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Metallverbindungen blockieren Zellfunktionen

Metallverbindungen blockieren Zellfunktionen
author:

Saskia Kutscheidt

links:
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KIT-Pressestelle

Date: 16.12.2010

DAAD-Preis
Rund 200 Stipendiaten trafen sich beim diesjährigen Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) am KIT. Ziel der Treffen ist unter anderem, den Austausch der Stipendiaten untereinander zu fördern, außerdem wird der mit 1 000 Euro dotierte Preis des DAAD für hervorragende Studienleistungen und vorbildliches soziales Engagement an ausländische Studierende verliehen. In diesem Jahr erhielt ihn die Ukrainerin Olena Kasyanenko. Die Studentin des Masterstudiengangs Sportwissenschaft am KIT überzeugte durch ihr großes Engagement – so betreute sie unter anderem russische Aussteller auf der Karlsruher Offerta. Die KIT-Preise für ausgezeichnete Studienleistungen ausländischer Studierender gingen an die australische Physikstudentin Alexandra Graham, an den Maschinenbaustudenten Mohammed Al-Dhaheri aus dem Jemen sowie an zwei Studierende der Informatik, Ahmed diaa Aboustif aus Syrien und Izabela Roszko aus Polen. Der DAAD ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Hochschulen. Er fördert mit öffentlichen Mitteln die internationale akademische Zusammenarbeit.

Digitale Langzeitarchivierung
Die digitale Archivierung stellt Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen zunehmend vor neue Herausforderungen: Digitale Unterlagen sind leicht und spurlos veränderbar, die Authentizität der verwahrten Unterlagen muss daher durch besondere organisatorische und technische Maßnahmen gewährleistet werden. Mit dieser Herausforderung setzten sich Wissenschaftler vom KIT, vom Landesarchiv Baden-Württemberg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft beim Kolloquium „Digitale Langzeitarchivierung“ in Fachvorträgen auseinander. Das Kolloquium wurde vom KIT-Archiv unter der Leitung von Klaus Nippert organisiert. Unter anderem referierte Robert Hauser, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums kulturelle Überlieferung – digital Karlsruhe (KÜdKa), dabei über die Frage, was das KÜdKa zum Erhalt komplexer digitaler Ojekte leisten kann, beispielsweise bei Fragen der Erhaltungsplanung. Aus der Diskussion zwischen Wissenschaftlern, Archivaren, Informatikern und Bibliothekaren ging hervor, dass die Digitale Langzeitarchivierung künftig einer intensiveren Kommunikation zwischen Erzeugern der Daten und jenen bedarf, die für deren langfristige Verfügbarkeit sorgen.

Expertin für Lebensmittelchemie und Toxikologie
Die Wirkungen von Spurenelementen, möglicherweise gesund-heitsfördernden Lebensmittelinhaltsstoffen, aber auch toxischen Substanzen in der Umwelt, in Lebensmitteln und am Arbeitsplatz untersucht Andrea Hartwig, neue Leiterin der Abteilung Lebens-mittelchemie und Toxikologie am Institut für Angewandte Biowis-senschaften am KIT. Hartwig konnte unter anderem nachweisen, dass viele krebserzeugende Metallverbindungen nicht direkt mit dem Erbgut (DNA) interagieren, sondern vielmehr DNA-Reparaturprozesse beeinträchtigen und so wichtige Schutzme-chanismen der Zellen blockieren. Sie ist Vorsitzende der Senats-kommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (MAK-Kommission) sowie Sachverständige bei der Europäischen Behörde für Lebensmit-telsicherheit (EFSA). Die Kombination von biochemisch-toxikologischer Forschung und einer wissenschaftlich basierten Risikobewertung ist eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung neuer Technologien wie dem Einsatz von Nanomaterialien und neuen Entwicklungen in der Lebensmitteltechnologie.

Teilnehmer für Benutzerstudien gesucht
Der Lehrstuhl für Systeme der Informationsverwaltung des KIT sucht Unterstützung bei der Umsetzung von Forschungsprojekten: Interessierte können an Studien teilnehmen, in denen es um die Beurteilung neuer Technologien durch mögliche Anwender geht. Die Teilnehmer gewinnen dadurch unter anderem Einblicke in die aktuelle Forschung des Lehrstuhls. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, der zeitliche Aufwand für die Teilnahme ist relativ gering. Die Experimente werden teilweise von zuhause aus mit freier Zeiteinteilung durchgeführt, erforderlich ist jedoch ein Internetzugang. Personen, die gerne daran teilnehmen möchten, können sich auf http://experiments.ipd.kit.edu in eine Mailing-Liste eintragen. Sie werden dann per E-Mail über neue Experimente informiert und entscheiden bei jedem Experiment selbst, ob sie teilnehmen möchten. Der Eintrag ist unverbindlich und kann jederzeit widerrufen werden.