deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Elektromobilität fordert Autobauer heraus

Elektromobilität fordert Autobauer heraus
author:

Dr. Sybille Orgeldinger

links:
source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 06.10.2011

Tagung zur Elektromobilität

In der Mobilität steht ein Wandel hin zu vollelektrischen Fahrzeugen und den dafür erforderlichen Energiespeichern bevor. Die entsprechenden Produktionsprozesse befinden sich jedoch noch in der Entwicklung. Dieser Thematik widmet sich die diesjährige Herbsttagung des wbk Institut für Produktionstechnik unter dem Titel „Produktionstechnische Herausforderungen der Elektromobilität“ am Donnerstag, 27. Oktober, im AVG-Gebäude am KIT-Campus Süd. Noch sind die Kosten von elektrischen Fahrzeugen nicht konkurrenzfähig. Die Produktionstechnik kann vor allem bei Speichertechnologien und Antriebssystemen durch innovative, modulare und qualitätsfähige Verfahren und Anlagen entscheidend zur Kostensenkung beitragen. Daher beleuchtet die Herbsttagung des wbk die Herausforderungen, vor welche die Elektromobilität die Automobilindustrie stellt, aus produktionstechnischer Sicht. Sie verbindet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen Entscheidern aus Forschung, Industrie und Dienstleistungen.

Infos unter www.herbsttagung.de  

 

Arnold-Eucken-Preis für Verfahrenstechniker

Der Verfahrenstechnik-Ingenieur Dr. Martin Seipenbusch vom KIT hat den Arnold-Eucken-Preis 2011 erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Seipenbuschs herausragende Leistungen bei der experimentellen Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Oberflächenchemie und nanopartikulären Strukturen. Diese Arbeiten ermöglichen wesentliche Fortschritte beim Betrieb von hochaktiven Katalysatoren und tragen damit zu Ressourcenschonung und Abfallvermeidung bei. Der KIT-Wissenschaftler ist einer von zwei Preisträgern. Am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik des KIT leitet Dr. Martin Seipenbusch die Shared Research Group (SRG) „Strukturierung und Funktionalisierung von Nanostrukturen über CVD“. Die im Januar dieses Jahres gegründete SRG ist Teil des vom Land Baden-Württemberg und der BASF S.E. gemeinsam finanzierten Joint-Lab IP3 am KIT. Nanoskalige, partikuläre Materialien besitzen besondere physikalische und chemische Eigenschaften, die es ermöglichen, viele Produkte qualitativ zu verbessern oder sogar ganz neue Charakteristika zu erreichen.  

 

DECHEMA-Preis für Chemieingenieurin

Für ihre Arbeit „Untersuchung von Möglichkeiten zur Charakterisierung des Strömungszustands nach Lochblenden“ hat die KIT-Absolventin Anna Christina Schuch einen DECHEMA-Studentenpreis im Fachgebiet Chemische Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen erhalten. Die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, der mehr als 5 800 Naturwissenschaftler und Ingenieure, Unternehmen, Organisationen und Institute angehören. Ihr Ziel ist, den technischen Fortschritt in Chemischer Technik, Biotechnologie und Umweltschutz zu fördern. Der DECHEMA-Studentenpreis würdigt hervorragende fachliche Leistungen bei kurzer Studiendauer. Dieses Jahr wurden fünf Preise vergeben. Anna Christina Schuch vom KIT befasst sich in ihrer Arbeit mit dem Hochdruckhomogenisieren mit Lochblenden. Dabei bestimmt die Tropfengrößenverteilung der Emulsion die Mikrostruktur des Produkts entscheidend. Schuch ermittelte eine Möglichkeit, die Strömungszustände nach der Lochblende direkt während des Prozesses zu charakterisieren und stellte fest, dass die Strömungsform das Emulgierergebnis wesentlich beeinflusst.  

 

Professor für Angewandte Biologie

Die Interaktion von Metallen mit Mikroben steht im Fokus der Forschungstätigkeit von Professor Johannes Gescher, Leiter der Abteilung Angewandte Biologie am Institut für Angewandte Biowissenschaften (IAB) des KIT. Solche Interaktionen nehmen großen Einfluss auf bio- und geochemische Kreisläufe, wie sie in vielfältigen Ökosystemen auf der Erde ablaufen. In seiner Arbeitsgruppe verfolgt Professor Gescher Aspekte sowohl der Grundlagenforschung als auch der anwendungsbezogenen Forschung. Zu den Themen gehören dissimilatorische Eisenreduktion und mikrobielle Brennstoffzellen, mikrobielle Chromresistenz sowie Eisenoxidation, Eisen- und Sulfatreduktion und unbekannte Organismen in sauren Wässern. Johannes Gescher studierte Biologie und promovierte an der Universität Freiburg. Er war als Postdoktorand an der Stanford University in Kalifornien/USA tätig. Danach hatte er am Institut für Mikrobiologie der Universität Freiburg zunächst die Leitung einer Nachwuchsgruppe, dann eine Vertretungsprofessur inne. Im April dieses Jahres übernahm er die Professur für Angewandte Biologie am KIT.