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Prof. Joachim Knebel - Forschen für die Energiewende

Prof. Joachim Knebel - Forschen für die Energiewende
Autor:

Prof. Joachim Knebel

Quelle:

KIT-Zentrum Energie

Energie

Forschung für die Energiewende

Als Leiter für den Bereich 3 ‚Maschinenbau und Elektrotechnik‘ des KIT gestaltet und organisiert der Wissenschaftler disziplinen- und programmübergreifend Forschungs- und Innovationsthemen zur Gemeinschaftsaufgabe der Energiewende und zur Mobilität der Zukunft.

Forschen für die Energiewende

Portrait Prof. Joachim Knebel
Prof. Joachim Knebel, BL3

Für die Neugestaltung des Energiesystems in Deutschland und somit für eine Erhöhung der Energieeffizienz, eine Reduzierung der CO2-Emissionen sowie die verstärkte Einbindung erneuerbarer Energien wird im KIT-Zentrum Energie Grundlagenforschung mit angewandter Forschung fachübergreifend verbunden. „Wir als Forscher haben den Auftrag, die wissenschaftlichen Grundlagen für das Energiesystem 2050 in Deutschland zu legen und unsere Forschungsergebnisse zusammen mit der Industrie in die reale Anwendung zu überführen“, sagt Joachim Knebel, der in den beiden KIT-Fakultäten ‚Maschinenbau‘ und ‚Elektrotechnik und Informationstechnik‘ die grundlagen- und anwendungsorientierte Ausrichtung und langfristige Themendefinition verantwortet. Als Bereichsleiter ist er auch für die drei Helmholtz-Programme ‚Speicher und vernetzte Infrastrukturen‘, ‚Nukleare Entsorgung und Sicherheit sowie Strahlenforschung‘ und ‚Fusionsforschung‘ sowie das Helmholtz-Querschnittsthema ‚Elektromobilität‘ zuständig; dem Bereich 3 gehören insgesamt 35 wissenschaftliche Institute mit etwa 2300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an. Dabei wirken am KIT die Ingenieurswissenschaften sehr eng mit den Naturwissenschaften und den Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen.

Besondere Bedeutung für die Energiewende kommt neben neuen intermodalen Mobilitätskonzepten insbesondere der Entwicklung von Energiespeichersystemen und kombinierten Energienetzen zu, um die vermehrt dezentrale und autonome Versorgung der Haushalte und der Industrie mit Strom, Gas, Wasserstoff, Wärme und Kraftstoffen sicherzustellen. „Wie das Zusammenspiel elektrischer, thermischer und chemischer Energieströme sowie neuer Informations- und Kommunikationstechnologien sicher und zuverlässig funktionieren kann, wird zum Beispiel in dem am KIT angesiedelten Demonstrationsprojekt Energy Lab 2.0 erforscht“, sagt der Wissenschaftler.

Mit seinen übergeordneten strategischen Fragestellungen und Denkansätzen blickt der KIT-Bereichsleiter über die Grenzen einzelner Fachgebiete hinaus, um das Gemeinschaftsprojekt Energiewende von wissenschaftlicher Seite bestmöglich zu begleiten. Dabei hat er neben der Entwicklung in Deutschland auch den internationalen Kontext im Blick. Der promovierte Maschinenbauer ist seit 2012 Sprecher des Querschnittsthemas ‚Elektromobilität‘ und Co-Sprecher des Programms ‚Nukleare Entsorgung und Sicherheit sowie Strahlenforschung‘ der Helmholtz-Gemeinschaft. Zu seiner Fachexpertise gehören die allgemeine Energieforschung, die nukleare Sicherheitsforschung sowie die Fusionsforschung. Für seine Beiträge zur Entwicklung eines zukünftigen Energiesystems und die Förderung der Russisch-Europäischen Zusammenarbeit wurde Joachim Knebel 2013 von der Staatlichen Universität Sankt Petersburg mit dem Titel Professor honoris causa ausgezeichnet. Der Helmholtz-Wissenschaftler am KIT ist ein gefragter Vortragsredner und Ansprechpartner für Forschung, Industrie und Politik.

afr

 

Die Abteilung Presse stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Joachim Knebel her.

Fotonachweis:
Foto Strömungsphänomene bei Flüssigmetallen: IKET,KIT
Foto Prof. Joachim Knebel: Irina Westermann, KIT