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Energiespeicherung - Prof. Maximilian Fichtner

Energiespeicherung - Prof. Maximilian Fichtner
   

Künftige Batterien sollen mehr Energie speichern, leistungsfähiger, sicherer und kostengünstiger werden und aus nachhaltig verfügbaren Materialien bestehen. Der Direktor des vom KIT in Kooperation mit der Universität Ulm gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) erforscht und entwickelt Batteriekonzepte der nächsten und übernächsten Generation. Weitere Partner am HIU sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW).

Energiespeicherung

Prof. Maximilian Fichtner, Irina Westermann
Prof. Maximilian Fichtner, INT

Effiziente Batterien sind ein wesentlicher Schlüssel für die sichere Energieversorgung der Zukunft. Sie werden für tragbare elektrische Geräte wie Mobiltelefone und für Elektrofahrzeuge gebraucht, und sie tragen dazu bei, dass mehr zeit-, orts- und wetterabhängig erzeugte Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt werden kann. Ein internationales Team aus rund 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verbindet am HIU Chemie, Physik, Elektrochemie, Verfahrenstechnik, Material- und Ingenieurwissenschaft für die Weiterentwicklung zukunftsfähiger elektrochemischer Energiespeicher. „Unsere Mission ist die anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Entwicklung elektrochemischer Speicher für den stationären und den mobilen Einsatz“, sagt Fichtner.

Ziel ist es, Batterien aus nachhaltig verfügbaren Materialien zu entwickeln, die eine höhere Energiedichte aufweisen, leichter, langlebiger, sicherer und kostengünstiger sind als bisher verfügbare. „Wir können die gesamte Forschungs- und Entwicklungskette abbilden, von theoretischer Modellierung auf atomarer Ebene bis zur Zellfertigung, zum Beispiel beim Partner ZSW, mit der derzeit größten experimentellen Pilotanlage für die Batteriezellenfertigung in Deutschland“, sagt Fichtner.

Neben der Verbesserung von Lithium-Ionen-Batterien steht die Entwicklung Lithium-freier Batterien im Fokus. „Die Sicherheit ist neben den Kosten und der Leistungsfähigkeit eines der wichtigsten Kriterien“, betont der Wissenschaftler. Batteriematerialien, welche reversibel Natrium, Magnesium, Calcium, Aluminium, Chlorid und Fluorid speichern, zählen zu den Optionen, die den begrenzt verfügbaren Rohstoff Lithium als Ladungsträger für Akkus künftig ersetzen könnten.

Der Chemiker, der eine W3-Professur für Festkörperchemie an der Universität Ulm innehat, leitet neben der Arbeitsgruppe Materials-I am HIU auch die Forschungsgruppe Energiespeichermaterialien am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT.

Fichtner ist Sprecher des KIT-Topic Energiespeicherung und Energieverteilung sowie Koordinator des von KIT und Universität Ulm gemeinsam erfolgreich eingeworbenen Exzellenzclusters „Energy Storage Beyond Lithium“ im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Ziel des geplanten multidisziplinären Forschungsclusters ist es, ein fundamentales Verständnis der elektrochemischen Energiespeicherung in neuartigen Systemen zu erarbeiten und grundlegende Materialeigenschaften mit kritischen Leistungsparametern zu verbinden, um Grundlagen für die praktische Nutzung von Post-Lithium-Technologien zu schaffen.


 

afr

 

Der Presseservice des KIT stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Maximilian Fichtner her.

 

Fotonachweis: 
Foto Forschung: Laila Tkotz, KIT
Foto Prof. Maximilian Fichtner: Irina Westermann, KIT