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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Ausgabe 06/2014

Ausgabe 06/2014
Autor:

Kosta Schinarakis,
Lilith C. Paul 

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 18.06.2014
KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 06/2014)
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KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 06/2014)

Mustermann,
 
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und würden uns freuen, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Ansprechpartner. Um Beleg Ihrer Berichterstattung wird gebeten.

Freundliche Grüße
Ihre KIT-Pressestelle
 
Logistik: Kompakte Paket-Sortieranlagen


Baukonstruktion: Größte Holzkuppeln Europas

Katastrophenmanagement: Mit Twitter Erdbeben schnell aufspüren

Physikalische Chemie: Rutschige Oberflächen schützen vor Schiffsbewuchs

Experte des Monats
Ralf Roos: Straßennetz

Gründer des Monats
Inreal: Virtuelle Realität

Tipps und Termine

Karl der Große, Firmengründung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Klima

 

Logistik: Kompakte Paket-Sortieranlagen

Bild: T.Stoll/KIT

Ob am Flughafen, bei der Post oder beim Versandhändler: Pakete und Koffer zu sortieren, bildet meist den sprichwörtlichen Flaschenhals vieler Logistikketten; denn es gilt, absolut zuverlässig und möglichst schnell die Fracht dem richtigen Flieger, Postauto oder Kunden zuzuordnen. „Um diese Aufgabe zu lösen, belegen klassische Fördersysteme oftmals ganze Betriebshallen“, sagt Thomas Stoll vom KIT. „Zudem lassen sie sich nur schwer auf geänderte Frachtströme anpassen.“ Das neue Sortiersystem GridSorter basiert auf dezentral gesteuerten FlexFörderer-Modulen des KIT.

Diese etwa einen Quadratmeter großen Module können Waren per Rollen oder Zahnriemen in alle vier Richtungen transportieren. Sie kommunizieren selbstständig mit ihren Nachbarn sowie über RFID mit der Fracht und können so komplexe Aufgaben wie das Sortieren effizient und auf engem Raum lösen. Eindrucksvoll ist das Ballett der Pakete im aktuellen Video zu sehen: An einer Seite des Sortierfeldes laufen die Pakete ein und das Feld sortiert sie beim Durchgang passend in die Ausgangfelder am anderen Ende. „Dank der dezentralen Steuerung in jedem Modul lässt sich das Feld beliebig erweitern. Die Algorithmen konfigurieren das Gesamtfeld automatisch und kompensieren sogar defekte Module.“ Für das FlexFörder-Prinzip wurde das KIT-Spin-off Flexlog und der Industriepartner Gebhardt Fördertechnik GmbH in diesem Jahr mit dem VDI-Innovationspreis Logistik ausgezeichnet.

Das GridSorter-Prinzip im Video:
www.ifl.kit.edu/gridsorter.php

Der FlexFörderer im Video:
www.ifl.kit.edu/projekte_1386.php

Bildunterschrift:
Kompakt, flexibel, modular, raumsparend, dezentral: Der GridSorter des KIT bietet viele Vorteile für die Logistikketten im modernen Warenverkehr. (Bild: T.Stoll/KIT)


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Baukonstruktion: Größte Holzkuppeln Europas

Mit einem Durchmesser von 143 Metern und einer Höhe von 39 Metern werden die beiden Holzkuppeln im italienischen Brindisi nach Fertigstellung die größten Holzkuppeln Europas sein. Die tragenden Holzbauteile sind zwischen 5 und 14 Metern lang, über einen Meter hoch und 18 bis 22 Zentimeter breit, je nachdem welche Last sie an ihrem Einsatzort tragen sollen. Verbunden werden die Holzelemente über solide Stahlknoten mit geneigt angeordneten Holzschrauben, die am KIT geprüft wurden.

„Mit hydraulischen Prüfmaschinen haben wir im Labor der Versuchsanstalt Bauteile und Verbindungen im Originalmaßstab auf Zug und Druck bis zum Versagen belastet“, erläutert Hans Joachim Blaß, Leiter der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine am KIT. „Auf diese Weise konnten wir die theoretischen Rechnungen verifizieren und zeigen, dass die Knoten ihre Funktion in der Holzkuppel erfüllen werden.“ Die Kuppeln werden vom Unternehmen Rubner Holzbau im Laufe der Jahre 2014 bzw. 2015 fertiggestellt und werden als Dächer der Kohlelager des Kraftwerks „Federico II“ in Brindisi dienen.

Weitere Informationen:
www.lifepr.de/pressemitteilung/rubner-ag/Rubner-Holzbau-Groesste-Holzkuppeln-Europas/boxid/487513

Bilder vom Baufortschritt:
www.holzbau.rubner.com/de/aktuelles-events/montage-der-2-europaweit-gr%C3%B6%C3%9Ften-holzkuppeln/35-7851.html


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Katastrophenmanagement: Mit Twitter Erdbeben schnell aufspüren

Im Ernstfall kommt es auf jede Minute an. Nach Erdbeben, Stürmen oder Hochwassern müssen Rettungskräfte sich schnell ein Schadensbild machen, um die Hilfe dann gezielt einzubringen. Eine immer wertvollere Informationsquelle dazu sind die sozialen Medien. „Bei Twitter etwa finden sich schon Sekunden nach Beginn einer Katastrophe die ersten Nachrichten und Eindrücke“, erklärt André Dittrich vom KIT. Er und sein Team haben eine Software entwickelt, die in Echtzeit die Masse der Twitter-Nachrichten anonymisiert nach Katastrophenhinweisen durchsucht; etwa nach gängigen Schlagworten und nach geändertem Nutzerverhalten in bestimmten Regionen.

