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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 02/2013

Ausgabe 02/2013
Autor:

Margarete Lehné,
Kosta Schinarakis,
Lilith Paul  

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 15.02.2013
KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 02/2013)
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KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 02/2013)

Sehr geehrte/r Mustermann,
 

unsere aktuellen Themen im Überblick:



Service: Taktile Grafiken für Sehgeschädigte

Biologie: Nanoteilchen helfen Zellen zu sortieren

Maschinenbau: Neue Prüfstände für die Validierung von Fahrzeugsystemen

EU-Förderung: KIT an Großprojekten zu Gehirn und Werkstoff Graphen beteiligt

Personalie: Fleischer ist neues Mitglied der acatech
 
Rechts- und Kulturwissenschaften: Symposium zu Open Access

Journalistenworkshop: Neue europäische Datenbank zu Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien

Tipps und Termine:

18. Februar, ab 12.30 Uhr, Karlsruhe
Vortrag zur Sicherheit von Computern

20. Februar, ab 15 Uhr, Karlsruhe
Lernraum im Theaterfoyer

21. Februar, ab 11 Uhr, Karlsruhe
Crowdfunding-Event des KIT-Start-ups Honestly

23. Dezember, ab 20 Uhr, Karlsruhe
Konzert des KIT-Konzertchores und der KIT-Philharmonie

27. und 28. Februar, ab 9.30 Uhr, Karlsruhe
Workshop zum kreativen Umgang mit Computertechnologie

13. bis 22. März, Karlsruhe
Veranstaltungsreihe „Frankreich zu Gast am KIT“

Weitere Termine finden Sie im KIT-Veranstaltungskalender.

 

Service: Taktile Grafiken für Sehgeschädigte

Sehgeschädigte können taktile Grafiken ertasten.

Ein neuer taktiler Drucker steht am Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT für Studierende mit Blindheit und Sehbehinderung bereit: der „EmFuse“. In Studium, Forschung und im Alltag werden immer mehr Informationen als Grafiken und Diagramme dargestellt. Für Menschen mit Sehschädigung sind diese häufig in Textform beschrieben. Dabei werden aber nicht immer alle wichtigen Inhalte wiedergegeben. Spezielle Drucker können taktile Ausdrucke erstellen: Grafiken werden mit erhabenen und damit ertastbaren grafischen Elementen und Beschriftungen in Blindenschrift hergestellt.

Das SZS ist nun die einzige Einrichtung in Deutschland, die eine Druckstation besitzt, die solche Ausdrucke in Farbe, doppelseitig und vor allem bis zu einer Größe von DIN A3 erstellen kann. Die taktilen Ausdrucke können somit wesentlich mehr Informationen transportieren und Details in sehr hoher Prägequalität zeigen. Ein Schaubild und seine Legende erscheinen nicht mehr getrennt auf zwei Seiten, sondern entzerrt auf einer großen Seite. „Der Drucker ist ein Instrument der Inklusion, das Sehgeschädigten nicht nur das unabhängige und selbstständige Arbeiten ermöglicht, sondern auch die Zusammenarbeit mit Sehenden erleichtert“, so SZS-Leiter Rainer Stiefelhagen. Das SZS plant einen Druckservice für Bildungseinrichtungen und bittet bei Interesse um Rückmeldung. Das gemeinsame Engagement des SZS, der Reinhard Frank-Stiftung und der KIT-Stiftung  haben die Bereitstellung des Druckers für die sehgeschädigten Studierenden möglich gemacht. 
Bildquelle: Thorsten Schwarz, KIT

www.szs.kit.edu

 

