english  | Home | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-21150
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Margarete Lehné
Stellvertretende Pressesprecherin
Margarete Lehné

Tel: +49 721 608-21157
E-Mail

Informationen zum KIT

Homepage des KIT

Flyer "Daten, Zahlen, Fakten"

Das KIT auf Facebook und Twitter:

 

Sport und Gesellschaft - Prof. Alexander Woll

Sport und Gesellschaft - Prof. Alexander Woll
   

Sport und Gesundheit in der Lebensspanne des Menschen ist einer der Forschungsschwerpunkte, mit denen sich der Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft befasst. Den Sozialwissenschaften des Sports gilt sein besonderes wissenschaftliches Interesse.

 

Sport und Gesellschaft

Portrait Prof. Alexander Woll
Prof. Alexander Woll, IfSS

„Es ist nie zu spät, mit Bewegung anzufangen“, sagt der Sportwissenschaftler und Sportpädagoge. „Aktive profitieren nicht nur hinsichtlich der Gesundheit und Fitness, Bewegung steigert auch die Konzentrationsfähigkeit und trägt zu einem positiven Selbstbild bei“, so Woll. Selbst bei beginnender, milder Demenz helfe Bewegung die kognitive Leistungsfähigkeit länger zu erhalten. Das Motorik-Modul (Mo-Mo) im Zuge der bundesweiten Langzeituntersuchung zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen, an der Woll beteiligt ist, bietet repräsentative Daten zur Fitness der Vier- bis 17-Jährigen in Deutschland. „Die Studie zeigt, dass es einen dramatischen Einbruch im Aktivitätsverhalten zum einen beim Schuleintritt und zum anderen in der Pubertät, beim Übergang in die weiterführende Schule gibt“, sagt Woll. Bewegungsmangel erhöhe das Risiko moderner Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck. „Vor dem Hintergrund der Ganztagsschule ist es ein wichtiges Forschungsgebiet, wie sich Sport in der Schule über den eigentlichen Sportunterricht hinaus einsetzen lässt“, so der Wissenschaftler.

Im Sinne der Bewegungs- und Gesundheitsförderung untersucht Woll, wie Programme gestaltet sein müssen, um Menschen in Vereinen, Betrieben oder Kommunen zu sportlicher Aktivität zu motivieren. „Sportvereine sollten, um der demografischen Entwicklung gerecht zu werden, vermehrt Angebote für die ältere Generation machen“, sagt Woll. Zu den gesellschaftlichen Entwicklungen, die der Wissenschaftler in den Blick nimmt, gehören das eng mit der Jugendkultur verknüpfte Entstehen neuer Trendsportarten, Sport als Wirtschaftsfaktor und Wachstumsbranche sowie das Phänomen des Burn-outs bei Leistungssportlern. Tennis und Fußball sind die Sportarten, mit denen sich der Experte unter anderem aus sozialpsychologischer Perspektive befasst. Dazu gehören Mentaltraining des „Inneren Spiels“ und die Frage, wie eine Elf fühlt und reagiert, wenn einer ihrer Spieler vom Platz gestellt wurde. Woll befasst sich außerdem mit Evaluationsforschung und Qualitätsmanagement im Sport und berät das Bundesgesundheitsministerium als sportwissenschaftliches Mitglied in der Experten-Kommission „Gesundheitsziele“.  

afr

 

 

Der Presseservice des KIT stellt gern Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Alexander Woll her.

 

Fotonachweis:
Foto Sportlerin: IfSS, KIT
Foto Prof. Alexander Woll: IfSS, KIT