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Einkaufen für den guten Zweck

Einkaufen für den guten Zweck
author:

Margarete Lehné, Sarah Werner

source:

KIT-Presse

Date: 17.12.2014

Bequem von zu Hause einkaufen – dank Online-Shops ist das kein Problem. Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, nutzen viele Menschen diese Möglichkeit. Dass sie dabei gleichzeitig für einen guten Zweck spenden können, macht die KIT-Ausgründung „Enspire UG“ mit ihrer Online-Plattform „sunsteps.org“ möglich. Diese nutzt die Tatsache, dass Betreiber von virtuellen Läden jedem Partner, der für sie wirbt, eine Provision zahlen. Kauft ein Kunde nun über die sunsteps.org-Webseite in einem der teilnehmenden Onlineshops ein, spendet sunsteps.org diese Provision an ein soziales Projekt. An welches, kann sich der Käufer vorher aussuchen. Zur Zeit unterstützt die Plattform um die 30 Hilfsprojekte und Vereine, wie den „Kinderschutzbund Karlsruhe“, „Engineers Without Borders“ oder ein Hilfsprojekt für syrische Flüchtlinge in Jordanien. „sunsteps.org steht für die kleinen Schritte einzelner Nutzer, die durch viele kleine Beiträge Schritt für Schritt viel Gutes bewirken können“, so Maximilian Brandenburger, einer der Gründer. Der Kunde kann auf der Webseite in mehr als 1300 Shops Bücher, Software, Mode, Reisen und sogar Pizza kaufen.

 

Studentische Unternehmensberatung gewinnt Regionalausscheid

Jetzt schon an die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar denken? Für die KIT-Hochschulgruppe und studentische Unternehmensberatung „fuks“ liegt das gar nicht in ferner Zukunft: Mit ihren Analysen und Lösungskonzepten für das sportliche Großereignis hat sich die vierköpfige KIT-Gruppe im Regionalwettbewerb der KPMG International Case Competition in Stuttgart gegen fünf weitere Teams durchgesetzt. In der Fallstudie ging es unter anderem auch um die Frage, ob die WM das Vorhaben Katars unterstütze, führend in Wirtschaft, Sport und Tourismus im arabischen Raum zu werden. Die fuks-Berater überzeugten dabei mit ihrer Idee, einen langfristigen Plan zur Nutzung der für die WM geschaffenen Infrastruktur zu erarbeiten. Außerdem schlugen sie eine Image-Kampagne vor, um zum einen Sportler für das Land zu begeistern, und zum anderen zusammen mit einer externen Kommission Korruptionsvorwürfen entgegenzuwirken. Zum Deutschlandfinale gehen die studentischen Unternehmensberater vom 26. Februar bis 1. März in Berlin an den Start. Das Siegerteam der nationalen Ausscheidung wird Deutschland dann im internationalen Finale im April 2015 in Dubai vertreten.

 

Forschungsprojekt zum Umgang mit Kulturerbe

Wie gehen Menschen in unterschiedlichen Epochen mit Kulturerbe um? Wie nimmt die Öffentlichkeit es war – und wie die Wissenschaft? Im Projekt „MUSIEKE“ entwickeln Karlsruher und Heidelberger Forscherinnen und Forscher der Natur-, Technik-, Kultur- und Sozialwissenschaften 3-D-Modelle, an denen sie den kulturellen Wandel im Umgang mit historischen Objekten untersuchen. Dies geschieht am Beispiel der 1973 wiederentdeckten römischen Jupitergigantensäule in Ladenburg, die nach ihrer Errichtung zerstört und in einem Brunnen entsorgt wurde. Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT koordiniert das gemeinsame Projekt mit der Universität Heidelberg. Die Heidelberg Karlsruhe Research Partnership (HEiKA) unterstützt es mit einer Anschubfinanzierung. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen dann in eine allgemeine Methodik einfließen, die den Umgang mit Kulturerbe und 3D-Modellen sicht- und erfahrbar macht. Das Center for Digital Tradition am ZAK prüft Möglichkeiten, wie 3D-Daten langfristig zu archivieren sind.

 

Ministerium fördert fünf KIT-Ausgründungen

Eine einfache Stichwortsuche für große Datenbanken, individuelle Info-Mails statt Spam, eine intuitiv verständliche 3-D-Visualisierungssoftware zum Informationsaustausch, ein mobiles Anwenderwerkzeug für effektivere Rettungseinsätze sowie eine Anlage für die chemische Umwandlung von Gas mit dem Ziel, Rohstoffe effizienter zu nutzen: Diese Gründungsvorhaben von Forscherinnen und Forschern des KIT wird das baden-württembergische Wissenschaftsministerium künftig im Programm „Junge Innovatoren“ unterstützen. Ziel des Programms ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Schritt in die Selbstständigkeit zu ermutigen und zugleich den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu fördern. Insgesamt wird das Ministerium zehn neue Vorhaben finanziell unterstützen, fünf davon allein am KIT. Mit der Fokussierung der Gebiete Digitalisierung, Energieeffizienz sowie Gesundheit seien die neuen Projekte auf zukunftsträchtigen Feldern unterwegs, so Ministerin Theresia Bauer.

 

KIT-Ausgründung gewinnt Rohstoffeffizienz-Preis

Die cynora GmbH, eine Ausgründung aus dem KIT, hat den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gewonnen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis geht an Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse und Dienstleistungen entwickeln und umsetzen. Die cynora GmbH erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Unternehmen“ für ihr patentiertes Herstellungsverfahren von Organischen Leuchtdioden (OLEDs). Für herkömmliche Lichttechnologien werden die Schwermetalle Platin und Iridium verwendet, beide müssen erst importiert werden und lassen sich nur schwer recyceln. cynora ersetzt diese Metalle durch Kupfer und produziert so kosten- und rohstoffschonende OLEDs, die gleichzeitig eine höhere Energieeffizient und Lichtqualität erreichen. Die KIT-Ausgründung wurde 2003 gegründet und hat seitdem mehrere Preise für ihr Herstellungsverfahren von OLEDs gewonnen.