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Virtual Engineering - Prof. Jivka Ovtcharova

Virtual Engineering - Prof. Jivka Ovtcharova
   

Ein ganzer Raum für "Virtual Reality"? Die Leiterin des Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) forscht an der virtuellen Visualisierung komplexer Vorgänge wie beispielsweise im Flugzeugbau und in der Fahrzeugentwicklung.

Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC)

Prof. Jivka Ovtcharova, Leiterin des LESC
Prof. Jivka Ovtcharova, Leiterin des LESC

In der „Virtual Reality“ werden komplexe Zusammenhänge und Prozesse aus Wissenschaft und Technik visualisiert und auf diese Weise transparent gemacht. So ist es unter anderem möglich, eine ganze Stadt virtuell zu erleben oder aber eine Reise durch ein Ohr zu unternehmen.

Die Forschung des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) unter der Leitung von Professorin Jivka Ovtcharova befasst sich mit dem Management komplexer Informationen. Im Fokus steht auch die damit einhergehende Visualisierung.

Gerade für den wirtschaftlichen Erfolg eines Produkts ist das effiziente Management von Informationen entscheidend, die beispielsweise in Engineering-Prozessen verarbeitet und kommuniziert werden. Die virtuelle Realität ermöglicht unter anderem, dass Technologieanbieter, Dienstleister und Anwender gemeinsam in Projekten agieren können. Das IMI bietet daher Lösungen für die operativen, Information verarbeitenden Tätigkeiten von Ingenieuren und Managern an und unterstützt bei Verwaltung und Organisation dieser Aktivitäten und Prozesse.

LESC als Zentrum moderner Virtual Reality Technologien bietet wissenschaftliche Dienstleistungen im gesamten Spektrum von der ersten Idee bis zur Implementierung an. Dabei ergänzen sich die Forschungsrichtungen Life Cycle Engineering (LE), Collaborative Engineering (CE) sowie Virtual Engineering (VE) zum Zweck einer ganzheitlichen Prozess- und systemtechnischen Abbildung von Produktwissen in Produktlebenszyklen, das bedeutet, von der Idee über die Konzeption bis hin zur Produktion eines Produkts.

„Durch die virtualisierte Sicht auf einen Produktlebenszyklus können wir beispielsweise besser erforschen, welche Probleme bei der Entwicklung eines Produktes von der Idee bis zur Produktion entstehen“, erklärt Professorin Jivka Ovtcharova die Vorteile der Plattform. Ingenieurarbeit soll auf diese Weise für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar werden. Außerdem trägt die Optimierung der Entstehungsprozesse von Produkten und Dienstleistungen wirtschaftlichen Entwicklungen Rechnung. Mithilfe virtueller Prototypen ist es jedoch nicht nur möglich, Produktlebenszyklen interaktiv zu generieren, zu bewerten und zu optimieren, überdies können Forschungsfragen und Forschungsthemen virtualisiert und somit veranschaulicht werden. Die Plattform LESC unterstützt somit auch die Entscheidungsfindung in unterschiedlichen Forschungsbereichen des KIT sowie den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch.

Vorrangig ist LESC zwar auf die Bereiche Flugzeugbau und Fahrzeugentwicklung spezialisiert, jedoch „sind wir interdisziplinär ausgerichtet und bieten für alle Richtungen, in denen Informationen in Prozessen kommuniziert und verarbeitet werden, Lösungen an“, betont Ovtcharova. Die virtuelle Welt am LESC stehe der Ingenieurin ebenso offen wie Kindern, die komplexe Themen begreifen wollen. Neben der Zukunftssicherung von IT- und Ingenieurlösungen mit Prozess- und IT-Systemintegration sei der Fokus daher ganz besonders auf die Gesellschaft gerichtet. „Wir wollen das Unsichtbare sichtbar machen und komplexe Wissenschaftsthemen auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, so Ovtcharova. Das Ziel von LESC sei daher auch, mit interaktiven Angeboten den Schulunterricht zu fördern sowie die ständige Aus- und Weiterbildung von Ingenieuren, beispielsweise durch die Modernisierung des Ingenieurberufs durch neue Inhalte, zu unterstützen.

sk

 

Die Abteilung Presse stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Frau Prof. Ovtcharova her.

 

 

Fotonachweis:
Foto LESC: Hardy Müller, KIT
Foto Prof. Jivka Ovtcharova: Joachim Vogt, KIT