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Ausgabe 3/2009

Ausgabe 3/2009
author:

Jonas Moosmüller

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 31.07.2009

Textüberschrift

 

1. KIT auf der KAMUNA
Erstmals engagieren sich Wissenschaftler und Studierende bei der Karlsruher Museumsnacht

2. Gewächshaus am Fuß der Zugspitze
Neue Infrastruktur hilft Klimaforschern des KIT bei Weiterentwicklung von Emissionsmodellen

3. Königliche Ehrung
Navigationsexperte Gert Trommer erhält "wissenschaftlichen Ritterschlag" der besonderen Art

4. Kunst trifft Wissenschaft
Neue ZKM-Installation als Startschuss für künftige Zusammenarbeit mit dem KIT

5. Geothermie-Arbeitskreis gestartet
Wissenschaftler von neun Instituten erforschen Baustein für Energiemix der Zukunft

 

 

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1. KIT auf der KAMUNA
Erstmals öffnet das KIT am Samstag, 1. August, seine Tore für die Besucher der Karlsruher Museumsnacht KAMUNA. Im Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) auf dem Campus der Universität (Geb. 20.20), tauchen die Gäste in die Welt digitaler Projektionen von Bauwerken, Fahrzeugen und menschlichen Organen. Mit der „virtuellen Nacht“ will das LESC-Team um Professorin Jivka Ovtcharova helfen, Funktionen künftiger Produkte intuitiv zu begreifen. Ebenfalls mit dem KAMUNA-Ticket zu besuchen, ist der Festsaal im Studentenhaus (Adenauerring 7). Ab 18 Uhr präsentiert dort das Studentische Kulturzentrum gemeinsam mit dem Déjà Vu-Film-Verein Karlsruhe ein Programm, das von frühen Filmformen über dokumentarische Ansätze bis hin zu cinematographischen Fantasiewelten reicht. Die mit Live-Musik und Kommentaren versehene Veranstaltung läuft dreimal, der erste Durchgang richtet sich auch an Kinder. Weitere Informationen unter www.pkm.kit.edu/500.php 

2. Gewächshaus am Fuß der Zugspitze
Seit kurzem verfügt das Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) über ein neues, sechs Meter hohes wissenschaftliches Gewächshauses. Der 200 m² große Glasbau in Garmisch-Partenkirchen wird derzeit mit komplexen technischen Anlagen ausgestattet. Ab September wollen die Wissenschaftler hier erste Versuchspflanzen kultivieren. Untersucht wird, welche Umweltfaktoren die Bildung flüchtiger organischer Verbindungen beeinflussen, die wiederum in Verbindung mit Emissionen zur Ozonproduktion beitragen. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung von Emissionsmodellen. Des Weiteren erlaubt die neuartige Anlage, exakte Aussagen über die Klimabilanz künftiger Energiepflanzen zu treffen. Das IMK-IFU beschäftigt sich seit 25 Jahren mit den Wechselwirkungen zwischen Bio-, Hydro- und Atmosphäre, 2002 wechselte das renommierte Institut am Fuß der Zugspitze unter das Dach des Forschungszentrums Karlsruhe. Weitere Informationen unter www.imk-ifu.kit.edu 

3. Königliche Ehrung
Über einen außergewöhnlichen wissenschaftlichen „Ritterschlag“ freut sich dieser Tage Professor Gert Trommer. In den Räumen der Royal Geographical Society in London erhielt der Leiter des Instituts für Theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung des KIT vergangene Woche die Würde eines Fellows des Royal Institute of Navigation – aus den Händen von Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Ehemann von Königin Elisabeth II., höchstpersönlich. Die Gesellschaft würdigt damit die langjährigen Verdienste Trommers auf dem Gebiet multisensorieller Navigationssysteme. Dabei handelt es sich um technische Apparaturen, die Fluggeräten und Landfahrzeugen erlauben, immer komplexere Manöver selbstständig auszuführen. Die Auszeichnung auf dem Gebiet der Navigationswissenschaft, das in Großbritannien als nationale strategische Kernkompetenz angesehen wird, eröffne, so Trommer, vielfältige Kooperationsansätze mit Industrie und Universitäten vor Ort. 

4. Kunst trifft Wissenschaft
Laute von Insekten, Vögeln und Amphibien, zu denen sich Licht und Farben gesellen: Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) macht seit Anfang des Monats eine begehbare Installation Natur auf neue Weise erfahrbar. Für das Werk „Micro Sonical Shining Biospheres No. 1“ steuerte das KIT visuelle Eindrücke vom Pierre-Auger-Experiment in Argentinien bei, das die kosmischen Höhenstrahlung untersucht Die Medienkünstler Sabine Schäfer und Joachim Krebs ließen sich außerdem durch aktuelle Erkenntnisse aus Neurowissenschaften und Bionik inspirieren. „Shining Biospheres“ markiert den Auftakt für eine Zusammenarbeit von ZKM und KIT. Die beiden Einrichtungen wollen dazu beitragen, neue Wege einer Allianz von Kunst und Wissenschaft zu beschreiten. Dies betonten ZKM-Vorstand Professor Peter Weibel und der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Professor Eberhard Umbach. Die Installation unterhalb des ZKM-Kubus kann bis Januar 2010 immer donnerstags bis sonntags zwischen 14 und 18 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Näheres unter http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$6632  

5. Geothermie-Arbeitskreis gestartet
Geothermie als erneuerbare Energie hat einen wichtigen Platz im Energiemix der Zukunft. Einer ihrer Vorteile ist die Grundlastfähigkeit, die eine kontinuierliche Versorgung mit Energie gewährleistet. 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von neun Instituten an Campus Nord und Süd gründeten nun den Arbeitskreis Geothermie innerhalb des KIT-Zentrums Energie. „Wir sind in Karlsruhe in der Geothermie hervorragend aufgestellt“, betont Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, der die Energie- und Umweltprogramme am Campus Nord leitet. „Ziel des Arbeitskreises wird sein, das Know-how für die Nutzung der Geothermie im Ineinandergreifen der verschiedenen Disziplinen zu schaffen“, so Dr. Joachim Fuchs vom Programm Erneuerbare Energien des KIT. Eine enge Zusammenarbeit ist dabei mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam geplant.“ Neben der wissenschaftlich-technologischen Kompetenz auf dem Gebiet kann Karlsruhe auf einen weiteren Vorteil verweisen: Dank der Lage am Oberrhein-Graben verfügt es über beste geothermische Bedingungen.

 

 


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Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

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