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Lehr- und Lernforschung - Prof. Ines Langemeyer

Lehr- und Lernforschung - Prof. Ines Langemeyer
   

Forschen zu können ist heute nicht mehr nur für Berufe in der Wissenschaft bedeutsam. Auch in Arbeitsprozessen mit komplexen technologischen Infrastrukturen – wie in der IT-Arbeit oder in der Medizin – spielen Methoden und  Fähigkeiten des Forschens eine größere Rolle. Die Psychologin und promovierte Berufspädagogin beschäftigt sich mit den Herausforderungen einer gewandelten Arbeits- und Lebenswelt, die das Verständnis von Lehren und Lernen mit verändern.

(Foto: Lydia Albrecht/ KIT)

Lehr- und Lernforschung

Foto: Prof. Ines Langemeyer: R. Wessling
Prof. Ines Langemeyer, IBAP

Forschendes Lernen im Studium und das Lernen in komplexen Arbeitsprozessen haben viel gemeinsam. Es geht um die Fähigkeit, Probleme zu lösen, sich immer tiefer in spezielle Zusammenhänge einzuarbeiten und frühzeitig Risiken erkennen zu können. In der Wissenschaft wie in modernen, avancierten Arbeitswelten zeigt sich, dass Forschungsprozesse dazu geeignet sind, Persönlichkeit zu entwickeln. Als Inhaberin der Professur für Lehr- und Lernforschung am Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik befasst sich Ines Langemeyer mit der forschungsorientierten Lehre und dem forschenden Lernen. Eine Schnittmenge zwischen der lehr-lernpsychologischen und der berufspädagogischen Forschung bildet das Thema der Verwissenschaftlichung der Arbeit. Die Wissenschaftlerin legt ihr Augenmerk dabei auf kooperative Kompetenz. Durch die Digitalisierung seien Entwicklungsprozesse in der Arbeitswelt schwer planbar. „In hochqualifizierten Berufen ist deshalb das kooperative Problemlösen in Teams gefragt“, so Langemeyer. „Wenn die Komplexität in Arbeitsprozessen wächst, wird das knowing-how, das Wissen-in-Praxis eines kompetenten Teams, entscheidend“, betont die Psychologin.
Mit den neuen Verwissenschaftlichungsprozessen in der Arbeitswelt gibt es einen wichtigen Referenzpunkt, um die Forderung nach einer berufsorientierten Gestaltung von Studiengängen zu überdenken, so Langemeyer. Forschendes Lernen bereits in frühen Phasen des Studiums innerhalb interdisziplinärer Forschungsprojekte zu verankern, könnte sowohl eine klarere Vorstellung von Kriterien der Wissenschaftlichkeit befördern, als auch Erfahrungen in Teamarbeit und unterschiedlichen Fachkulturen ermöglichen. Langemeyer leitet das Lernlabor des House of Competence am KIT, an dem hochschuldidaktische Innovationen entwickelt, wissenschaftlich überprüft und in der Verzahnung von Lehre und Forschung Schlüsselqualifikationen vermittelt werden.
Der Presseservice des KIT stellt gern Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Ines Langemeyer her.

 

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Der Presseservice des KIT stellt gern Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Ines Langemeyer her.

 

Fotonachweis:
Foto Arbeitsgruppe: Lydia Albrecht/KIT
Foto Prof. Ines Langemeyer: R. Wessling