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Ausgabe 01/2014

Ausgabe 01/2014
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger,
Kosta Schinarakis,
Lilith C. Paul 

source:

KIT - Presse

Date: 20.01.2014
KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 01/2014)
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KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 01/2014)

Sehr geehrte/r Mustermann,
 
unsere aktuellen Themen im Überblick:
NMR-Technik: Alle Kompetenzen an einem Zentrum


Biochemie: DFG fördert wiederbeschreibbare Designer-Petrischalen

KIT-Magazin lookKIT: Schwerpunkt Big Science Data

Photonik: Lichtwellenleiter im Miniaturformat

Strömungsmechanik: Ehrenmitgliedschaft für Wolfgang Rodi

Wahltheorie: Repräsentiert die Bundestagswahl Volkes Stimme?

Experte des Monats
Shervin Haghsheno: Großprojekte

Gründer des Monats
neocor: Erste Hilfe

Tipps und Termine


10.-14. März, Hannover
KIT auf der CeBIT

10.-13. März , Karlsruhe
Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft

24.-28. März, Garmisch-Partenkirchen
Konferenz zu Luftqualität: Air Quality 2014

 

NMR-Technik: Alle Kompetenzen an einem Zentrum

NMR-Aufnahme einer Karotte zur in-situ Messung des Trocknungsprozesses (Bild: KIT)
Wie verbrennt Biomasse? Wie trocknen Lebensmittel bei der Konservierung? Wie entlädt sich eine Batterie? Was wächst in Abwasserleitungen? Wie verteilen sich Gase und Medikamente im Blut? Viele spannende Effekte entziehen sich der direkten Beobachtung. Hier helfen Kernspin-Resonanz-(NMR)-Geräte, in Echtzeit ins Verborgene zu sehen, ohne den Prozess zu stören. Das KIT und die RWTH Aachen bündeln nun ihr NMR-Knowhow im gemeinsamen DFG-Gerätezentrum Pro²NMR. Damit machen sie ihre Geräte auch für externe Nutzer zugänglich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt für zunächst drei Jahre.


„Mit dem neuen Gerätezentrum werden wir Prozesse und Produkte effizienter charakterisieren können“, erklärt Gisela Guthausen, technisch-wissenschaftliche Leiterin von Pro²NMR am KIT. Zur Verfügung steht die gesamte Bandbreite der NMR: bildgebende und spektroskopische Verfahren für Messungen an Flüssigkeiten, Festkörpern und Gasen im realen Forschungsumfeld von Chemie, Biowissenschaften, Chemieingenieurwesen, Geologie, Medizintechnik und Verfahrenstechnik.

Das Kernspin-Bild (links) zeigt den Querschnitt einer Karotte und gibt Wassergehalt sowie Struktur wieder. Kennt man die Wasserverteilung während des Trocknungsvorgangs, kann man direkt Prozesse der Lebensmitteltechnik, etwa die Konservierung, beschleunigen und Energie einsparen.

Bildunterschrift:
NMR-Aufnahme einer Karotte zur in-situ Messung des Trocknungsprozesses (Bild: KIT)

Weitere Informationen:
www.mvm.kit.edu/Mitarbeiter_MVM_1941.php

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Biochemie: DFG fördert wiederbeschreibbare Designer-Petrischalen

In Petrischalen sollen Zellen so wachsen wie in ihrer natürlichen Umgebung. Doch diese ist nicht statisch, sondern ändert sich laufend und gibt den Zellen wechselnde Impulse. Mit über 450 000 Euro fördert die DFG ab 2014 das Team von Christopher Barner-Kowollik und Martin Bastmeyer am KIT bei der Entwicklung von Mikro-Petrischalen, deren Oberflächen mit Haft- und Abstoßpunkten ausgestattet sind. Insbesondere sollen die Eigenschaften dieser Punkte sowie die mechanischen Eigenschaften der Petrischalen je nach Bedarf geändert werden können.

