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Energie und gedruckte Elektronik: KIT an zwei kooperativen Promotionskollegs beteiligt

Energie und gedruckte Elektronik: KIT an zwei kooperativen Promotionskollegs beteiligt
author:

Sarah Werner

source:

KIT-Presse

Date: 16.12.2015

Weg von Öl, Kohle und Gas, hin zu erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne oder Biomasse – das ist das Ziel der Energiewende in Deutschland. Wie Technik, Politik und Gesellschaft diese gestalten und umsetzen können, ist Thema verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen. Um diese zu bündeln und so Promovierenden eine umfassende Forschungsumgebung auf diesem Gebiet zu bieten, haben sich das KIT, die Hochschule Pforzheim und die Hochschule für Technik Stuttgart zum kooperativen Promotionskolleg zusammengeschlossen. In „ENRES – Energiesysteme und Ressourceneffizienz“ verbinden sie ihre Kompetenzen in den Bereichen Politik, Wirtschaft sowie Stadtplanung. In einem zweiten Promotionskolleg arbeiten Wissenschaftler des KIT und der Hochschule Offenburg aus Physik, Elektrotechnik, Materialwissenschaften sowie Informationstechnik und Informatik zusammen: In „MERAGEM“ erforschen sie den Entwurf, die Modellierung, Realisierung und Automatisierung von gedruckter Elektronik und deren Materialien. Insgesamt zehn neue Kooperative Promotionskollegs fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ab 2016 an Universitäten in Baden-Württemberg. Diese sollen Doktoranden eine umfassende, qualitative Betreuung durch mindestens zwei Hochschullehrende in gemeinsamen Projekten ermöglichen.

 

Fleisch und Farbe – ein visuelles Projekt zum Weihnachtsessen

Würstchen mit Kartoffelsalat, Geflügelbraten, Schwein, Wild oder Rind – bei diesen Gerichten denken viele an ihr Weihnachtsessen. Tatsächlich kommen laut einer Statistik des Online-Portals „statista“ diese Speisen an Heiligabend üblicherweise auf deutsche Teller. So verschieden sie sind, haben sie doch alle eins gemeinsam: Fleisch. „Weihnachten ist für viele etwas ganz besonderes, und das gilt natürlich auch für das Weihnachtsessen“, sagt Nora Szech, Professorin am Lehrstuhl für Politische Ökonomie des KIT. „Wir wollten wissen: was wird besonders gern gegessen? Welche Rolle spielen die Farben auf dem Teller? Und welche Rolle spielt der klassische Weihnachtsbraten?

Um dies besser zu verstehen, hat sie zusammen mit Steffen Huck vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sowie Anna Becker vom University College London und Julia Schubert von der Universität der Künste Berlin ein Projekt durchgeführt: Sie baten Leute, ihr Weihnachtsessen in einem bestimmten Winkel zu fotografieren und ihnen die Bilder zuzuschicken. In einem Fragebogen sollten verschiedene Testpersonen dann einschätzen, wie vornehm, weihnachtlich, oder appetitlich das fotografierte Gericht sei, ob Fleisch eine prominente Rolle spielt, und ob sie es selbst essen würden. Um nun den Zusammenhang zwischen Farbe und Appetitlichkeit festzustellen, verpixelte das Team Fotos von typischen Weihnachtsgerichten und mischte Brauntöne ein. Das Ergebnis: Je mehr Fleisch die Teilnehmer auf den Bildern vermuteten, desto weniger wollten sie das Gericht essen. „Obwohl viele Teilnehmer die vermeintlich fleischlastigeren Speisen nicht essen würden, gibt es bei vielen die Vorstellung, dass zu Weihnachten insbesondere viel Fleisch auf den Teller kommen muss“, so Szech. „Appetitlicher wird’s für viele, wenn es bunter wird. Rotweinrot, rotkohlblau, tiefes grün – diese Farben kommen beim Weihnachtsessen richtig gut an“, so Szech. Die Bilder und Bewertungen der Teilnehmer haben die Forscher in dem Buch „Fleisch und Farbe“ veröffentlicht.

 

„Energie für Bildung“ - Schülerlabor Geophysik erhält Auszeichnung

Wie entstehen Erdbeben und was passiert bei einem Vulkanausbruch? Antworten auf diese und andere Fragen rund um die Physik der Erde finden Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse im Schülerlabor Geophysik am KIT. Hier können sie in Experimenten das Fachgebiet praktisch erkunden. Dr. Ellen Gottschämmer leitet das Labor am Geophysikalischen Institut, Studierende betreuen und unterstützen die Nachwuchswissenschaftler. Das Schülerlabor am KIT will die Jugendlichen mit den physikalischen Grundlagen der Geophysik vertraut machen, sie für angewandte naturwissenschaftliche und speziell (geo-)physikalische Themen begeistern und ihnen die gesellschaftliche Relevanz naturwissenschaftlicher Fragen verdeutlichen. Hierfür zeichnete die GasVersorgung Süddeutschland das Schülerlabor am 10. Dezember im Wettbewerb „Energie für Bildung“ aus und unterstützt es mit 1000 Euro.