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Campusplan

Preis für den neuen Routenplaner

Preis für den neuen Routenplaner
author:

Margarete Lehné

links:
source:

 KIT-Abteilung Presse

Date: 07.07.2011

Auf dem besten Weg

Gleich zwei Projektanträge des Instituts für Theoretische Informatik am KIT haben im Juni den Google Research Award erhalten: Preisträger sind Peter Sanders, Leiter der Forschungsgruppe »Algorithmik II« und der Nachwuchsgruppenleiter Martin Nöllenburg. Peter Sanders überzeugte die Jury mit Ideen zur Routenplanung: Er entwickelt mit seinem Team Modelle, welche die tatsächliche Reisezeiten und -kosten realistischer abbilden und berechnen können. Dabei berücksichtigen sie unter anderem Faktoren wie das Verkehrsaufkommen in der Rush Hour oder Ampelschaltungen. Martin Nöllenburg erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung von Algorithmen für die Beschriftung interaktiver und dynamischer Landkarten, deren Verbreitung vor allem durch mobile und webbasierte Anwendungen stark wächst. In solchen Landkarten kann der Nutzer durch Zoomen, Verschieben und Rotieren der Karte den gewünschten Kartenausschnitt wählen. Der Google Research Award wird zweimal jährlich in 18 Kategorien vergeben, Sanders und Nöllenburg erhielten den Preis jeweils in der Kategorie „Geo/Maps“. Beide erhielten ein Preisgeld von etwa 90.000 US-Dollar. 

 

Per Klick in den Haushalt der Zukunft

Mit dem Smart Home steht auf dem KIT Campus Süd ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt: Der Strom kommt aus einer Photovoltaikanlage und aus einer Mikro-Kraft-Wärmekopplungsanlage, eine Ladestation bindet Elektrofahrzeuge als Speicher und Verbraucher ein: Die Batterie des Fahrzeugs kann in Niedriglastzeiten überschüssigen Strom aufnehmen und diesen in Hochlastzeiten ins Netz zurückspeisen. So lassen sich Lastspitzen ausgleichen und regenerative Energien stärker in das Energiesystem integrieren. Über das Leben im Smart Home sowie über die Ziele des Projekts berichten Testbewohner und Entwickler in einem KIT-Video-Clip unter http://www.youtube.com/watch?v=cM1fWAuVPek im Internet. Das Smart Home der Forschungsinitiative MeRegioMobil ist ein Projekt im KIT-Schwerpunkt COMMputation, der unter anderem zur Informations- und Kommunikationstechnologie für die Elektromobilität forscht.

 

Intelligente Tasse auf Platz 3

Mit ihrem intelligenten Trinkbecher IDA (Intelligent Drinking Assistance) erreichten die Maschinenbau-Studenten Marcel Gültig, Joachim Kreutzer, Raoul Klein und Johannes Meiling vom KIT-Institut für Mikrostrukturtechnik den dritten Platz beim internationalen Studentenwettbewerb „iCan“ in Peking. IDA macht es möglich, das Trinkverhalten von Pflegebedürftigen etwa in Heimen oder Krankenhäusern zu überwachen und so durch Flüssigkeitsmangel hervorgerufene Krankheiten zu vermeiden. Das funktioniert über einen Deckelaufsatz, der auf eine herkömmliche Tasse passt: Ultraschall-, Beschleunigungs- und Berührungssensoren überwachen die getrunkene Flüssigkeitsmenge, die Informationen werden dann drahtlos auf einen Computer übertragen. Dieser wiederum erkennt bei der Auswertung der Daten auch Fehler wie das Verschütten von Flüssigkeit. Für den dritten Platz erhielt das Team von Betreuer Manfred Kohl 1000 US-Dollar.

 

Heiner Geißler – die zweite

Über „Innovation und Ethik in einer Welt des Umbruchs“ spricht der frühere Bundesminister Heiner Geißler heute Abend um 18 Uhr im Audimax, Straße am Forum 1, KIT-Campus Süd. Es ist bereits sein zweiter Vortrag als diesjähriger Heinrich-Hertz-Gastprofessor, dem ersten Vortrag vor zwei Wochen folgten rund 400 Gäste. Mit der Gastprofessur ehren die Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) und das KIT einmal im Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik. Ein ausführliches Interview mit dem Politiker und Schlichter, Bergsteiger und Philosophen Heiner Geißler ist gerade in der Ausgabe 2/2011 des Magazins look|KIT erschienen. Die Online-Ausgabe steht unter www.kit.edu im Internet.

 

Erfolgreiches Ruderwochenende

Mit insgesamt zwölf Medaillen und dem Sieg in der Gesamtwertung beendetet das Team des KIT am vergangenen Wochenende die 64. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern. Dazu gab es zwei Nominierungen für die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) Anfang September in Moskau. Gold gab es für Heiko Gulan und Simon Schiml im Männer-Zweier, die ihr Rennen mit zwei Bootslängen Vorsprung gewannen – und damit auch das Ticket zur EUC lösten. Gleiches gelang Julia Johannsmeier, Ulrike Schwarz, Lisa Maria Bode und Schlagfrau Vera Dohmen im Doppelvierer der Frauen. Das KIT war mit einer Delegation von 30 Ruderern, zwei Steuerleuten und zwei Trainern in insgesamt 18 Rennen am Start. Open Air des JazzchorsNoch bis zum Sonntag feiert der Arbeitskreis Kultur und Kommunikation am KIT sein Sommerfest, unter anderem mit einem Konzertmix aus Rock, Pop, Metal, Punk – und Jazz: Zum Abschluss der Festwoche gibt es das Sommerkonzert des KIT-Jazzchors „JCK – das setzt sich!“ am Sonntag, 9. Juli, ab 19 Uhr auf der Open-Air-Bühne im Forum des KIT-Campus Süd. Neben A-Capella-Arrangements stehen dabei auch gemeinsame Stücke mit dem Bandprojekt TORFsoul Explosion auf dem Programm.