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Zuverlässige Prognose für das Wetter im Visier

Zuverlässige Prognose für das Wetter im Visier
author:

Jonas Moosmüller

source:

KIT-Pressestelle

Date: 15.04.2010

Deutsch-russischer Austausch
Elf Studierende der Lomonossow-Universität Moskau kommen diesen Monat ans KIT, um ein Semester im Studiengang EUKLID (Europäische Kultur- und Ideengeschichte) zu absolvieren. Die-ses Semester bekommen sie in Moskau auf ihren Masterstudien-gang „European Studies“ angerechnet. Umgekehrt können Stu-dierende des KIT ein Semester an der Lomonossow-Universität absolvieren. Der Leiter des Moskauer Studiengangs, Vitaly Gorokhov, ist auch Wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT. Basis des deutsch-russischen Austauschs ist ein 2009 geschlossenes Kooperationsabkommen zwischen den beiden Einrichtungen. Die Koordination des Austauschs zwischen den Studiengängen hat die IANET (Internationale Akademie für nachhaltige Entwicklun-gen und Technologien) am KIT übernommen. Ziel der 1999 ge-gründeten Akademie, als deren Präsident Michail Gorbatschow fungiert, ist die Intensivierung der deutsch-osteuropäischen Zu-sammenarbeit. Der Studierendenaustausch war auch Thema bei der Jahresversammlung der IANET am Montag, an die sich Fachvorträge anschlossen. So sprach der stellvertretende Minis-ter für Industrie und Handel der Russischen Föderation, Stanislav Naumov, über „Governance-Strukturen für die Nanotechnologie“.
 
Girls’ Day am KIT
Am Donnerstag, 22. April, ist es wieder so weit: Beim „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“ können Mädchen in technische und naturwissenschaftliche Berufe hineinschnuppern. Verschiedene Institute des KIT bieten an diesem Tag insgesamt 35 Workshops aus Technik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Handwerk an. Der Girls’ Day am KIT beginnt um 10 Uhr mit einer Einführung im Festsaal des Studentenhauses am Campus Süd, Adenauerring 7. Danach stellen sich Frauen mit interessanten Berufen vor und beantworten Fragen der Mädchen. Die Workshops laufen am Vormittag von 11.15 bis 12.45 Uhr oder am Nachmittag von 14 bis 15.30 Uhr. Schülerinnen, die am Girls’ Day teilnehmen, werden für diesen Tag vom Unterricht freigestellt. Weitere Infos und Anmeldung zu den Workshops unter www.girls-day.de/Zielgruppen/Maedchen.
 
Bessere Wettervorhersage
Damit extreme Wetterereignisse künftig eher entdeckt und Bedrohungen für Menschen und Sachwerte abgemildert werden können, arbeiten Wissenschaftler in dem internationalen Projekt PANDOWAE daran, Vorhersagen zu verbessern. Ein Ziel von PANDOWAE (Predictability and Dynamics of Weather Systems in the Atlantic-European Sector) ist, den Zeitraum für zuverlässige Wettervorhersagen deutlich zu verlängern. Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des KIT sind an dem Projekt maßgeblich beteiligt. So untersuchen Forscher um Christoph Kottmeier die Dynamik von Mittelmeerzyklonen und die Faktoren, welche die Vorhersagbarkeit dieser heftigen Wirbelstürme bestimmen. Es geht vor allem darum, solche Zyklonen vorherzusagen, die im Mittelmeergebiet südlich der Alpen zu Stürmen, Starkniederschlägen und Sturzfluten führen. Die vorhergesagte Intensität ist dabei nicht der einzige Faktor – auch weniger intensive Tiefdruckgebiete können Schäden verursachen.
 
Nano – Lust auf Neues
Die Nanotechnologie ermöglicht Innovationen in den verschiedensten Branchen. Fünf der wichtigsten standen im Fokus der Veranstaltung „NanoMat Szene“ am Dienstag und Mittwoch auf dem KIT-Campus Nord: Energie-, Automobil-, Luft-fahrt-, Licht- und Informationstechnik. Dabei ging es um Grundla-gen, aber auch um marktnahe Entwicklungen und Trends. Die jedes Jahr vom NanoMat (Netzwerk Nanomaterialen) organisierte Veranstaltung zeichnet sich dadurch aus, dass sie Vorträge aus Forschung und Industrie kombiniert. Dieses Jahr widmete sie sich unter dem Titel „Lust auf Neues – von der molekularen zur systemischen Funktionalität von Nanomaterialien“ gezielt der Chemie als Innovationsmotor für die Energie- und Materialeffi-zienz von Prozessen. In der Sitzung „Mehr Licht“ beispielsweise ging es um anorganische und organische Leuchtmittel und deren Kombination für LED, OLED und Hybrid-Leuchtstoffe, um kluge Lösungen für die Zeit nach der so genannten Energiesparlampe zu entwickeln.
 
Wo wächst Schokolade?
Es sind Fragen des alltäglichen Lebens: Wer steckt die Erdnuss in die Erde? Wie kommt die Banane in den Supermarkt? Und wo wächst eigentlich Schokolade? Antworten liefert eine Führung im Botanischen Garten des KIT am kommenden Sonntag, 18. April, ab 10 Uhr. Ute Jambor stellt tropische Nutzpflanzen vor, aus de-nen Lebensmittel hergestellt werden. Dabei gibt es auch Überra-schendes zu erfahren – zum Beispiel, dass die Erdnuss gar nichts mit Nüssen zu tun hat.