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Prof. Michael Beigl - Smart Data

Prof. Michael Beigl - Smart Data
Autor:

Prof. Michael Beigl

Informatik

Quelle:

KIT-Zentrum Information, Systeme, Technologien

Smart Data

Die Analyse großer Datenmengen, um aus ihnen Wissen abzuleiten, bietet großes Potenzial für die Industrie, ist aber auch eine besondere Herausforderung für die Informatik. Der Lehrstuhl für Pervasive Computing unter der Leitung des Informatikers erforscht, wie große Datenmengen etwa aus der Industrie 4.0, smarten Städten und Gebäuden effizient ausgewertet und in nutzbares Wissen verwandelt werden können.

Smart Data

Prof. Michael Beigl
Prof. Michael Beigl, TM, PCS

Durch die Integration von pervasiven Computersystemen in die physikalische Umgebung einer Fabrik, von Gebäuden aber auch in Geräte des Alltags wie Smartphones und Smartwatches entstehen riesige Datenmengen. Ihre Verknüpfung mittels Internet der Dinge - Internet of Things (IoT) - macht diese Daten verfügbar und analysierbar. So können zum Beispiel vernetzte Sensorsysteme zahlreiche Informationen über eine Produktionsstraße erfassen und Auskunft über den aktuellen aber auch zukünftigen Zustand der Komponenten geben mit dem Ziel Effizienz, Qualität und Prozessabläufe zu verbessern.

„Die Datenanalyse kann Auskunft über die Energieeffizienz einer Produktionsstraße geben, sie kann auf erhöhten Verschleiß und den bevorstehenden Ausfall einer Maschine hinweisen“, sagt Beigl.

Um solche Erkenntnisse für eine vorausschauende Wartung praktikabel und nutzbar zu machen, stattet sein Lehrstuhl Produktionsstraßen mit neuartigen kabellosen IoT-Systemen aus, analysiert die Daten, betreibt aber auch Feldstudien zur Mensch-Maschine-Interaktion. „Es ist sehr wichtig, dass neue technische Systeme nutzerfreundlich sind und den Techniker vor Ort in seiner Arbeitspraxis unterstützen“, betont Beigl.

Dem Lehrstuhl am Institut für Telematik an der Fakultät für Informatik ist die renommierte, 1993 gegründete Forschungsgruppe TECO angegliedert, die Beigl ebenfalls leitet. Namhafte Firmen, darunter zahlreiche Unternehmen mit weltweiter Marktführerschaft, kooperieren mit dem TECO, um die Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Der Informatiker ist Koordinator des Smart Data Innovation Lab SDIL, das als Forschungstransferplattform von der Arbeitsgruppe „Bildung und Forschung für die digitale Zukunft“ des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Zeitgleich wurde von der Landesregierung in Baden-Württemberg das Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) gegründet, welches besonders Forschung und Forschungstransfer für den Mittelstand im Fokus hat. Die am KIT betriebenen Big-Data Zentren SDIL und SDSC-BW schaffen in enger Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft verbesserte Voraussetzungen für eine Spitzenforschung im Bereich Data Engineering/Smart Data, um die digitalen Datenmengen zu managen, für die Gesellschaft nutzbar zu machen sowie der Industrie den Zugang zu Wissen, Infrastruktur und Big Data-Anwendungen zu ermöglichen.

afr

 

Der Presseservice des KIT stellt gern Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Michael Beigl her.

Fotonachweis:
Foto Sensordaten in Echtzeit: Matthias Berning, KIT
Foto Prof. Michael Beigl: KIT, Institut für Telematik, Lehrstuhl für Pervasive Computing Systems