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Ausgabe 01/2016

Ausgabe 01/2016
author:

Kosta Schinarakis 

source:

KIT - Presse

Date: 20.01.2016
KIT-Kompakt 01/16 - Autonomes Tanken, Druckbare Elektronik, Bankenrisiken, Energiematerialien, Mathematik
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KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 01/2016)

Mustermann,
 
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und würden uns freuen, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Ansprechpartner. Um Beleg Ihrer Berichterstattung wird gebeten.

Freundliche Grüße
Ihre KIT-Pressestelle
Autonomes Tanken: „Die schönste Art zu tanken, seit es Autos gibt“

Druckbare Elektronik: BMBF fördert Projekt mit 7 Mio. Euro

KIT-Magazin lookKIT: Schwerpunkt „Mathematik“

Biologie: Wie Pilze und Pflanzen miteinander reden

Finanzmarkt: Systemrisiken der Banken messen

Energiematerialien: CAT-ACT erlaubt neuen Blick in Katalysatoren und auf Radionuklide

 

Experte des Monats
Roland Bless: Breitband

Gründer des Monats
ArtiMinds Robotics:Intuitive Roboter-Programmierung

Tipps und Termine

Energiemanager, LED, CeBIT, Grundwasser, Batterien
 

Autonomes Tanken: „Die schönste Art zu tanken, seit es Autos gibt“
: Automatisiertes Laden: Der im Projekt AUTOPLES entwickelte Ladestecker findet ebenso automatisch die Wagenbuchse, wie der Wagen den Parkplatz. (Bild: AUTOPLES)
Autos ohne Fahrer kennt man schon länger. Auch elektronische Einparkhilfen sind bekannt. Aber Autos, die sich selber fahren, parken und tanken, hat nun erstmals das Projekt AUTOPLES entwickelt, an dem auch das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie beteiligt war.

Im Projektvideo präsentiert das Forscherteam das Ergebnis von 2 Jahren Forschung: Vor der Parkhauseinfahrt steigen die Insassen aus und das Auto übernimmt. Automatisch wird die nächste freie Ladesäule angesteuert und der Ladestecker ans Elektroauto angeschlossen. Per Smartphone-App können sich die Insassen über den Ladestatus informieren oder das Auto wieder zur Ausfahrt rufen.

Im Projekt AUTOPLES wurde ein automatisierter Laderoboter entwickelt, sowie ein Elektroauto mit vier Laserscannern und Radsensoren zu einem autonom einparkenden Auto umgebaut. Das automatisierte Parken und Stromtanken könnte Grundlage für neue Geschäftsmodelle und Systemprozesse von Flottenbetreibern sein, etwa in der City-Logistik oder dem Carsharing. Motto des Projektes AUTOPLES war: „Die bequemste und effizienteste Art zu tanken, seitdem es Autos gibt.“ Es wurden unter anderem Fahrbetriebs- und Parkgewohnheiten typischer Elektroauto-Benutzer untersucht. Darauf aufbauend wurden Möglichkeiten für das autonome und koordinierte Bewegen von Elektrofahrzeugen und geeignete automatisierte Ladetechniken entwickelt. Das Verbundprojekt AUTOPLES (Automatisiertes Parken & Laden von Elektrofahrzeug-Systemen) wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 2,3 Mio. Euro gefördert.

Weitere Informationen:
www.fzi.de/aktuelles/news/detail/artikel/modern-e-parking-charging-automatisches-parken-und-laden-in-der-stuttgarter-innenstadt

Video zum Projekt:
vimeo.com/143745600

Bildunterschrift: Automatisiertes Laden: Der im Projekt AUTOPLES entwickelte Ladestecker findet ebenso automatisch die Wagenbuchse, wie der Wagen den Parkplatz. (Bild: AUTOPLES).