Biologie: Nanoteilchen helfen Zellen zu sortieren

Biologische Zellen sicher zu erkennen, spielt in der Medizin eine wichtige Rolle. Krebszellen eindeutig zu klassifizieren, ermöglicht es verlässliche Diagnosen zu stellen. Stammzellen sortenrein zu filtern, könnte Grundlage für neuartige Therapien sein. Die EU fördert nun die Entwicklung eines neuen Klassifikations- und Sortierverfahrens für drei Jahre mit rund 3,8 Millionen Euro. An dem Projekt SAVVY sind unter der Koordination des KIT Forscher aus London, Lausanne, Vigo, San Sebastian, Ulm und Jena beteiligt.  Biologische Zellen unterscheiden sich charakteristisch im molekularen Aufbau ihrer Außenmembran. Die Forscher wollen nun maßgeschneiderte Nanoteilchen entwickeln, die zwei unterschiedliche Eigenschaften vereinen: Einerseits setzen sie sich spezifisch an der Membran der gesuchten Zelle fest. Andererseits lassen sich sie sich unter einem Mikroskop durch eine spektroskopische Messung leicht identifizieren. „Der neue Ansatz verbindet Materialwissenschaften mit Biologie und verspricht, sensitiver und flexibler als bisherige rein biologische Verfahren zu sein“, erklärt Prof. Jörg Lahann, Co-Direktor des Instituts für Funktionelle Grenzflächen des KIT. „Im Hinblick auf regenerative Medizin besitzt die Manipulation von Zellen ein enormes Potential. SAVVY wird uns hier einen entscheidenden Schritt voran bringen", erläutert Prof. Christof Wöll, Sprecher des HGF-Programmes "Biogrenzflächen in Technologie und Medizin“ weiter.

cordis.europa.eu/projects/rcn/105904_en.html

 
Maschinenbau: Neue Prüfstände für die Validierung von Fahrzeugsystemen

Zwei neue Prüfstände für die Validierung von Antriebssystemen in der Fahrzeugtechnik gehen am IPEK – Institut für Produktentwicklung des KIT in Betrieb. Ein System zu validieren, bedeutet zu prüfen, ob es dem Bedürfnis des Kunden entspricht. „Um möglichst früh in der Entwicklung zuverlässige Entscheidungen treffen zu können, müssen wir auf dem Prüfstand den physischen Prototyp, etwa ein Kupplungssysteme oder Getriebe, in eine entsprechende Simulation des Restfahrzeugs und der Umwelt einbinden“, sagt IPEK-Mitarbeiter Thomas Freudenmann. Mit dem Aufbau der beiden Prüfstände kann das IPEK seinen X-in-the-Loop Validierungs-Ansatz (XiL) konsequent umsetzen. Dieser gewährleistet, dass die Untersuchungsergebnisse auf den späteren Einsatzbereich des Fahrzeugs übertragbar sind. Die hochdynamischen Elektromotoren der neuen Prüfstände und die entsprechende Simulationsumgebung ermöglichen es den Wissenschaftlern des IPEK zum Beispiel, die unterschiedlichen Charakteristiken von Verbrennungsmotoren per Knopfdruck einzustellen oder neue Hochdrehzahlkonzepte für Hybrid-Antriebsstränge zu validieren. Die Motoren stellen Momente bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute bereit. Die offizielle Eröffnung der Prüfstände ist am 6. März ab 15 Uhr am IPEK, Kaiserstraße 10, Geb. 10.23, KIT-Campus-Süd. Interessierte Journalisten können sich per E-Mail an presse@kit.edu anmelden.
 