Schon in ihrer bisherigen Forschung haben die KIT-Forscher punktgenaue Andockstellen für Zellen entwickelt. Dadurch wurde es möglich, schnell und präzise Mikro-Petrischalen für einzelne Zellen zu bauen. Für die Beschichtung werden bioaktive Moleküle mit einer photoaktiven Gruppe genutzt. An den Stellen der Petrischale, die ein feiner Laserstrahl belichtet, wird die Kopplung aktiviert und die bioaktiven Moleküle binden sich chemisch an die Oberfläche. Das neue DFG-Projekt soll die Bindungen auch wieder lösbar und neu besetzbar machen.

Weitere Informationen:
www.macroarc.de/

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KIT-Magazin lookKIT: Schwerpunkt Big Science Data

Chancen und Risiken der Datenflut: Das digitalen Zeitalter verändert auch die Wissenschaft. Zum einen müssen gigantische Datenmengen gespeichert und verarbeitet werden. Beispielsweise am wichtigsten deutschen Beitrag zum weltweiten Rechnernetzwerk des Teilchenzentrums CERN, dem Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) des KIT. Zum anderen ermöglichen Daten zum Beispiel ungeahnte Möglichkeiten im Bereich Prognose; Vom optimalen Dienstplan bis zur Einkaufstrategie von Versandhäusern: Daten helfen, (fast) perfekte Entscheidungen zu treffen.

Doch je wertvoller Daten werden, desto mehr muss man sie schützen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen gilt es daher, Verschlüsselung anzuwenden und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Weitere spannende Geschichten im KIT-Forschungsmagazin lookKIT drehen sich um Produktionsroboter für den Mittelstand, elektronische Blindenstöcke und einen Ausgründer aus Leidenschaft.

Das aktuelle Heft: www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php

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Photonik: Lichtwellenleiter im Miniaturformat

Ob in der Telekommunikation oder der Konsumelektronik: Die Menge der zu übertragenden Daten steigt. Auf längeren Strecken werden Daten schon heute optisch – über Lichtwellen – transportiert, weil gängige elektronische Verfahren die erforderlichen Übertragungsraten nicht mehr leisten können. Um das wachsende Datenaufkommen langfristig bewältigen zu können sowie die optische und elektronische Datenverarbeitung enger zu verzahnen, haben Forscher des KIT ein Verfahren entwickelt, mit dem sich auch Chips im Sub-Mikrometerbereich optisch miteinander „verdrahten“ lassen. Dieses marktfähig zu machen, ist nun Ziel eines gemeinsamen Projekts mit Industriepartnern, welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit zwei Millionen Euro fördert.

Um eine optische Verbindung herzustellen, ist es notwendig, einen Lichtwellenleiter sehr präzise an den Chip zu anzuschließen. Das Forscherteam um Professor Christian Koos nutzt hierfür ein dreidimensionales Laserdruckverfahren der KIT-Ausgründung Nanoscribe: Damit erzeugen sie angepasste optische Schnittstellen direkt am Chip – aufwändiges Justieren entfällt. So wird es möglich, leistungsfähige Multi-Chip-Systeme kostengünstig zu produzieren und die Photonik im Miniaturformat zukunftsfähig zu machen.

Weitere Informationen:
www.photonikforschung.de/fileadmin/Verbundsteckbriefe/16_Integrierte%20Optik/Phoibos_Projektsteckbrief.pdf

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Strömungsmechanik: Ehrenmitgliedschaft für Wolfgang Rodi

Die höchste Auszeichnung der International Association for Hydro-Environment Engineering and Research (IAHR) erhielt ein Mitglied des KIT Network of Excellent Retired Scientists (NES). Wolfgang Rodi wurde Ehrenmitglied der IAHR aufgrund seiner Leistungen bei der Turbulenzmodellierung und deren Anwendung in Wasserwesen und Umwelttechnik.

Der Professor im Ruhestand engagiert sich durch das NES dem KIT weiterhin für die Forschung auf dem Gebiet der Simulationsmethoden für turbulente Strömungs- sowie Wärme- und Stofftransportvorgänge und deren Anwendung im Chemie-, Bau und Umweltingenieurwesen, Maschinenbau sowie in der Aerodynamik. Bis 2007 war er Leiter der Abteilung Turbulente Strömungen am Institut für Hydromechanik des KIT.