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Druckbare Elektronik: BMBF fördert Projekt mit 7 Mio. Euro

Transparent, flexibel, dehnbar: Dank dieser Eigenschaften könnten gedruckte Elektronikbauteile neuartige Produkte wie etwa flächige LEDs, biegsame Solarzellen und Sensoren, bioelektronische Systeme oder innovative medizinische Diagnostik ermöglichen. Damit druckbare, organische Bauteile jedoch auch günstig massenhaft herstellbar werden, bedarf es eines grundsätzlichen Verständnisses von Materialien, Druckverfahren und Grenzflächenprozessen. Dieses Knowhow wird nun im vom KIT koordinierten Verbundprojekt POESIE erarbeitet.

„Wir wollen die Grundlagen legen, um reproduzierbare Bauteile im industrierelevanten Maßstab herzustellen“, betont Uli Lemmer vom KIT, Koordinator von POESIE. Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass das optimale Zusammenspiel der einzelnen Produktionsschritte über die Funktionalität der fertigen Bauteile entscheiden. Das KIT wird Kompetenzen in unterschiedlichen Drucktechnologien und in damit in Zusammenhang stehenden Trocknungsverfahren einbringen. Das Verbundprojekt POESIE („Das Potential der Gedruckten Organischen Elektronik: Optimierte Materialien, Fluide und Flüssigphasenprozesse“) mit einer Laufzeit von 3 Jahren wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7 Millionen Euro gefördert. Neben dem KIT sind die Universität Heidelberg, die TU Darmstadt, das Center for Organic Production Technologies (COPT) in Köln und das Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz beteiligt.

Weitere Informationen:
www.photonikforschung.de/forschungsfelder/organische-elektronik/organische-elektronik-grundlagen-der-technologie-und-anwendungsszenarien

Video über die YIG Druckbare Elektronik :
youtu.be/V2KvI81e_h8


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KIT-Magazin lookKIT: Schwerpunkt „Mathematik“

Das Buch der Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben. Leider lassen sich viele Menschen von dieser „Fremdsprache“ abschrecken, die das Tor zu einer Welt ist, weiter und faszinierender als jedes Reiseziel auf dem Globus. Auch am KIT sprechen wir „Mathematik“ und die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins lookKIT nimmt als Wörterbuch und Reiseführer den Interessierten mit in dieses Abenteuerland.

„Man braucht keine mysteriösen Talente, um Mathematik zu studieren“, erklärt im Interview Mathematik-Professor Roman Sauer. Der Podcast Modellansatz.de bringt die Mathematik des Alltags auch dem Laien nahe. Konkrete Anwendungen wie den Herzschlag oder Erdbeben hat der Sonderforschungsbereich „Wellenphänomene“ am KIT im Blick. Und auch Strukturen wie Schwämme, Schäume, Knochen oder Suspensionen haben eine gemeinsame mathematische Beschreibung, der sich eine DFG-Forschergruppe am KIT widmet. Mit dem Schülerlabor Mathematik werden Berührungsängste bereits früh abgebaut und Mathematik mit „Hand und Verstand“ betrieben. Außerhalb seines Themenschwerpunktes erzählt das Magazin lookKIT, wie Roboter den Weg in den Operationssaal finden, welcher Treibstoff rußfrei verbrennt, wann Züge aufeinander warten sollten und wo der Nobelpreis für Neutrinoforscher besonders gefeiert wurde.

Im Internet finden Sie lookKIT unter: pkm.kit.edu/kit_magazin


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Biologie: Wie Pilze und Pflanzen miteinander reden

Pflanzen und Pilze leben in enger Symbiose. Pilze lösen Mineralstoffe aus dem Boden und reichen sie direkt in die Pflanzenwurzel weiter. Im Gegenzug erhalten sie energiereiche Produkte aus der Photosynthese. Der Mechanismus, wie dabei Pflanzen klar zwischen nützlichen und schädlichen Pilzarten unterscheiden und selektiv interagiert, war bislang unbekannt. In der Fachzeitschrift Science berichten nun Forscher aus England, Japan, Deutschland und der Schweiz, welches Signalmolekül die Basis der „Sprache“ zwischen Pflanzen und Pilzen ist.

