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Zebrafische - Prof. Uwe Strähle

Zebrafische - Prof. Uwe Strähle
   

Der Leiter des KIT-Instituts für Toxikologie und Genetik (ITG) beschäftigt sich bereits seit 1990 mit den molekulargenetischen Mechanismen der Entwicklung des Zentralnervensystems und des Muskelapparates des Zebrabärblings. Schwerpunktmäßig analysiert der Biologe Stammzellen im erwachsenen Zebrabärbling.

Zebrabärblinge als Modelle der Biologie und Biomedizin

Prof. Uwe Strähle, ITG
Prof. Uwe Strähle, ITG

Er gilt als „Weltmeister der Gewebegeneration“: der Zebrabärbling, ein tropischer Süßwasserfisch, findet heute vor allem Anwendung in der Biomedizin, beispielsweise in der Erforschung menschlicher Erbkrankheiten oder von Herzerkrankungen sowie in der Krebsforschung. „Zebrabärblinge sind für die molekulargenetische Forschung besonders interessant, denn ein durchtrenntes Rückenmark, Herz- und Nierenverletzungen oder ein kaputter Sehnerv reparieren sich bei ihnen von selbst – und das unter Wiedererlangung der vollständigen Organfunktion“, so Professor Uwe Strähle vom Institut für Toxikologie und Genetik des KIT. Dieses Phänomen ist für die molekulargenetische Forschung besonders interessant: Allein in Europa untersuchen mehr als 300 Forschergruppen die Mechanismen der Geweberegeneration beim Zebrabärbling.

Strähle beschäftigt sich seit 1990 mit den molekulargenetischen Mechanismen der Entwicklung des Zentralnervensystems und des Muskelapparates des Zebrabärblings. Schwerpunktmäßig analysiert der Biologe Stammzellen im erwachsenen Zebrabärbling. Die Fische gewinnen darüber hinaus im Bereich der Pharmaentwicklung zunehmend an Bedeutung: Wissenschaftler setzen sie für die Analyse von Chemikalien ein, um deren Toxizität oder pharmakologische Wirksamkeit zu testen. So entwickelte Strähle zusammen mit seinen Mitarbeitern Methoden, um die Embryonen des Zebrabärblings in der Analyse der Wirksamkeit von Chemikalien zu nutzen.

Derzeit baut Professor Strähle gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Robert Geisler und Dr. Axel Schumacher das Europäische Zebrabärblingsressourcen Zentrum am KIT auf. Das KIT, die Helmholtz Gemeinschaft, die Klaus Tschira Stiftung und das europäische Forschungsnetzwerk ZF Health unterstützen die europaweit einzigartige Einrichtung zur Haltung und Analyse von genetisch veränderten Stämmen von Zebrabärblingen. Strähle koordiniert außerdem das europäische Netzwerk für Zebrabärblingsforschung EUFishBioMed.

sk

 

Die Abteilung Presse stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Uwe Strähle her.

 

Fotonachweis:
Foto Fischembryonen: Martin Bastmeyer, KIT
Foto Prof. Uwe Strähle: KIT