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Zehntausend Tage Teamarbeit

Zehntausend Tage Teamarbeit
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Sarah Werner

source:

KIT - Presse

Date: 02.12.2015

Die Studentische Unternehmensberatung delta e.V. hat kürzlich die magische Marke von zehntausend Tagen Beratungsarbeit an externen Projekten erreicht. Damit ist delta nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der erfolgreichsten Studentischen Unternehmensberatungen in Deutschland. Die Hochschulgruppe schaut auf mehr als 220 erfolgreiche branchenübergreifende Beratungsprojekte bei verschiedenen Unternehmen zurück – von Start-ups über mittelständische Unternehmen bis zu Konzernen wie BMW, Airbus oder RWE. Bei einem Projekt mit der EnBW beispielsweise ging es um die Bündelung und Bewertung der Märkte für Energiedienstleistungen. Die Mitglieder von delta, mit über 80 Studierenden und über 150 Alumni eine der größten Hochschulgruppen am KIT, kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen von Wirtschaftsingenieurwesen über Physik und Maschinenbau bis hin zu Bauingenieurwesen. „Dementsprechend bieten wir ein breites Beratungsspektrum an“, erklärt Benedikt Nees vom delta-Vorstand. Aber nicht nur Unternehmen profitieren von den innovativen Projekten – Studierende können dabei die im Studium erlernte Theorie in der Praxis und im Team anwenden. Das Konzept hat sich bewährt: 2016 feiert delta das 20-jährige Bestehen. Weitere Informationen unter: www.delta-karlsruhe.de.

 

Schelling Studienpreis für „Stille Räume in der Stadt“

„Unsere Gesellschaft wird immer schneller und fordert oft das ‚perfekte Funktionieren-Müssen‘ des Einzelnen ein“, sagt Vicky Müller, Absolventin der KIT-Fakultät Architektur. „Deshalb sehnen sich viele Menschen nach einem Ort der Stille, der es ihnen ermöglicht, zur Ruhe zu kommen.“ Wo es solche Rückzugsplätze in Karlsruhe geben könnte, hat die Architektur-Absolventin in ihrer Masterarbeit untersucht. Die Räume sollen sich dabei in bereits bestehende Gebäude der Stadt eingliedern und der Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Ein Beispiel, wie eine solche Einpassung durch einfache Maßnahmen funktionieren könnte, ist ein eingeschossiges Lagergebäude der Heinrich Hübsch Schule in der Steinstraße: Müller schlägt vor, den Ruheraum auf das Dach des Lagers aufzusetzen. Da dieses bereits begrünt ist, würde es durch den Aufsatz als eine Art Dachgarten der Öffentlichkeit offen stehen. In ihrer Masterarbeit nennt die Architektur-Absolventin zwölf weitere Stellen in Karlsruhe, die durch einfache Schritte zu „Räumen der Stille“ werden könnten. Die Schelling-Architekturstiftung zeichnete Vicky Müller mit dem Studienpreis 2015 aus, für die beste Abschlussarbeit an der KIT-Fakultät für Architektur. Neben Müller waren fünf weitere Absolventen nominiert: Pierre Jean Holl, Joschka Kannen, Matthias Leschok, Max Mütsch und Emiliya Mykhaylyuk. Die Stiftung vergab den mit 2000 Euro dotierten Studienpreis zum ersten Mal. Die Auszeichnung soll alle zwei Jahre stattfinden.

 

Integration durch Sport

„Sport hat das Potenzial, Menschen zu integrieren. So fallen beispielsweise Schwierigkeiten bei der sprachlichen Verständigung weg“, sagt Petra Gieß-Stüber, Professorin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Sportpädagogin befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Sport. Welche Bedeutung kulturelle Zugehörigkeit und erlebte Fremdheit im Sport haben und wie hier interkulturelle Kompetenz gefördert werden kann, erläutert sie in einem Vortrag. Dieser ist Teil der diesjährigen Weihnachtsvorlesung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT. Einen weiteren Beitrag präsentiert die IfSS-Studentin Alina Bader: Mit dem Projekt „Sport mit Flüchtlingen" will die Flüchtlingshilfe am KIT dazu beitragen, durch Bewegungs-, Spiel- und Sportprogramme den Aufenthalt der Bewohner in den Notunterkünften an den Campus Ost und Nord abwechslungsreicher zu gestalten. Außerdem gibt Iyas Ahmad, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfSS, seine Einschätzung zu den aktuellen Ereignissen aus der Sicht eines Syrers und ein Flüchtling erzählt seine Geschichte von seiner Flucht bis zu der Aufnahme in Deutschland. Die Veranstaltung findet am 16. Dezember von 16 bis 17:30 Uhr im Hörsaal des IfSS (KIT-Campus Süd, Engler-Bunte-Ring 15) statt. Im Anschluss bittet die Fachschaft Sport zu einem Glühwein-Empfang vor dem Hörsaal. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.