In der untersuchten Reis-Art war dies ein Protein, welches in dem Gen D14L codiert ist. Interessanterweise ist dieses Protein auch ein Rezeptor für das Molekül Karrikin, welches etwa bei Wald- und Buschbränden entsteht. Karrikin stößt die Keimung der im Boden geschützten Samen von etwa Eukalyptus oder Tabak an, die so ohne Konkurrenz auf abgebrannten Böden wachsen. Nun wurde gezeigt, dass das D14L-Protein auch eine entscheidende Funktion bei der Etablierung der Symbiose von Pilzen und Pflanzen hat. Da es an so unterschiedlichen Signalwegen teilhat, könnte es seinen Ursprung schon früh in der Entwicklungsgeschichte der Pflanzen haben, vielleicht bereits beim Übergang vom Meer aufs Land vor 450 Millionen Jahren. Durch das Entfernen des Gens und des entsprechenden Proteins konnten die Forscher die Reispflanze quasi taub für die Rufe des Pilzes machen. Die in der Studie verwendete Reislinie „iho“ hat Michael Riemann vom KIT in Karlsruhe und Japan hergestellt.

Weitere Informationen:
www.plantsci.cam.ac.uk/news/2015-12-18
sciencemag.org/content/350/6267/1521.full
cam.ac.uk/research/news/smoke-detector-enables-fungal-partnership-that-allowed-plants-to-first-survive-on-land


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Finanzmarkt: Systemrisiken der Banken messen

Während der Finanzkrise trat die globale Vernetzung der Banken zutage, durch die Verluste einzelner Banken schnell zu systemweiten Auswirkungen führen. So wurde die Vernetzung zu einem Kriterium der Krisenfestigkeit einer Bank. Einen Indikator für das systemische Risiko durch die gegenseitige Bankenabhängigkeit wurde nun im Journal of Financial Stability vorgestellt. (doi:10.1016/j.jfs.2015.10.006)

„Unser besonderes Augenmerk galt dabei denjenigen Portfoliorisiken, die zwar sehr selten eintreten, dann aber enorme Aktiva vernichten“, erklärt Melanie Schienle, die am KIT zu Ökonometrie und Statistik forscht. „Diese Risiken gewinnen gerade bei systemweiten Krisen enorm an Relevanz, weil die entstehenden Verluste wie bei einer Kettenreaktion weitergegeben werden können.“ Die Vernetzung in Bezug zu diesen sogenannten „tail-risks“ der 51 untersuchten europäischen Banken nimmt nach dem Höhepunkt der Finanzkrise um 2010 ab und zerfällt in Untergruppen. Banken etwa aus Spanien und insbesondere Griechenland rücken zunehmend an den Rand des Netzwerkes. Der durch finanzpolitische Eingriffe angestrebte Effekt der Risikoeindämmung ist also messbar eingetreten. Der neue Indikator für systemische Bankenrisiken kann den Kontrollorganen bei der Marktbeobachtung helfen und als Grundlage für die Planung weiterer Maßnahmen dienen.

Weitere Informationen:
sciencedirect.com/science/article/pii/S1572308915001059


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Energiematerialien: CAT-ACT erlaubt neuen Blick in Katalysatoren und auf Radionuklide

Die Gesellschaft steht vor vielen Herausforderungen, etwa der Speicherung von Strom aus Wind und Sonne, der Abgasreinigung bei Verbrennung fossiler Energieträger und der sicheren Lagerung von radioaktiven Abfällen aus Kernreaktoren oder medizinischen und technischen Anwendungen. Grundlagenforschung etwa mit Synchrotronstrahlen liefert hier entscheidende Beiträge zur technischen Weiterentwicklung. An der Karlsruher Synchrotronstrahlungsquelle ANKA wurde zu diesem Zweck die neue CAT-ACT-Messlinie aufgebaut und nun in Betrieb genommen.