EU-Förderung: KIT an Großprojekten zu Gehirn und Werkstoff Graphen beteiligt

Zwei zentrale Forschungsthemen unterstützt die EU-Kommission in den nächsten zehn Jahren mit jeweils bis zu einer Milliarde Euro als sogenannte FET Flagships. Das „Human Brain Project“ will das menschliche Gehirn mit Supercomputern simulieren, um die Funktionsweisen vom gesunden und erkrankten Gehirn zu ergründen. Umgekehrt will man Erkenntnisse über die Datenverarbeitung des Gehirns in neuartige Computerarchitekturen fließen lassen. Das Steinbuch Centre for Computing  des KIT wird Cloud-Schnittstellen implementieren, die zum reibungslosen Zugang zu den verteilten Großrechnern beitragen. Für die zweite Phase des Projektes ist geplant, dass das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT das Selbstverständnis der beteiligten Hirnforscher und die entsprechenden ethischen und gesellschaftlichen Fragen wissenschaftlich untersucht. Das Projekt „Graphene“ will die außergewöhnlichen Eigenschaften des Werkstoffes Graphen stärker in die Anwendung bringen. Es zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringes Gewicht, Transparenz, Flexibilität und Halbleitfähigkeit aus. Am Institut für Nanotechnologie des KIT arbeiten Forscher etwa im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogrammes 1459 an Grundlagen für nano- und optoelektronische Bauteile auf Basis von Graphen und Kohlenstoffnanoröhrchen. Ihre Kompetenzen wollen sie in die zweite Antragsphase des EU-Projektes einbringen.
 
Personalie: Fleischer ist neues Mitglied der acatech

Jürgen Fleischer, Dekan der Fakultät für Maschinenbau am KIT, ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Die in der Akademie vertretenen Wissenschaftler beraten Politik und Gesellschaft zu technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Themen. Fleischers Schwerpunkte am KIT sind Maschinen, Anlagen und die Prozessautomatisierung zum Beispiel für die Produktion von Batterien für die Elektromobilität sowie für die Herstellung von Leichtbaukonstruktionen. Neben ihm sind im Februar 15 weitere Wissenschaftler in die acatech gewählt worden. Die von Bund und Ländern geförderte Akademie versteht sich als Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland.
 
Rechts- und Kulturwissenschaften: Symposium zu Open Access

Das Thema "Open Access/Open Data" steht am 1. März im Mittelpunkt des Symposiums "Kultur im Wandel – Informationen der öffentlichen Hand: Zugang und Nutzung". Informationsfreiheit, geistiges Eigentum und Daten- und Geheimnisschutz stehen in einem Spannungsfeld. Das Symposium befasst sich in verschiedenen Fachvorträgen mit Fragen des Zugangs zu und der Nutzung von Informationsbeständen und Forschungsergebnissen öffentlicher Einrichtungen. Den rechtlichen Rahmen hierfür bilden die Public-Sector-Information-Richtlinie der Europäischen Union, die aktuell überarbeitet wird, das Informationsweiterverwendungsgesetz und die Informationsfreiheitsgesetze. An der abschließenden Podiumsdiskussion nimmt Wilfried Juling, Chief Science and Chief Information Officer des KIT, als Experte für Forschungsdatenmanagement teil. Der Verein Junge Juristen Karlsruhe e.V. organisiert die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft des KIT und dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT. Sie findet von 13 bis 18.30 Uhr im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro.

Anmeldung unter www.zar.uka.de/907.php
 
Journalistenworkshop: Neue europäische Datenbank zu Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien

Die neue Datenbank bündelt die Einzelmaßnahmen zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien aus 22 unterschiedlichen Projekten der Initiative Concerto. Mit Concerto unterstützt die Europäische Union 58 Städte und Gemeinden in 23 Ländern bei der Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik, etwa bei Neubauten, Sanierungen und dem Umbau von Stadtquartieren. Das KIT und das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) arbeiten gemeinsam daran, die Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten für mögliche Anwender zusammenzustellen. In einem Workshop können Journalisten die Datenbank kennenlernen und sich über Best Practice-Beispiele informieren. KIT-Experten vom Lehrstuhl für Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus, Vertreter der Europäischen Kommission und des SEZ sowie Koordinatoren der Concerto-Projekte stehen für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung in englischer Sprache findet am 13. März ab 10 Uhr im Rahmen der ISH 2013 – Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien in der Messe Frankfurt, Raum „Analog1“ im Forum statt.

