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Ernährung und Gesundheit - Prof. Achim Bub

Ernährung und Gesundheit - Prof. Achim Bub
   

Neben dem Energiegehalt von Lebensmitteln spielt die Qualität ihrer Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle für die gesunde Ernährung. Der Professor für Physiologische Leistungsdiagnostik und Ernährungsbiologie am Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) untersucht unter anderem die gesundheitliche Bedeutung der sekundären Pflanzenstoffe.

 

Ernährung und Gesundheit

Portrait Prof. Achim Bub
Prof. Achim Bub, IfSS, MRI

„Große epidemiologischen Untersuchungen der vergangenen Jahre legen nahe, dass eine pflanzenbetonte Ernährung dazu beiträgt, das Risiko für bestimmte Erkrankungen zu vermindern“, sagt der Mediziner. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen lebensstilassoziierte Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauferkrankungen sowie das präventive Potenzial von Ernährung. Zellkultur- und tierexperimentelle Studien weisen darauf hin, dass den sekundären Pflanzenstoffen eine besondere Rolle zukommt. Sie sind als Farbstoffe, Geruchs- und Geschmacksstoffe in kleinen Konzentrationen in Obst und Gemüse enthalten. Der Ernährungsmediziner erforscht, wie sie vom Menschen aufgenommen werden und zum Beispiel Entzündungsfaktoren, den Fettstoffwechsel oder die Gefäßfunktion beeinflussen. Gezielte Gaben von Lebensmittelextrakten unter kontrollierten Bedingungen an Teilnehmergruppen, auch über längere Zeiträume, können darüber Aufschluss geben, ob bestimmte Prozesse innerhalb eines Krankheitsgeschehens gefördert oder gebremst werden.

Neben seiner KIT-Professur leitet Bub zugleich das Studienzentrum für Humanernährung des Instituts Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max-Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe, dessen Forschungsschwerpunkt als Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel der gesundheitliche Verbraucherschutz ist. „Die komplette Expertise von Seiten der Sportwissenschaft am KIT wird mit den Methoden der Ernährungsforschung kombiniert“, so der Wissenschaftler. Untersuchen lasse sich auf diese Weise auch, wie Effekte von körperlicher Aktivität und von Ernährung auf molekularer Ebene zusammenwirken, sagt Bub. Zum interdisziplinären Team gehören unter anderem Sportwissenschaftler, Mediziner, Chemiker und Ernährungswissenschaftler. „Entscheidend ist die Vernetzung mit anderen Arbeitsgruppen am MRI und mit Kooperationspartnern wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, aber auch mit internationalen Spezialisten“, so der Experte. 

 

afr

 

Der Presseservice des KIT stellt gern Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Achim Bub her.

 

Fotonachweis:
Foto DXA: Max-Rubner-Institut
Foto Prof. Achim Bub: Max-Rubner-Institut