Katalysatoren helfen nicht nur strengere Emissionsgrenzwerte für Autos einzuhalten. Auch in der chemischen Industrie und, um Wind- und Sonnenenergie in chemischen Energieträgern zu speichern, werden sie genutzt. Um die Leistungsfähigkeit der Katalysatoren zu erhöhen günstige Alternativen zu Edelmetall-Komponenten zu finden, werden sie am CAT-Messplatz der neuen Messlinie unter anwendungsrelevanten Reaktionsbedingungen mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Am ACT-Messplatz können auch radioaktive Proben gehandhabt werden, um beispielsweise mehr über das chemische Verhalten von Uran und anderen Actiniden zu erfahren, etwa zur Vorhersage der langfristigen Mobilität von nuklearen Abfällen im Endlager. Die neue CAT-ACT-Messlinie (Catalysis research and Actinide science) zeichnet sich durch die hohe Intensität der Röntgenstrahlung in einem breiten Energiebereich aus und ermöglicht somit hochauflösende Messungen unter anderem von dynamischen Prozessen.
 
Weitere Informationen:
www.kit.edu/kit/19150.php
www.anka.kit.edu/5193.php
www.anka.kit.edu/5275.php
www.anka.kit.edu/766.php


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Experte des Monats
Breitband: „Das Internet hat sich zu einem sehr wichtigen Teil des Alltags entwickelt“, sagt Roland Bless, Internetexperte am Karlsruher Institut für Technologie. „Was den Breitbandausbau im Teilnehmeranschlussbereich angeht, hängt Deutschland aber technisch noch etwas hinterher“. Dies zeigt sich dann, wenn man in manchen Orten Videostreaming in höchster Auflösung nutzen möchte. Bless arbeitet auch in internationalen Gremien zur Standardisierung von Internetprotokollen und zukünftigen Internet-Architekturen. „Leider kommt auch die Umstellung auf die neue Version des Internetprotokolls (IPv6) mit größerem Adressraum mehr als schleppend voran.“ Mehr über Bless Forschung unter: www.pkm.kit.edu/kit_experten_bless.php


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Gründer des Monats
Intuitive Roboter-Programmierung: Komplexe Bewegungen von Greifarmen erfordern bislang eine aufwendige, textuelle Programmierung durch Experten, die sich nur bei Serienfertigung mit großen Stückzahlen und immer gleichen Prozessabläufen rentiert. Nun ermöglicht das KIT-Spin-off ArtiMinds Robotics mit seinem Softwareprodukt RPS die bis zu 100-mal schnellere und intuitive Programmierung von Industrierobotern. Zudem kann der Roboter im Betrieb Kraftsensoren auswerten und auf abweichende Werkstücke flexibel reagieren. Auf der Digitalkonferenz DLD erhielt ArtiMinds in dieser Woche den „Digital Star Award“ des Magazins Focus in der Kategorie „Editor’s Choice“. Weitere Informationen: www.artiminds.com


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Tipps und Termine
Kontaktstudium für Energiemanager
Start 15. Februar 2016, online und Karlsruhe
Themen: „Technikfolgenabschätzung und Energiewende", „Energiewirtschaft", „Elektrische Energieübertragung"
zml.kit.edu/weiterbildung.php
 
LED in der Lichttechnik

1. März bis 2. März 2016, Essen
Themen: Lichterzeugung, Wärmemanagement, Licht und Lebensqualität
elektrotechnik.vogel.de/haus-der-technik-ev/evenements/firma/65780/465722
 
Messe CeBIT
14. März bis 18. März

Themen: Gestensteuerung, Smart Data, Mehrkern-Programmierung
cebit.de/aussteller/karlsruher-institut-fuer-technologie/V153133
 
Tagung Hydrogeologie

13. – 17. April 2016, KIT-Campus Süd
Themen: Grundwasser, Mensch, Ökosysteme
fh-dgg.de/karlsruhe-2016.html
 
Symposium Magnesium Batteries

21. – 22. Juli, Ulm
Themen: Batteriechemie, Sicherheit, Effizienz
mg-bat.de


Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. 

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft


 
 
Kontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin

Kosta Schinarakis
Themenscout

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-41956
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: schinarakis@kit.edu
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