Anmeldung unter www.steinbeis-europa.de/event.concerto-event-ish.html

concerto.eu
 
Tipps und Termine
Vortrag zur Sicherheit von Computern: Computer werden zunehmend für sensible Anwendungen, wie Bankgeschäfte oder Smart Electricity Grids, verwendet. In seinem Vortrag "A Platform for Trustworthy Systems" stellt Gernot Heiser, Professor am australischen Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie NICTA, einen neuen Betriebssystemkern vor, der einzelne Prozesse bewiesenermaßen isoliert und damit die Grundlage für die Sicherheit von Anwendungen schafft. Der Gastvortrag in englischer Sprache findet am 18. Februar ab 12.30 Uhr in Karlsruhe, Karlstraße 11, Raum 418 statt.
Lernraum im Theaterfoyer: Studierende finden künftig einen zusätzlichen und ungewöhnlichen Ort zum Lernen und Arbeiten: Die „TheaBib & Bar“ im Foyer des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, die wochentags von neun bis 16:30 Uhr geöffnet sein wird. Das House of Competence (HoC) am KIT, die KIT-Hochschulgruppe Enactus und das Staatstheater Karlsruhe haben das deutschlandweit bislang einzigartige Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht. Offizielle Eröffnung mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist am Mittwoch, 20. Februar, 15 Uhr. Journalistinnen und Journalisten können sich per E-Mail an Christine.Johner@staatstheater.karlsruhe.de anmelden.
Crowdfunding-Event: Das KIT-Start-up Honestly bietet über mobile Apps eine neue Form des Kundenfeedbacks. Die Gründer haben bereits viele Kleininvestoren von ihrer Idee überzeugen und als stille Gesellschafter gewinnen können. In eine neue Runde einer solchen Schwarmfinanzierung (auch 'Crowdfunding') startet Honestly mit einer Veranstaltung am 21. Februar 2013. Ziel ist, zum Start-up mit der größten Schwarmfinanzierung in Europa aufzusteigen. Beginn ist um 11 Uhr in der Hoepfnerburg in Karlsruhe, Haid-und-Neu-Straße 18. Journalisten können sich bis 19. Februar unter www.countdown.honestly.de anmelden.
Konzert des KIT-Konzertchores und der KIT-Philharmonie: Franz Schuberts Sinfonie „Unvollendete“ in h-moll sowie seine Messe in Es-Dur für Soli, Chor und Orchester werden am 23. Februar unter der Leitung Nikolaus Indlekofers aufgeführt. Beginn ist um 20 Uhr in der Christuskirche Karlsruhe, Riefstahlstraße 2. Karten im Vorverkauf beim Musikhaus Schlaile und unter www.konzertchor.kit.edu oder an der Abendkasse.
Workshop zum kreativen Umgang mit Computertechnologie: Die zweitägige Veranstaltung „Moves Make Music“ stellt handlungsorientierte Lernkonzepte sowie Methoden der genderspezifischen Technikvermittlung im Bereich „Künstliche Intelligenz, Kognition und Robotik“ vor. Neben Tipps zum Aufbau von Technologieworkshops steht das Entwickeln eigener Musik- und Tanzperformances über spezielle Eingabegeräte für Computer auf dem Programm. Weiterhin zeigt der Musiker Onyx Ashanti Beispiele technologischer Klangkunst. Die Schulung findet am 27. und 28. Februar jeweils ab 9.30 Uhr im Sportgebäude, Engler-Bunte-Ring 15, KIT-Campus Süd statt. Anmeldung bis 25. Februar per E-Mail an tox@uni-bremen.de.
Veranstaltungsreihe „Frankreich zu Gast am KIT“: Anlässlich der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags vor 50 Jahren steht die deutsch-französische Freundschaft  vom 13. bis 22. März im Fokus des KIT. Auf dem Programm stehen Vorträge zu deutsch-französischen Forschungsprojekten, Studiengängen und Umweltkonzepten sowie musikalische Unterhaltung und ein dokumentarisches Schauspiel über Charles de Gaulle und Konrad Adenauer.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.
 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

Lilith Paul
Volontärin

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-48120
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: l.c.paul@kit.edu
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