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Ausgabe 1/2008

Ausgabe 1/2008
author:

Jonas Moosmüller

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 06.11.2008

KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten

Ausgabe 01/08

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

zusätzlich zu den Presseinformationen, die Sie regelmäßig erhalten, verschickt die Pressestelle des Karlsruher Instituts für Technologie künftig mit KIT-Kompakt einen exklusiven Newsletter an Journalistinnen und Journalisten. Das E-Mail-Angebot informiert auf einen Blick über die vielfältigen Aktivitäten, interessanten Persönlichkeiten und kulturellen Ereignisse auf den Campus von Universität und Forschungszentrum Karlsruhe. Weiterführende Links komplettieren das Informationsangebot. Für Nachfragen zu den Themen und Rückmeldungen zu KIT-Kompakt stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Dr. Elisabeth Zuber-Knost
KIT-Pressesprecherin

 

UNSERE THEMEN:

  1. Forscher schaffen digitalen Embryo
    Erstmals gelingt es, die rasante Embryo-Entwicklung am Bildschirm zu verfolgen
  2. Wirbelstürmen auf den Fersen
    KIT-Meteorologen verfolgen Taifun für eine verbesserte Wettervorhersage
  3. Extrascharfe Röntgenbilder
    BMBF fördert Technologie zur Tumorfrüherkennung mit 1,5 Millionen Euro
  4. Absolventenclub in Fernost
    Ehemaligen-Netzwerk der Universität Karlsruhe expandiert nach Südostasien
  5. Hector-Schüler forschen am KIT
    Junge Hochbegabte üben sich in wissenschaftlicher Arbeit


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1. Forscher schaffen digitalen Embryo

24 Stunden von der befruchteten Eizelle bis zum Zebrafisch-Embryo mit 20.000 Zellen - die rasante Entwicklung des Fisch-Embryos können KIT-Forscher nun erstmals digital verfolgen. Zusammen mit Kollegen des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und der Universität Heidelberg entwickelten sie ein spezielles Laser-Mikroskop, das den Embryo aus verschiedenen Perspektiven scannt. Am Computer entsteht aus den Einzelbildern dann eine dynamische 3D-Darstellung der gesamten Embryonalentwicklung mit subzellulärer Auflösung. "Der digitale Embryo funktioniert wie Google Earth auf der Zellebene", erklärt Jochen Wittbrodt, Leiter des Instituts für Toxikologie und Genetik am KIT. Er ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Am 14. November veröffentlicht das Fachmagazin Science in seiner deutschen Ausgabe die Forschungsarbeit, die künftig zum ersten kompletten Bauplan eines Wirbeltiers führen soll. Weitere Informationen unter www.embl-heidelberg.de/digitalembryo.

 

2. Wirbelstürmen auf den Fersen

In Äquatornähe richten tropische Wirbelstürme Jahr für Jahr große Verwüstungen an. KIT-Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung vermuten jedoch, dass die tropischen Stürme auch das Wetter in unseren Breiten stark beeinflussen. Um die Hypothese zu beweisen, schloss sich die DFG-Forschergruppe PANDOWAE der Meteorologin Sarah Jones nun einer internationalen Messkampagne in Japan an. Mit einem Forschungsflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gelang es dort, erstmals einen Taifun von seiner Entstehung im Westpazifik bis hin zu seiner Umwandlung in ein außertropisches Tiefdrucksystem an der Ostküste Japans zu begleiten. Die Forscher hoffen, mit den gesammelten Daten langfristig die Wettervorhersage für Europa verbessern zu können.

 

3. Extrascharfe Röntgenbilder

Gefährliche Tumore frühzeitig erkennen und möglicherweise zusätzlich die Strahlenbelastung reduzieren - mit einer neuen Methode zur Verbesserung der Bildqualität von Röntgenaufnahmen in Computertomographen, die KIT-Wissenschaftler um Jürgen Mohr basierend auf einer Erfindung des Paul-Scherer-Institutes in Villigen, Schweiz gemeinsam mit der Universität Erlangen und den Firmen Siemens und microworks entwickeln, soll dies schon bald möglich sein. Davon überzeugt ist auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das das Konsortium jetzt als einen von 14 Gewinnern des diesjährigen Innovationswettbewerbs Medizintechnik auszeichnete und künftig mit 1,5 Millionen Euro fördert. Kernstück der neuen Technik sind Gitterstrukturen im 1000stel Millimeterbereich mit extrem hoher Röntgenabsorption, die das Institut für Mikrostrukturtechnik des KIT herstellt.

 

4. Absolventenclub in Fernost

Ehemalige Studierende der Universität Karlsruhe arbeiten weltweit. Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur gründeten jetzt rund 20 Absolventinnen und Absolventen den dritten AlumniKaTH-Regionalclub Asiens. Rektor Horst Hippler - extra aus Karlsruhe angereist - präsentierte den Ehemaligen die Fortschritte beim Aufbau des KIT. Das Internationale Absolventennetzwerk AlumniKaTH wurde 1996 gegründet und betreut heute rund 15.500 Ehemalige in über 150 Ländern. Der Regionalclub Singapur ist der jüngste von zwölf internationalen Clubs in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und Asien. Ende November folgen neue Regionalclubs in London und Kalifornien. Weitere Informationen unter www.alumnikath.de

 

5. Hector-Schüler forschen am KIT

Rund 30 hochbegabte Schülerinnen und Schüler hat das Hector-Seminar in die dritte Runde seiner Kooperation mit dem KIT und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen in Karlsruhe geschickt. Die Jugendlichen wählten unter mehr als 20 Projekten aus, in denen sie in Kleingruppen wissenschaftliches Arbeiten erlernen und ausprobieren können. Die Themen reichen vom Bau eines Rennwagens über die biomechanische Analyse menschlicher Bewegungen und den Aufbau eines neuen Internetauftritts bis hin zum Großexperiment KATRIN. Die Projektarbeit startete im Oktober und soll etwa ein halbes Jahr dauern. Weitere Informationen unter www.uni-karlsruhe.de/news/6394.php


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Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.
Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

 

Weiterer Kontakt:

Jonas Moosmüller
Volontär
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 721 608-5685
Fax: +49 721 608-5681
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