Weitere Informationen:
www.iahr.org/site/cms/contentCategoryView.asp?category=291#.Uph9bCfrjFI

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Wahltheorie: Repräsentiert die Bundestagswahl Volkes Stimme?

Die politische Position eines Wählers wird oft besser durch eine der Parteien repräsentiert, die er nicht gewählt hat. In einer Analyse der Bundestagswahl 2013 verglich Andranik Tangian, außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie des KIT, die Parteiprogramme, die Statistik des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung und Meinungsumfragen mit den Wahlergebnissen. Wähler richten sich weniger nach ihrer politischen Meinung, sondern mehr nach langfristigen politischen Bindungen.

Die Kluft zwischen Wählerwillen und den Parteiprogrammen ließe sich eventuell mit mehr direkter Demokratie schließen, etwa Volksentscheiden zu Sachthemen. „Vielleicht ließe sich auch das Wahlverfahren um eine dritte Stimme erweitern“, meint Tangian, der auch am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung arbeitet. Neben der Erststimme für den Kandidaten und der Zweitstimme für die Partei wäre eine Drittstimme denkbar, die das politische Profil des Wählers abbildet. „Durch die sich ergebende hypothetische Umverteilung der Bundestages steigert sich die Repräsentation des Wählerwillens deutlich.“ Die aktuelle neue Studie basiert auf dem KIT-Kurs "Mathematische Theorie der Demokratie" sowie dem gleichnamigen Buch.

Die Studie im Internet: econpapers.wiwi.kit.edu/downloads/KITe_WP_49.pdf
Das Buch bei Springer: www.springer.com/economics/economic+theory/book/978-3-642-38723-4

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Experte des Monats
Großprojekte: „Der Ruf des Projektmanagments „Made in Germany“ hat deutlich gelitten“, konstatiert Shervin Haghsheno vom KIT mit Blick auf die aktuellen Krisen-Baustellen in Hamburg, Berlin und Stuttgart. Oft haben Auftraggeber und Bauträger in der Frühphase keine adäquate Projektstrategie und Projektorganisation und sie kommunizieren nicht korrekt ihre Projektziele. „Sie stolpern gewissermaßen in ihre Projekte hinein, ohne sich ausreichend über das Projektmanagement Gedanken zu machen.“ Die richtige Projektstruktur sowie Kommunikation und Kooperation spielen jedoch eine wesentliche Rolle. „Man kann ein Projekt noch so gut planen, es wird immer strittige Punkte geben; die Frage wie man mit den daraus entstehenden Konflikten umgeht, wird über den Gesamterfolg entscheiden.“ Weitere Informationen zu Shervin Haghshenos Forschung: www.pkm.kit.edu/kit_experten_haghsheno.php

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Gründer des Monats
Erste Hilfe: Notfallpatienten brauchen schnelle Hilfe. Die Lebenszeichen Bewusstloser schnellstmöglich zu prüfen, kann für Laien jedoch schwierig sein. Das KIT-Spin-off neocor hat einen Erste-Hilfe-Sensor entwickelt der Puls und Atmung zuverlässig erkennt, dabei so klein wie ein Schlüsselanhänger ist  und einfach bedient werden kann. Dadurch lässt sich die Notsituation schnell einordnen und die richtigen Maßnahmen etwa zur Reanimation rechtzeitig einleiten. Interview mit den Gründern von neocor: www.gruenden.kit.edu/173.php

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Tipps und Termine
KIT auf der CeBIT: 10.-14. März 2014, Halle 9, Stand D13, Messe Hannover; Themen: Gestensteuerung von Handys, robotergestützte Chirurgie, hardwarebasierte Firewalls; www.cebit.de/aussteller/karlsruher-institut-fuer-technologie/V153133

Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft: 10.-13. März 2014, KIT Campus Süd, Karlsruhe; Themen: tektonische Gräben, Schwerefeld, Geothermie; www.dgg-2014.de/

Konferenz zu Luftqualität: Air Quality 2014, 24.-28. März 2014, KIT Campus Alpin, Garmisch-Partenkirchen; Themen: Luftverschmutzung in Städten, Luftqualität und Klima, Vorhersage von Luftqualität; www.airqualityconference.org/


Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.
 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

Kosta Schinarakis
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