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Studenten des KIT erfolgreich beim „Codefest8“-Finale

Studenten des KIT erfolgreich beim „Codefest8“-Finale
author:

Jonas Moosmüller, Sarah Werner, Margarete Lehné

source:

KIT - Presse

Date: 25.03.2015

28 Stunden, um eine Software zum Thema „Mobilität der Zukunft“ zu programmieren: Das war die Aufgabe beim diesjährigen „CodeFEST8“, einem Programmierwettbewerb für Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, der nun auf der CeBIT 2015 ins Finale ging. Gewinner war das Team „RoadGenius“, in dem auch Studenten des KIT waren: Die Gruppe programmierte eine Quiz-App, mit der Kinder während Autofahrten altersgerechte Fragen zur aktuellen Umgebung beantworten können. „So können sich Eltern voll auf den Straßenverkehr konzentrieren, während ihre Kinder sich beschäftigen können und gleichzeitig etwas lernen“, sagt Michael Sbitnev vom KIT, verantwortlich für das Backend bei „RoadGenius“. Für seine erfolgreiche Idee erhielt das Team 10.000 Euro Preisgeld. Informationen zur App gibt es unter roadgenius.de. Zweites Karlsruher Team im Finale war „Logbook“, ebenfalls mit KIT-Beteiligung. Hier programmierten die Studierenden ein mobiles Fahrtenbuch, das automatisch Zeitpunkt und Ortsinformationen zu Fahrten mit Pkw und Lkw festhält. Die Anwendung erkennt auch, wann das Auto getankt wird, und kann den CO2-Ausstoß sowie den Spritverbrauch berechnen. Eine Detailansicht zeigt das Fahrverhalten genauso auf wie Möglichkeiten, es zu verbessern: „So kann unsere App helfen, vorausschauender und umweltschonender zu fahren“, sagt Logbook-Mitbegründer Emanuel Jöbstl vom KIT. Eine Vorabversion der App ist verfügbar unter: logbookapp.de Insgesamt waren Teams von acht Universitäten beim „CodeFEST8“ angetreten. Die zwei besten jeder Universität starteten im Finale bei der CeBIT.

Zeckensaison beginnt

Mit den frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen steigt auch die Aktivität von Zecken in der Region. „Von jetzt an bis in die Sommermonate raten wir deshalb zu besonderer Vorsicht in Waldgebieten, aber auch in städtischen Grünflächen“, erklärt Miriam Pfäffle, Parasitologin vom Zoologischen Institut des KIT. Im Projekt „ Zecken Umwelt Pathogene Baden-Württemberg“, kurz ZUP, untersucht sie mit Kollegen der Universität Hohenheim und dem Landesgesundheitsamt das komplexe Zusammenspiel von Zecken und der von ihnen transportierten Krankheitserreger mit klimatischen Bedingungen, Vegetation und dem Bestand der Wirtstiere. In einer Langzeitstudie gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg beobachten die Forscher dazu insgesamt 25 Habitate zwischen Rhein und Schwäbischer Alb. Dort stoßen sie unter anderem auf eine wachsende Zahl von Zecken, die mit Borrelien-Bakterien verseucht sind. Gegen die von ihnen ausgelöste Infektionskrankheit ist kein Impfschutz möglich. Pfäffle und Ihre Kollegen arbeiten auch deshalb an Modellen, mit denen sich in Zukunft bestimmen lässt, wo Zecken zu welcher Jahreszeit vorkommen und welche Krankheitserreger sie dort übertragen. Weitere Informationen unter www.tick.kit.edu.

Studierende des KIT planen Fußballturnier für Flüchtlinge

Um die 4000 Flüchtlinge leben derzeit in Karlsruhe. Darunter viele Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung ihr Heimatland verlassen mussten und hier in Wohngruppen betreut werden. Für sie haben Studierende des KIT ein Fußballturnier auf die Beine gestellt: Im Seminar „Methoden und Grundlagen der Veranstaltungsplanung“ am House of Competence (HoC), haben sie erste Erfahrungen mit dem Organisieren von Veranstaltungen gesammelt. Nun setzen sie diese in dem Fußballturnier als Abschlussprojekt praktisch um: von der Teilnehmerwerbung über die Verpflegung vor Ort bis zum „Plan B“, für den Fall, dass es am Veranstaltungstag regnet. Teilnehmen können neben den Flüchtlingskindern Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums ab der achten Klasse sowie Jugendliche der Vereine des Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe e.V. (IBZ). In beiden Einrichtungen können sich Interessierte über die ausgehängten Listen anmelden. Das Turnier findet am 10. April 2015 von 10:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr im IBZ (Kaiserallee 12d) und auf der Freifläche an der Dragonersporthalle (Blücherstraße 19) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.