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Ausgabe 8/2012

Ausgabe 8/2012
author:

Saskia Kutscheidt, Ann-Christin Kulick

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 13.07.2012

KIT-Kompakt - Ausgabe 8/2012

Newsletter für Journalisten

Unsere Themen




Förderung neuer Interreg-Projekte
Die Vorhaben mit KIT-Beteiligung zielen auf die Verbesserung von Anästhetika, die Biomassenutzung am Oberrhein sowie Szenarien zur Nutzung von Erneuerbaren Energien


Deutliche Verbesserung im QS-Ranking by Subject
KIT gehört in acht Fachdisziplinen zur weltweiten Top 100 


Gute Ergebnisse für die KIT-Bibliothek
Im bundesweiten Leistungsvergleich überzeugt die KIT-Bibliothek in den Bereichen Angebote, Effizienz und Entwicklung 


Preis für NEULAND
Innovationsmanagement des KIT gewinnt mit der Imagebroschüre Silber beim Best of Corporate Publishing Award 


Nominierung für den Deutschen Studienpreis
Dr. Benjamin Viering vom wbk Institut für Produktionstechnik ist für seine Arbeit zu Mikrozahnrädern nominiert 


Dem Stress entgegenwirken
Am KIT ist das neue Kontaktstudium Andullationstherapie gestartet, das Fachkräfte im Gesundheitswesen zu Therapeuten ausbildet   


Tipps und Termine

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Förderung neuer Interreg-Projekte  
Das Interreg-Programm fördert neue Projekte, darunter drei mit KIT-Beteiligung. Ziel des Projekts „Chirale poröse Kristalle zur Racematspaltung“ ist, die Qualität von Narkosegasen zu verbessern, die in mehr als 50 Millionen Operationen jährlich genutzt werden. Die Federführung liegt beim KIT-Institut für Organische Chemie, außerdem sind die Universitäten Kaiserslautern und Straßburg beteiligt. Narkosegase bestehen bislang aus mehreren Enantiomeren, also winzigen Molekülen, die sich zueinander spiegelbildlich (chiral) verhalten. Ein Molekül bildet dabei den aktiven, das andere den passiven Part. Im Projekt spalten die Wissenschaftler mit einer innovativen Technik dieses Narkosegasgemisch, um den aktiven Part der Moleküle, das Eutomer, herauszufiltern und auf diese Weise die Nebenwirkungen der gasförmigen Narkosemittel zu verringern. Das Projekt startet am Dienstag, 7. August, offiziell mit einer Kick-off-Veranstaltung (weitere Informationen unter „Tipps und Termine“). Mit „Innovationen für eine nachhaltige Biomassennutzung in der Oberrheinregion“ beschäftigt sich ein weiteres Projekt unter Federführung des Deutsch-Französischen Instituts für Umweltforschung (DFI) des KIT. Ziel des Forschungsverbunds aus 13 Instituten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist es, alle Bestandteile der Biomassewertschöpfungskette zu untersuchen und Szenarien zu verschiedenen Entwicklungsalternativen zu erstellen, deren potenzielle Auswirkungen unter Nachhaltigkeitskriterien zu analysieren sowie einen Leitfaden zur nachhaltigen Biomassenutzung in der Oberrheinregion zu erstellen. Im Projekt „PLAN-EE, ein GIS-basiertes Planungstool für erneuerbare Energien“ entwickeln Wissenschaftler unter KIT-Beteiligung ein Tool, mit dem sie Szenarien für eine ideale Nutzung der erneuerbaren Energien in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein erstellen können. Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union (EU) zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können.

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Deutliche Verbesserung im QS-Ranking by Subject

Die aktuellen Ergebnisse des QS World University Ranking by Subject 2012 belegen ein sehr gutes Abschneiden des KIT: Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich das KIT deutlich steigern und gehört nun in acht Disziplinen zu den Top 100 der Welt. 2011 erreichte das KIT dieses Ergebnis bereits in zwei Disziplinen – Bauingenieurwesen und Maschinenbau. In diesem Jahr erreicht KIT international sogar Rang 42 in Bauingenieurwesen und Materialwissenschaften. Somit schneidet KIT hier als beste beziehungsweise in den Materialwissenschaften als zweitbeste deutsche Universität ab. Auch in den Fächern Chemieingenieurwesen, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Chemie und Physik liegt das KIT international in der Ranggruppe 51-100, dies bedeutet im nationalen Vergleich, dass das KIT in diesen Fächern auch  eine der fünf besten Universitäten Deutschlands ist. Seit 2010 veröffentlicht QS (Quacquarelli Symonds) ein eigenständiges Ranking (zuvor THES), das zu einem großen Teil auf Reputationsindikatoren basiert: Zum einen das Gesamtranking, das jährlich im Herbst herausgegeben wird sowie das Fachbereichs-Ranking, das nun zum zweiten Mal aktuelle Ergebnisse veröffentlicht.

