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Maschinenbau: Forschung und Industrie verzahnen - Prof. Jürgen Fleischer

Maschinenbau: Forschung und Industrie verzahnen - Prof. Jürgen Fleischer
   

In der Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft sieht der Wissenschaftler einen wesentlichen Faktor für die Zukunft des Maschinenbaus in Deutschland. Er selbst verknüpft langjährige Erfahrung im Management führender Industrieunternehmen mit seiner Forschung und Lehre.

 

Verantwortung für Wohlstand und Beschäftigung

Portrait Prof. Jürgen Fleischer
Prof. Jürgen Fleischer, wbk

„Wir müssen die Hochschulen als Teil einer Wertschöpfungskette betrachten“, sagt der Institutsleiter Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung. Die Forschung trage auch Verantwortung dafür, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern, betont der Dekan der Fakultät für Maschinenbau am KIT. Er verweist auf die Bedeutung des Maschinenbaus mit mehr als 900.000 Beschäftigten und einer Exportquote von gut 75 Prozent: „Gemeinsam mit der Automobilbranche stellt der Maschinenbau das eigentliche Pfund in Deutschland dar“, so Fleischer. „Wir haben eine größere Aufgabe als nur zu forschen, wir müssen dafür sorgen, dass der Maschinenbau durch innovative Produkte Zukunft hat“, sagt der Wissenschaftler, der mehr als zehn Jahre erfolgreich in der Industrie gewirkt hat, unter anderem als Vorstandsassistent des Ressorts Forschung und Technik der Daimler Benz AG, als Verantwortlicher für den Geschäftsbereich Regionalzüge der Bombardier Transportation und als Vorstandsvorsitzender des international agierenden Werkzeugmaschinenkonzerns MAG. Zu Fleischers Forschungsschwerpunkten gehören die künftige automatisierte Produktion von Batterien für die Elektromobilität sowie die Entwicklung von Anlagen für die Fertigung von Leichtbaukonstruktionen aus Verbundwerkstoffen mit Carbonfasern. Innovative Werkstoffe und Materialien erfordern neue Produktionstechniken, die den Maschinenbau herausfordern.

Fleischer ist davon überzeugt, dass der Wissens- und Kompetenztransfer am besten über gemeinsame Projekte und über die Köpfe gut ausgebildeter junger Leute funktioniert. Um neue Ideen, innovative Produkte und Produktionsweisen voranzubringen, gelte es, die Vorteile methodisch systematischer Forschung mit der „industriellen Denke“ zusammenzubringen. Dies bedeute, dass Nachwuchswissenschaftler einen Freiraum für Kreativität erhalten und zugleich frühzeitig lernen, im Team klare Ziele unter hohem Zeit- und Kostendruck zu verfolgen. Ebenso wichtig sei es, die Studierenden darauf vorzubereiten, sich erfolgreich in den globalen Märkten zu bewegen. Hierzu wurde eine umfassende Kooperation des KIT mit der Tongji Universität in Shanghai gestartet. Hierbei können deutsche und chinesische Studierende in einem abgestimmten Curriculum an beiden Hochschulen ihr Studium mit einem doppelten, chinesischen und deutschen Master abschließen.

afr

 

Die Abteilung Presse des KIT stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Jürgen Fleischer her.

 

Fotonachweis:
Foto Prüfstand: Andrea Fabry
Foto Prof. Jürgen Fleischer: Martin Lober, KIT