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KIT unterstützt Leitfaden für die vierte industrielle Revolution

KIT unterstützt Leitfaden für die vierte industrielle Revolution
author: Sarah Werner
source:

PKM-Presse

Date: 20.07.2016

„Industrie 4.0 begünstigt nicht nur die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle, sondern steigert auch die Effizienz der Produktion“, sagt Gisela Lanza, Professorin am wbk Institut für Produktionstechnik. „Wir erforschen die intelligente Vernetzung von Menschen und Produktionsmitteln entlang der gesamten Prozesskette von der Einzelmaschine, über verkettete Anlagen bis ins globale Produktionsnetzwerk und Services“, ergänzt Lanzas Kollege Prof. Jürgen Fleischer. So entwickelten die Wissenschaftler beispielsweise eine Online-Sensordatenauswertung zur Zustandsdiagnose von Getrieben und Lagern, die Materialkosten und Messzeiten reduzieren kann. Auf Fabrik- und Netzwerkebene erforscht das wbk, wie Unternehmen durch Industrie 4.0 wandlungsfähige und robuste Produktionssysteme schaffen und hochflexible Produktionszellen dynamisch steuern können. Seine Expertise unter anderem im Bereich Industrie 4.0 bringt das wbk in die Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) ein. Diese hat nun ein Standpunktpapier verfasst, um Unternehmen und Politik einen Leitfaden anzubieten, mit dem sie Industrie 4.0 besser in der deutschen Produktion umsetzen können. Demnach biete vor allem die Vernetzung technischer Systeme in Echtzeit große Potenziale, stelle Unternehmen aber auch vor eine große Herausforderung: Diese müssen erst ein möglichst genaues, digitales Abbild ihrer realen Produktion schaffen, um die anfallenden Datenmengen effizient zu nutzen. Dabei bräuchten sie auch die Unterstützung der Politik. Die WGP überreichte Staatssekretär Georg Schütte den Leitfaden beim Kongress „Produktionsforschung 2016“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Weitere Informationen unter: http://www.wgp.de.

Deutscher Gründerpreis für Roland Mack

Der Europa-Park in Rust zählt mit über 5,5 Millionen Besuchern in 2015 zu den meist besuchten Freizeitparks Europas. Roland Mack gründete ihn 1975 zusammen mit seinem Vater, nachdem eine Reise durch die USA die beiden dazu inspirierte. Für sein Lebenswerk erhielt er nun den Deutschen Gründerpreis 2016. „Der Preis bestätigt die Bedeutung, die wir für die Attraktivität der Region und indirekt für rund 10.000 Arbeitsplätze haben“, sagt der Unternehmer über die Auszeichnung. Von 1969 bis 1974 studierte er Maschinenbau an der damaligen Hochschule Karlsruhe und schloss als Diplomingenieur ab: „Das KIT hat uns mit seinem Ruf, der Erreichbarkeit und der Qualität schon immer sehr angesprochen.“ Auch sein Bruder und seine Cousins studierten dort. „Wir sind stolz, dass Roland Mack als Alumnus und Ehrenbürger mit dem KIT in enger Verbindung steht“, sagt der Präsident des KIT, Holger Hanselka. „Dies zeigt sich nicht zuletzt in seinem Engagement bei der Vergabe der Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendien.“ Für Studienanfänger der KIT-Fakultät Maschinenbau organisiert der Unternehmer regelmäßig einen Erstsemester-Tag im Europa-Park. Für sein Engagement verlieh ihm das KIT bereits 2013 die Ehrendoktorwürde und ernannte ihn 2016 zum Ehrenbürger.
Die Initiatoren des Deutschen Gründerpreises sind stern, die Sparkassen, ZDF und Porsche. Jedes Jahr vergeben sie die Auszeichnung an herausragende Unternehmer in Deutschland, um ein positives Gründungsklima in Deutschland und den Mut zur Selbstständigkeit zu fördern. Preise gibt es in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger, Lebenswerk und den Sonderpreis.

„CherryLax“: Lacrosse für den guten Zweck

Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Technik, Taktik und Teamfähigkeit – das bietet das Benefiz-Lacrosse-Spiel „CherryLax“, das die Lacrosse-Mannschaften des Sportvereins des KIT organisieren. Seit 2010 gibt es die Sportart am KIT, bei der die Spieler versuchen, mit einem Netzschläger einen tennisballgroßen Gummiball in das gegnerische Tor zu werfen. Die je zwei Herren- und Damenmannschaften des KIT gehören regelmäßig zu den acht besten Mannschaften in Deutschland. Ihre Sportbegeisterung setzen die Athleten nicht nur auf dem Feld, sondern auch für gute Zwecke ein: Der Erlös von „CherryLax“ kommt den Kindern des St. Antoniusheims zu Gute. Neben dem sportlichen Wettkampf erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Klein und Groß mit Hüpfburg, Schnellzeichner, Verpflegung, einem Fastest-Shot-Contest, Lacrosse zum selber ausprobieren und einer Tombola. Die Veranstaltung findet am 31. Juli ab 12:00 Uhr im KIT Stadion statt (Engler-Bunte-Ring 15). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.facebook.com/cherrylaxkarlsruhe.

SommerUni UPDATE WOLFACH in Kirnbach

Das Kirnbachtal bei Wolfach im Schwarzwald ist ein beliebter Ort für Touristen. Wie es ökonomisch tragfähig, nachhaltig und auch für Bewohner attraktiv gestaltet werden kann, untersuchen 27 Studierende und Lehrende verschiedener Disziplinen während der internationalen SommerUni „UPDATE WOLFACH“. Bei dieser entwickeln die Teilnehmer in zehn Tagen im engen Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, der Stadt Wolfach und anderen Verantwortlichen Zukunftskonzepte für eine innovative und wirkungsvolle Nutzung, Bewirtschaftung und Kultivierung von Landschaften und Gebäuden. So sollen neue Kooperationen, Pilotprojekte, Raumexperimente und soziale Interventionen entstehen. Vier öffentliche Abendvorträge geben Impulse für einen Diskurs über Stärken der Region, zukunftsweisende Entwicklungen und die erarbeiteten Konzepte. Die Vorträge sind öffentlich, im Anschluss können sich Besucher mit Wissenschaftlern, Referenten sowie den Studierenden austauschen. Kerstin Gothe, Professorin im Fachgebiet „Regionalplanung und Bauen im Ländlichen Raum“ am KIT veranstaltet die SommerUni in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Stuttgart, der Leibniz Universität Hannover und der FH Potsdam. Weitere Informationen und Termine der Vorträge unter: rbl.iesl.kit.edu/sommeruniversitaeten.php