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Produktentwicklung - Prof. Albert Albers

Produktentwicklung - Prof. Albert Albers
   

Das Institut für Produktentwicklung (IPEK) setzt Simulationen und experimentelle Untersuchungen in der Produktentwicklung parallel ein. So verringert sich bei der Entwicklung von beispielsweise Antriebstechniken die Entwicklungszeit, während Effizienz und Qualität erhöht werden. Der Forscher leitet das IPEK.

Produktentwicklung - Simulation und Versuch greifen ineinander

Prof. Albert Albers, IPEK
Prof. Albert Albers, IPEK

Sicher und zuverlässig, komfortabel, wirtschaftlich und umweltverträglich: Kraftfahrzeuge müssen heute viele Anforderungen erfüllen, und die Ansprüche steigen stetig. Das gilt auch für andere technische Produkte – der Markt verlangt immer neue, immer komplexere Entwicklungen. Zugleich gebietet der Wettbewerb, die Entwicklungszeiten möglichst kurz zu halten. Das IPEK – Institut für Produktentwicklung – des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bringt bei der Entwicklung von Systemen und Komponenten der Antriebstechnik und Mechatronik kurze Entwicklungszeit, Effizienz und Qualität zusammen, indem es Simulationen und experimentelle Untersuchungen parallel einsetzt. Ein Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung liegt auf der Antriebssystemtechnik im Fahrzeug- und Maschinenbau. Forscherinnen und Forscher am IPEK untersuchen zum einen Methoden und Prozesse der Produktentwicklung an sich. Zum anderen entwickeln sie reale Lösungen für Innovationsaufgaben und evaluieren auf dieser Basis wiederum die erforschten Verfahren. Großen Wert legt das IPEK dabei auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie in interdisziplinären Projekten, Kooperationen und Netzwerken.

„Die Herausforderungen mechatronischer Antriebssysteme liegen in den komplexen Wechselwirkungen der Komponenten untereinander“, erklärt der Leiter des IPEK, Professor Dr.-Ing. Albert Albers. „Wegen dieser Komplexität ist es unerlässlich, die Systeme ganzheitlich zu betrachten.“ Konsequent kombinieren die Karlsruher Forscher Simulationen und experimentelle Untersuchungen auf allen Ebenen – ausgehend vom einzelnen Element, etwa der Kupplung, über Teilsysteme, etwa das Kfz-Getriebe, bis hin zum kompletten System, wie dem Gesamtfahrzeug. So lassen sich beispielsweise die tribologischen – die Reibung betreffenden – Eigenschaften der Kupplung gezielt variieren und dabei die Auswirkungen auf den Antriebsstrang und das Gesamtfahrzeug erfassen, was die NVH-Aspekte Geräusch, Vibration und Rauheit betrifft.

Das IPEK verfügt über eine ganzheitliche Entwicklungs- und Prüfumgebung mit hervorragender Ausstattung. Unter anderem stehen ein Vehicle-in-the-Loop-Prüfstand, mehrere Antriebsstrangprüfstände und eine Hochgeschwindigkeits-Thermokamera bereit. An diesen Prüfständen erforschen die Wissenschaftler unter anderem neue Methoden der Produktentwicklung für effizientere Fahrstrategien oder verbessertes NVH-Verhalten. Ein 3D-Scanning-Vibrometer erfasst beispielsweise berührungslos und rückwirkungsfrei dreidimensionale Schwingungsdaten komplexer Strukturen. Mithilfe des vorhandenen High-Performance-Computing-Clusters werden die erforschten virtuellen Methoden der Produktentwicklung anhand von realen Systemen validiert.

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Die Pressestelle stellt gerne den Kontakt zwischen Journalisten und Prof. Albert Albers her.

 

 

Fotonachweis:
Forschungsfotos: IPEK, KIT
Foto Prof. Albert Albers: Eva Pailer, KIT