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Wetter sicher vorhersagen

Wetter sicher vorhersagen
author:

Sarah Werner

source:

KIT - Presse

Date: 23.12.2015

Viele Wettervorhersagen versprechen das Blaue vom Himmel – und dann ist es doch grau und regnerisch. „Für Meteorologen bleibt es schwer, das Wetter sicher einzuschätzen“, sagt Peter Knippertz, Professor am Institut für Meteorologie und Klimaforschung am KIT. „Das liegt daran, dass die Atmosphäre ein chaotisches und bisweilen unberechenbares System ist.“ Um dieses besser zu verstehen, hat sich das KIT mit Partnern aus München, Mainz und Heidelberg zum Transregio „Waves to Weather“ (W2W) zusammengeschlossen: Der Verbund will komplexe physikalische Prozesse zum Beispiel bei der Entwicklung von Wirbelstürmen, Hagelgewittern, Monsunen oder Hitzewellen erforschen, die Unsicherheit von Vorhersagen besser verstehen und in Vorhersagesysteme einbauen. „Ein Schwerpunkt von W2W wird sein, die Gründe für unsichere Wettervorhersagen zu untersuchen“, so der Meteorologe. „Dazu zählen etwa unzureichend in Vorhersagemodellen berücksichtigte Luftströmungen, ein begrenztes Verständnis von Wolkenprozessen und der Einfluss von lokalen Faktoren auf das Wetter.“ In dem Transregio untersucht Knippertz mit seiner Arbeitsgruppe „Atmosphärische Dynamik“ unter anderem die Vorhersagbarkeit von regenreichen und trockenen Perioden des westafrikanischen Monsuns oder Spitzenböen bei Winterstürmen. „So können wir helfen, die Aussagen langfristiger Wetterprogosen sicherer zu machen.“ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert „Waves to Weather“ für zunächst vier Jahre.

Religion, Geschlecht und Gesellschaft – Interreligiöser Campusdialog am KIT

Viele Gesellschaften haben eine klare Auffassung von Weiblichkeit und Männlichkeit, von Körper und Sexualität. Welche soziale Bedeutung kommt diesen Geschlechterrollen zu und inwiefern werden sie in Religionen transportiert? Wie relevant sind diese, wenn Religionen aufeinandertreffen? Über diese und weitere Fragen sprechen Expertinnen beim Interreligiösen Campusdialog zum Thema „Gender, Religion und Gesellschaft – ein dynamisches Verhältnis“. Die Projektgruppe „Haus der Begegnung: Religionen und Kulturen am KIT“ veranstaltet das Podiumsgespräch am Mittwoch, 27. Januar 2016 um 18:30 Uhr im NTI-Hörsaal (KIT, Campus Süd, Engesserstraße 5, Geb. 30.10). Der Eintritt ist frei.

175 Jahre Literatur für die Forschung: Bibliothek des KIT feiert Geburtstag

Obwohl das KIT erst sechs Jahre alt ist, kann seine Bibliothek auf eine weitaus längere Geschichte blicken: Bereits im Oktober 1840 forderte das badische Innenministerium die damalige Polytechnische Hochschule auf, ihre Bücher und Karten zu sammeln, geordnet aufzustellen und in einem Katalog aufzulisten. Nach 175 Jahren hat sich diese Sammlung zu einer Bibliothek mit über zwei Millionen Büchern, etwa 73.000 E-Books, rund 70.000 Zeitschriften und zahlreichen multimedialen Dokumenten entwickelt. Zum Geburtstag hat KIT Scientific Publishing, der Fachverlag des KIT, die Festschrift „Innovation aus Tradition: 175 Jahre KIT-Bibliothek“ herausgegeben. Zusätzlich zeigt die Bibliothek im Foyer einige Exponate aus ihrer Geschichte. Interessierte können die Ausstellung kostenlos während der Servicezeiten besuchen (Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr, Samstag von 9 bis 12.30 Uhr). Weitere Informationen unter www.bibliothek.kit.edu/cms/ausstellung-175-jahre-kit-bibliothek.php.