So wäre es möglich, innerhalb von 1-3 Minuten nach Beginn des Ereignisses Rettungskräfte vorzuwarnen und zumindest mit einer groben Schadensbilanz zu versorgen. Darüber hinaus lassen sich die relevanten Twitter-Nachrichten und -Fotos über ein Web-Portal durchforsten, um ein sehr lokales Bild der Lage zu gewinnen. „Mit unserem Prototypen konnten wir etwa schon bei dem Philippinen-Erdbeben 2013 zeigen, dass die gewonnenen Daten hohen Wert haben“, so Dittrich. „Nun wollen wir die Algorithmen zu einem nützlichen, offen zugänglichen Werkzeug für Hilfsorganisationen weiterentwickeln.“

Mehr Informationen zum Projekt
www.ipf.kit.edu/projekte_aktuell_crowdsourcing.php


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Physikalische Chemie: Rutschige Oberflächen schützen vor Schiffsbewuchs

Für die Seefahrt sind sie eine Plage: Algen, Krebse und andere Kleinstorganismen setzen sich an Schiffsrümpfen fest, beschädigen das Material, erhöhen den Strömungswiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Davor schützen soll eine neue umweltverträgliche Oberflächenbeschichtung, in deren Poren Schmiermitteltröpfchen eingelagert sind. Erste Tests mit Seegras-Sporen und Rankenfußkrebsen zeigen, dass die Meeresorganismen hierauf keinen Halt finden und abrutschen.

„Schiffsrümpfe mit einem schwermetallhaltigen Anstrich zu schützen, ist heute weitgehend verboten“, sagt KIT-Wissenschaftler Pavel Levkin, der in einem internationalen Team an neuen Oberflächenbeschichtungen forscht. „Wir wollen daher umweltverträgliche Alternativen entwickeln, die sich kostengünstig herstellen und großflächig anwenden lassen.“ Für die Trägerschicht verwenden die Forscher einen dünnen Film aus einem porösen wasserabweisenden Kunststoff. In diese lagern sie ölige Schmiermittel auf Kohlenstoff-Fluor-Basis ein. Eine so präparierte Oberfläche bleibt selbst nach einem Monat in Salzwasser stabil und verhindert, dass sich Meeresorganismen ansiedeln. Für diese und weitere Arbeiten zur angewandten Physikalischen Chemie wurde Levkin mit dem diesjährigen Ewald-Wicke-Preis der Deutschen Bunsen-Gesellschaft geehrt.

Mehr Informationen im Fachmagazin Applied Materials and Interfaces: pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/am402635p


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Experte des Monats
Straßennetz: „Die meisten Straßen und Brücken wurden in den 1960er- und 1970er-Jahren gebaut und kommen somit in die Jahre“, erklärt Ralf Roos, Straßenplaner am KIT. „Eigentlich müssen Straßen systematisch und regelmäßig instand gehalten werden. Roos rät Baulastträgern deshalb dazu, zur systematischen Erhaltung von Straßen entsprechende Managementsysteme einzusetzen. Mit deren Hilfe wird der Zustand aller Verkehrswege erfasst und bewertet, um dann den Mitteleinsatz zielgerichtet planen zu können. „Dies ist eine wirtschaftliche Maßnahme, um das Investitionsgut Straße, das aus Steuergeldern finanziert wurde, in seiner Substanz und seinem Wert zu erhalten“, sagt Roos. Mehr zu Ralf Roos Forschung unter: www.pkm.kit.edu/kit_experten_roos.php


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Gründer des Monats
Virtuelle Realität: Gebäude vor dem ersten Spatenstich begehen, Maschinenparks inspizieren, bevor die Monteure kommen; passende Visualisierungen, um komplexe Produkte und Sachverhalte zu veranschaulichen, bietet der KIT-Spin-off Inreal Technologies. Die virtuellen Inhalte werden auf Basis von CAD-Planungsdaten erstellt und auf Spezialbrillen mit integrierten Displays gespielt, die ein dreidimensionales Erleben der virtuellen Objekte ermöglichen. Über ein Tablet können virtuelle Gebäude und Maschinen direkt im Vertriebsgespräch an Kundenwünsche angepasst werden. Interview mit den Gründern von „Inreal Technologies“: www.kit-gruendernews.de/?p=102#more-102


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Tipps und Termine
1200 Jahre lebendige Erinnerung: Karlstag der Karlsruher Mediävistik
Veranstaltung für interessierte Öffentlichkeit, Schüler und Studierende

25. - 27. Juni, Fritz-Haber-Weg 7,  KIT-Campus Süd, Geb. 30.91
Themen: Bild und Erbe Karls des Großen in Gesellschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Kunst
www.geistsoz.kit.edu/germanistik/1669.php
 
KIT auf der Gründerzeit 2014 Baden-Württemberg

3. Juli 2014, Gartenhalle des Kongresszentrums, Karlsruhe
Themen: Gründerberatung, Businessplan, Fördermittel, Folgefinanzierung
www.gruenderzeit-bw.de
 
KIT beim Nachhaltigkeitstag Baden-Württemberg

11. – 12. Juli 2014,
www.zukunftscampus.kit.edu/66.php
 
Ernährung heute: Gute Zucker – schlechte Zucker, gute Fette – schlechte Fette

Vortrag von Prof. Anne S. Ulrich, KIT
17. Juli 2014, 17:30 Uhr, KIT- Campus Süd, Engesser-Hörsaal,
Otto-Amman-Platz 1, Geb. 10.81, HS 93
www.zak.kit.edu/anmeldung.php/event/24844
 
Tag der Offenen Tür am KIT Campus Alpin

18. Juli 2014, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Klima, Vegetation, Böden, Wasserverfügbarkeit
www.imk-ifu.kit.edu


Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.
 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

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Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: schinarakis@kit.edu
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