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Dr. Hans Schipper - Süddeutsches Klimabüro

Dr. Hans Schipper - Süddeutsches Klimabüro
Autor:

Dr. Hans Schipper

Quelle:

KIT-Zentrum Klima und Umwelt

Klima und Umwelt

Süddeutsches Klimabüro

Der Klimawandel wirkt sich regional unterschiedlich aus. Planer und Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft benötigen wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Informationen. Solche Informationen liefert der Leiter des Süddeutschen Klimabüros.

Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

Dr. Hans Schipper, Süddeutsches Klimabüro
Dr. Hans Schipper, Süddeutsches Klimabüro

Wie entwickelt sich das Klima vor der Haustür? Welche Trends zeichnen sich bei extremen Wetterereignissen wie Stürme, Starkregen und Hagel ab? Was können Landwirte tun, um sich auf steigende Temperaturen einzustellen? Was müssen Stadtplaner beachten, um die Menschen im Sommer vor Hitzestress zu schützen?– Der Klimawandel wirkt sich regional unterschiedlich aus. Planer und Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft benötigen wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Informationen, um sich darauf einzurichten. Solche Informationen für den süddeutschen Raum zu vermitteln, hat sich das Süddeutsche Klimabüro am KIT zur Aufgabe gemacht. Es ist eines von vier regionalen Helmholtz-Klimabüros (Karlsruhe, Leipzig, Geesthacht, Bremerhaven), die jeweils eigene regionale und thematische Schwerpunkte setzen.

„Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Forschung und Öffentlichkeit“, erklärt Dr. Hans Schipper, der das Süddeutsche Klimabüro zusammen mit Dr. Christina Endler leitet. „Zugleich vernetzen wir Einrichtungen der Forschung untereinander.“ Das 2007 gegründete Süddeutsche Klimabüro nutzt die Kompetenz mehrerer Institute des KIT, die grundlegende und angewandte Klimaforschung betreiben, vor allem die am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) erarbeiteten Forschungsergebnisse, und ist seit 2009 in das KIT-Zentrum Klima und Umwelt eingebunden. Überdies steht es in Kontakt zu Instituten an weiteren Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Das Süddeutsche Klimabüro trägt Klimainformationen zusammen, bereitet Klimadaten auf, ermittelt Forschungsbedarf und vermittelt Forschungsaufträge. Die Experten beantworten Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Unternehmen, Vereinen, Organisationen und Medien. Sie geben Broschüren heraus, bieten Vorträge an, organisieren regionale und internationale Konferenzen, beispielsweise zum Thema Klimawandel und Bauwesen, und beteiligen sich an Veranstaltungen für die breite Bevölkerung, wie dem Waldtag der Stadt Karlsruhe.

Hochaufgelöste Klimamodellierung und regionale Klimaszenarien, Extremwetterereignisse, Aerosole und Wolkenprozesse, Hochwasser und Wasserhaushalt, Spurengaskonzentrationen, Zustand und Entwicklung der Ozonschicht, die Klimawirkung von Luftfahrt und Verkehr, Energieversorgung und Technologien zur Verminderung von Emissionen gehören zu den Schwerpunktthemen des Süddeutschen Klimabüros. Die Einrichtung wirkt auch bei Forschungsprojekten mit und bereitet Daten für spezielle Anforderungen auf, etwa für die Stadt- und Raumplanung oder die kommunale Energieversorgung. Außerdem ist sie dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) angegliedert, in dem acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre Ressourcen bündeln. Im Verbund werden die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Eis, Ozean und Landoberflächen sowie zwischen natürlichen Klimaschwankungen und menschlichen Einwirkungen untersucht. Gekoppelte Klimamodelle sollen zeigen, wie sich Veränderungen im Klimasystem regional und lokal auswirken. Dabei trägt das Süddeutsche Klimabüro zusammen mit den drei weiteren Klimabüros die gesellschaftlich-relevanten Forschungsergebnisse aus REKLIM nach außen.

 

Die Abteilung Presse des KIT stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Dr. Hans Schipper her.

 

Fotonachweis:
Logo: Süddeutsches Klimabüro, KIT
Foto Dr. Hans Schipper: Eva Pailer, KIT