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Richtige Antworten helfen Öko-Instituten

Richtige Antworten helfen Öko-Instituten
author:

Margarete Lehné, Lilith Paul, BNN

source:

KIT - Presse

Date: 20.06.2013

Das Rekordhochwasser in Deutschland hat die Einzugsgebiete von Donau und Elbe mit vergleichbar hoher Intensität getroffen. Analysen des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) lassen aber erwarten, dass die Hochwasserfolgen dennoch in beiden Regionen sehr unterschiedlich ausfallen werden. Beobachtete Auswirkungen wie Evakuierungen und Verkehrsunterbrechungen kombiniert CEDIM mit einem Index für Resilienz beziehungsweise für die Fähigkeit der Gesellschaft in den betroffenen Gebieten, die Folgen der Katastrophe effektiv zu bewältigen. So können die Forscher erste Schätzungen zur Schwere der Hochwasserfolgen vornehmen. Demnach sind an Donau und Lech mittelschwere Auswirkungen zu erwarten – mit Ausnahme des Landkreises Deggendorf, für den die Forscher aufgrund der Dammbrüche trotz der relativ hohen Resilienz mit schweren Folgen rechnen. Während die Folgen am Rhein vernachlässigbar sind, erwarten die Forscher schwere bis sehr schwere Auswirkungen an Elbe und Mulde. CEDIM forscht zum Katastrophenmanagement, Betreiber sind das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und das KIT.

Zukunftpreis für Banfi

Für sein Konzept einer Demonstrationsanlage zur Wasserförderung in Schwellen- und Entwicklungsländern hat Giovanni Banfi einen mit 5 000 Euro dotierten Zukunftspreis 2013 der Hanns-Voith-Stiftung erhalten. In seiner Diplomarbeit am Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Ingenieurholzbau des KIT präsentiert Banfi eine Entwurfsplanung für eine mit Wasserkraft betriebene Wasserförderanlage in Yogyakarta, Indonesien.  Um die Wasserversorgung vor Ort nachhaltig zu verbessern, werden einfache Technologien und ökologisch verträgliche Materialien verwendet: So funktionieren etwa umgekehrt betriebene Kreiselpumpen wie Turbinen und gewinnen zusammen mit einer Holzdruckrohrleitung genügend Energie, um Wasser aus tiefen Taleinschnitten oder unterirdischen Karstfließgewässern in höher gelegene Gebiete zu pumpen. Nach Banfis Konzept wird auf dem Campus der Universität Gadjah Mada in Yogyakarta eine Pilotanlage errichtet. Als Doktorand  wird Banfi auch am nächsten Projekt des IWG in Vietnam beteiligt sein.

Erfolgreiche Golfer

Bei den deutschen Golf-Hochschulmeisterschaften in Königsbach-Stein hat die Hochschulgruppe des KIT ihre Titel in Mannschafts- und Einzelwertung verteidigt. Team WG Karlsruhe 1 mit den Vorjahressiegern Habian Haug, Sven Mäder, Julian Schinenburg sowie Jonas Robert Kugel (alle Mitglieder des Stuttgarter GC Solitude) sicherten sich im Einzel-Zählspiel über 36 Löcher in zwei Runden den Sieg. Jonas Robert Kugel gewann überdies die Einzel-Bruttowertung, wobei er den zehn Jahre alten Platzrekord einstellte.

Wissen schützt die Umwelt

Wo lebt ein Süd-Hornrabe? Was ist die Dominante von H-Dur? Wann war der Zweite Kreuzzug? Wissensfragen beantworten und dabei die Umwelt schützen können Interessierte auf der Plattform „Planature.org“, die KIT-Studierende mit Unterstützung des Center für Innovation und Entrepreneurship des KIT aufgebaut haben. Mit jeder richtigen Antwort sammeln die Nutzer Geld für eine der teilnehmenden Umweltschutzorganisationen. Der Fragenkatalog deckt von der Biologie über Musik und Mathematik bis zur Geschichte ein breites Themenspektrum auf sechs Schwierigkeitsebenen ab und wird ständig erweitert. Alles Weitere unter www.planature.org.

Science Camp „Energie“

Wie können wir auch in Zukunft unsere Energieversorgung sichern? Dies ist eine der zentralen Fragen des Science Camp „Energie“, das vom 28. Juli bis 2. August am KIT stattfindet. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, die sich für Naturwissenschaft und Technik interessieren und sich in eigenen Projekten mit dem Thema Energie zu beschäftigen möchten. Sie können selbst Schwerpunkte setzen, ihre Projekte mit Experimenten oder Modellen ausgestalten und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Auf dem Programm stehen zudem Exkursionen, etwa zum Future Energy Center von SAP. Veranstalter des Science Camps ist das House of Competence (HoC) am KIT, die Organisation übernimmt das Fernstudienzentrum. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro für Übernachtung und Verpflegung. Anmeldung bis zum 1. Juli unter www.hoc.kit.edu/3747.php.

Studenten wählten

Der Unabhängige Studierendenausschuss (UStA) teilt die Wahlergebnisse zu den Gremien der Verfassten Studierendenschaft am KIT mit. Demnach erhalten die Jusos sechs Sitze im Studierendenparlament, der RCDS und GAL fünf Sitze, LuST drei Sitze, FIPS und Piraten zwei Sitze sowie LHG und Liste jeweils einen Sitz. Die Wahlbeteiligung für das Studierendenparlament lag bei 21,45 Prozent. Weitere Infos unter www.usta.de/wahl/Ergebnisse