzen, Universitätserfindung, Schiedsgerichte
patentrecht.zar.kit.edu/276.php

Kolloquium Asphalt im Straßenbau
2. Dezember 2015, KIT-Campus Süd
Themen Performance, Lebensdauer, Prüfverfahren
ise.kit.edu

Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT ist seit 2010 als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
 
 
Kontakt:

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76131 Karlsruhe
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