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Gute Ergebnisse für die KIT-Bibliothek
Beim bundesweiten Leistungsvergleich BIX konnte sich die KIT-Bibliothek in der Sparte „wissenschaftliche Bibliotheken“ in drei von vier Bereichen in der Top-Gruppe platzieren: bei Angeboten (Medienbestand), Effizienz und Entwicklung gehört sie zum oberen Drittel. Mit ihrem Abschneiden konnte die KIT-Bibliothek 2012 an die hervorragenden Platzierungen der letzten Jahre anknüpfen. An BIX hatten sich 269 Stadtbibliotheken und 77 Hochschulbibliotheken beteiligt. „Dieses Ergebnis ist umso erfreulicher, da seit diesem Jahr der Vergleichsrahmen des BIX die Leistungsdaten aller Bibliotheken in Deutschland umfasst und damit die Ergebnisse noch aussagekräftiger sind als in den Vorjahren“, so Frank Scholze, Direktor der KIT-Bibliothek. Das Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB) des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) und des Hochschulbibliothekszentrums Köln (hbz) führt den Leistungsvergleich BIX in Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung durch. Mit der freiwilligen Teilnahme am BIX ist eine eingehende Datenkontrolle der Bibliotheken verbunden, die damit ein öffentliches Zeichen für Qualitätsbewusstsein und Leistungsorientierung setzen.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des BIX-Leistungsvergleichs 2012 


Preis für KIT-NEULAND
Das Technologiemarketing der Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement (IMA) hat mit dem Projekt NEULAND Silber beim Best of Corporate Publishing Award (BCP) gewonnen. IMA-Leiter Dr. Jens Fahrenberg und Anke Schmitz waren mit der Innovations-Broschüre und der ergänzenden Website in der Kategorie "Specials und Annuals Unternehmensbericht non-profit" nominiert. Der BCP ist mit über 700 eingereichten Publikationen der größte Corporate Publishing-Wettbewerb in Europa. Seit 2003 zeichnet das Forum Corporate Publishing (FCP) gemeinsam mit den führenden Branchenmagazinen acquisa, Horizont, w&v und der Schweizer Werbewoche die besten Unternehmenspublikationen aus dem deutschsprachigen Raum mit dem BCP Best of Corporate Publishing Award aus. Unter dem Leitsatz "Innovation heißt Neuland schaffen. Jahr für Jahr. Neuland für Neuland." setzt die im Frühjahr 2012 erstmals erschienene Publikation den Schwerpunkt auf ausgewählte Innovations-Highlights des vergangenen Jahres. NEULAND soll zukünftig als jährlich erscheinendes Format den Einfluss innovativer Technologien auf die Gesellschaft und den Prozess der Wertschöpfung porträtieren. Die Publikation richtet sich vorrangig an die Industrie.

Weitere Infos zur Imagebroschüre


Nominierung für den deutschen Studienpreis
Dr. Benjamin Viering vom wbk Institut für Produktionstechnik am KIT ist für seine Dissertation zum Thema „Mikroverzahnungsnormal - Eine Methode zur experimentellen Ermittlung der Messunsicherheit bei Mikroverzahnungen“ für den Deutschen Studienpreis nominiert worden. Die Körber-Stiftung zeichnet jährlich junge Forscher aus, deren Arbeiten herausragende gesellschaftliche Bedeutung versprechen. Die von Viering untersuchten Mikrozahnräder sind Teil von Mikrogetrieben, die beispielsweise in der Medizintechnik eingesetzt werden, gleichzeitig aber noch großes Potenzial für die zukünftige Realisierung neuer Anwendungsfälle bieten. Diese Mikrogetriebe sind einerseits sehr klein, müssen gleichzeitig jedoch präzise und belastbar sein. Das erfordert eine hohe Qualität der Mikrozahnräder. Bisher war die Messung der Mikrozahnräder zur Bestimmung der Qualität jedoch mit hohen Kosten verbunden und die Aussagekraft der Messung begrenzt. Viering entwickelte daher in seiner Dissertation ein Mikroverzahnungsnormal, also ein präzises Bauteil zur Abbildung der wesentlichen Verzahnungskenngrößen, mit dem eine anwenderfreundliche Beurteilung der Mikrozahnradqualität ermöglicht wird. Viering studierte an der Universität Dresden und am KIT Maschinenbau und promovierte anschließend mit Auszeichnung am wbk Institut für Produktionstechnik. Seit Februar 2011 ist er Oberingenieur des Bereichs Produktionssysteme am wbk Institut für Produktionstechnik am KIT.

