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COSMO-ART: Pollen kommen sehen

COSMO-ART: Pollen kommen sehen
author:

Sandra Wiebe, Sarah Werner, Margarete Lehné

source:

Pressestelle des KIT 

Date: 19.04.2017

Laufende Nase, geschwollene Augen, ständiges Niesen – diese Symptome kennen Pollenallergiker nur zu gut. Medikamente helfen, haben aber Nebenwirkungen. Eine genauere Pollenflugvorhersage könnte den Bedarf an Medikamenten deutlich reduzieren. „Wir haben das Wettervorhersagemodell COSMO des Deutschen Wetterdienstes so ausgebaut, dass wir die Ausbreitung von Aerosolpartikeln, also zum Beispiel Mineralstaub, Meersalz oder Ruß, aber auch die Pollenkonzentration vorhersagen können“, erklärt Heike Vogel, Wissenschaftlerin am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Department Troposphärenforschung des KIT. In Abhängigkeit von meteorologischen Bedingungen wie Niederschlag, Temperatur oder Windstärke wird auf den Kilometer genau die Freisetzungen der verschiedenen Pollenarten wie Birke, Erle und Gräser berechnet. Der schweizerische Wetterdienst MeteoSchweiz erstellt seit einigen Jahren mit dem Modellsystem COSMO-ART täglich eine Vorhersage des Pollenflugs und der -konzentration. Das Vorhersagemodell hilft aber nicht nur Allergikern, sondern auch Solaranlagenbesitzern. „Verschmutzte Solarmodule mindern den Energieertrag aus der Photovoltaik. Genau diese Minderung wollen wir zukünftig, basierend auf der Pollenflugbeobachtung, ermitteln und vorhersagen“, sagt Heike Vogel. Die Vorhersagen auf den Webseiten vom Deutschen Wetterdienst: https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/gesundheit/pollen/pollenforschung.html?nn=16102

Industrie 4.0 – mit Leitfaden zum Erfolg

Intelligente Werkstücke, eine flexible, vernetzte Produktion und die kostengünstige Fertigung von Kundenwünschen auch bei geringen Stückzahlen – Industrie 4.0 bietet Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Um sie beim Einstieg in das Thema zu unterstützen, hat das wbk Institut für Produktionstechnik des KIT gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. und der TU Darmstadt einen Leitfaden entwickelt. Ausgehend von den eigenen Kompetenzen und der aktuellen Produktionssituation können Betriebe so konkrete Ideen erarbeiten, wie sie Industrie-4.0-Anwendungen einführen und wirtschaftlich sinnvoll nutzen können. 

Ein Stützpfeiler des Leitfadens ist der Werkzeugkasten: Er veranschaulicht verschiedene Anwendungsebenen von Industrie 4.0 und zeigt Entwicklungsrichtungen für Produktion und Produkte auf. Dabei geht es zum Beispiel um die Integration von Sensoren, neue Geschäftsmodelle, Datenverarbeitung, vernetzte Produktionssysteme oder Mensch-Maschine-Schnittstellen. Das wbk unterstützt Unternehmen während der Umsetzung mit seiner Expertise und bietet eine Testumgebung an, um Technologien sowie Einstellungen unter realen Bedingungen auszuprobieren.

Dieses und weitere Themen rund um Industrie 4.0 stellt das KIT in der aktuellen Ausgabe von „LookKIT“ vor. Weitere Informationen und Abo unter: http://www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php.

Vortrag am KIT: „Spielen mit Grenzflächen – Batterien, druckbare Elektronik und schaltbare Magnete“

Grenzflächen – also die Flächen zwischen zwei unterschiedlichen Stoffen oder Strukturen – bilden einen großen Teilbereich der Materialwissenschaften. Grundlegende Aspekte des Spielens mit Grenzflächen, besonders mit Blick auf die wichtigen Anwendungsfelder Batterien, druckbare Elektronik und schaltbare Magnete, erläutert Horst Hahn vom Institut für Nanotechnologie des KIT in einem öffentlichen Vortrag . Der Vortrag ist Teil der Tagung des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am KIT, Grußworte sprechen der Präsident des KIT Holger Hanselka und der Präsident der Leopoldina Jörg Hacker. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist die weltweit älteste Wissenschaftsakademie. Sie bearbeitet wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht und vermittelt die Ergebnisse der Politik und Öffentlichkeit. Der Vortrag findet am 25. April, von 18:00 bis 19:00 Uhr im Redtenbacher Hörsaal (Geb. 10.91, KIT-Campus Süd) statt. Der Eintritt ist frei.

Klassische Musik am KIT

Brahms Serenade A-Dur op. 16, Hummels Trompetenkonzert Es-Dur sowie Prokofievs Symphonie Classique op. 25 – diese drei klassischen Werke führt das Kammerorchester des KIT bei seinem Konzert unter der Leitung von Dieter Köhnlein im Mai auf. Solist ist Daniel Wimmer mit der Trompete. Die Veranstaltung findet am 6. Mai um 20 Uhr im Gerthsen-Hörsaal, Engesserstraße 9 am Campus Süd des KIT, statt. Karten sind im Musikhaus Schlaile, der Buchhandlung in der Kronenstraße sowie an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt kostet 15, für Studentinnen und Studenten 5 Euro.

Girlsʼ Day am KIT – noch Plätze frei

Schülerinnen aller Schularten ab der fünften Klasse für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium (MINT-Fächer) oder eine Ausbildung zu begeistern – das ist das Ziel des jährlich stattfindenden Girls‘ Day. Am Donnerstag, 27. April, stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT ihre Arbeit vor und laden zum Mitmachen ein. Die Schülerinnen können in mehr als 40 Workshops, Führungen und Vorträgen vor allem in Arbeitsfelder und Aufgaben in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hineinschnuppern. In einigen Workshops sind noch Plätze frei: Bei „Straßen- und Verkehrsforschung“, „Laser und optische Technologien“, „Mit Druckluft lässt sich viel bewegen“ oder „Verbrennungsmotoren- Antrieb der Zukunft“ können Kurzentschlossene noch in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Infos und Anmeldung unter www.girls-day.de