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Dem Stress entgegenwirken
Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Verspannungen – Stress zeigt sich auf vielfältige Weise. Helfen kann die Andullation, ein biophysikalisches Therapieverfahren, bei dem die Therapeuten mithilfe von Elektrostimulation oder Ultraschall die körpereigenen Mechanismen zur Selbstheilung anregen. Am KIT ist nun der erste Studiengang zum Andullationstherapeuten gestartet: Das Kontaktstudium entwickelte das KIT-Sportinstitut unter Leitung von Professor Klaus Bös gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Andullationstherapie e.V. (DGA). Das Angebot richtet sich an alle Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung im Bereich Gesundheit. Es vermittelt den Teilnehmern das Grundlagenwissen zum Therapieverfahren sowie anwendungsbezogenes Fachwissen. Nach erfolgreichem Abschluss sind die ausgebildeten Andullationstherapeuten qualifiziert, den Therapieprozess verantwortlich zu führen. Dazu gehört die diagnostisch-fachlich begründete Herleitung des Verfahrens der Andullationstherapie, die Therapieplanung und die Verlaufskontrolle. Das erste Modul des Studiengangs ist bereits gestartet – Interessierte können sich dennoch weiterhin für den Studiengang anmelden.


Weitere Infos zum Studiengang


Tipps und Termine

Konzert des Sinfonie- und Kammerorchesters  des  KIT. Am Samstag, 14. Juli, treten das Sinfonie- und Kammerorchester des KIT gemeinsam ab 20.00 Uhr im Karlsruher Konzerthaus auf. Beide Orchester sind  beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb Mitte Mai in Hildesheim mit dem 1. Bundespreis  ausgezeichnet worden. Karten gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Schlaile und Buchhandlung am Kronenplatz oder per Mail unter dkoehnlein@gmx.de.


Maschinenbautag 2012 – Ingenieure in Wirtschaft und Wissenschaft.
Die vielfältigen Berufsfelder eines Maschinenbau-Ingenieurs stellt die Fakultät für Maschinenbau mit ihren 22 Instituten am Freitag, 20. Juli, ab 10.00 Uhr im Audimax am KIT-Campus Süd vor (Geb. 30.95, Straße am Forum 1). Auf dieser Institutsmesse werden unter anderem Forschung zur Technologie zukünftiger Flugtriebwerke und das sehende und selbst-fahrende Fahrzeug AnnieWay präsentiert. Höhepunkt der begleitenden Vortragsreihe von Maschinenbau-Alumni über ihre Arbeit bei namhaften Firmen ist der Festvortrag von Dr. Udo Wolz. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.Den ausführlichen Pressetext, das Programm sowie die Anmeldung finden Sie hier.


Kick-off-Veranstaltung zum Interreg-Projekt „Chirale poröse Kristalle“. Narkosegase werden in 50 Millionen Operationen jährlich eingesetzt – doch bislang sind ihre Nebenwirkungen oftmals zu stark. Dies zu ändern ist Ziel des Interreg-Projekts „Chirale poröse Kristalle zur Racematspaltung“ unter Federführung des KIT. Das Projekt, das gemeinsam mit der Universität Kaiserslautern und der Universität Straßburg durchgeführt wird, startet am Dienstag, 7. August, mit einer Kick-off-Veranstaltung am KIT-Institut für Organische Chemie (Geb. 30.40), Raum 201. Medienvertreter sind zum öffentlichen Teil der Veranstaltung ab 12.00 Uhr herzlich eingeladen – die Anmeldung ist per E-Mail unter info@chiranet.kit.edu möglich. Weitere Infos


Essayband „Ist Technik die Zukunft der menschlichen Natur?“. Mit dieser Frage haben sich 36 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Ländern auseinandergesetzt. Ihre Texte hat das KIT nun in Buchform veröffentlicht (Ist Technik die Zukunft der menschlichen Natur? 36 Essays, hg. v. Armin Grunwald und Justus v. Hartlieb, Wehrhahn Verlag Hannover, ISBN 978–3–86525–095–7; 19,80 €). Weitere Infos


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.