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Neuer Brunnen löscht den Durst der Studierenden

Neuer Brunnen löscht den Durst der Studierenden
author:

Saskia Kutscheidt

source: KIT-Abteilung Presse
Date: 21.06.2012

Wissenschaftspreis für Francesco Grilli
Francesco Grilli vom Institut für Technische Physik des KIT erhält den mit 15.000 Euro dotierten Dr.-Meyer-Struckmann-Wissenschaftspreis. Der 37-jährige Physiker leitet eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe zur Messung und Simulation von Wechselstromverlusten in Hochtemperatur-Supraleitern. Supraleiter sind Materialien, deren elektrischer Widerstand beim Unterschreiten einer bestimmten Temperatur, der Sprungtemperatur, auf null fällt. In der Folge leiten diese Materialien Strom nahezu verlustfrei – durch diese Eigenschaft sind sie für vielfältige Anwendungen in der Energietechnik geeignet. Grilli erhält den Preis für die Entwicklung einer Methode, mit der er elektromagnetische Eigenschaften von Hochtemperatur-Supraleitungs-Materialien entwickeln und charakterisieren kann. Dies sei aufgrund der Komplexität der Supraleiter, insbesondere wegen der Abhängigkeit der kritischen Stromdichte des Supraleiters von dem Magnetfeld und der Temperatur, eine wissenschaftlich sehr anspruchsvolle Aufgabe, so die Begründung der Jury. Die Ergebnisse von Grillis Arbeit haben wesentlich dazu beigetragen, einen im Rahmen eines Verbundprojektes des Bundesministeriums für Wissenschaft und Technologie entwickelten supraleitenden Strombegrenzers zu optimieren und verlustarm aufzubauen. Diesen Strombegrenzer erproben die Forscher nun weltweit erstmals in einem langen Feldversuch.


Neuer Trinkwasserbrunnen bei der KIT-Mensa
Frisches Trinkwasser können die Studentinnen und Studenten des KIT nun aus dem neuen Brunnen der Stadtwerke am Mensahof am Campus Süd zapfen und trinken. Dennis Nitsche, Leiter des Relationship Management am KIT, Harald Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke, und Michael Postert, Leiter des Studentenwerks, nahmen die neue Anlage gestern in Betrieb. Bereits im Jahr 2000 spendeten die Stadtwerke zum 125. Jubiläum der damaligen Universität Karlsruhe (TH) einen Trinkwasserbrunnen. Mit dem Angebot erhalten Studierende eine kostenlose Alternative zu süßen und oft ungesunden Getränken. „Studierende sitzen viel in Seminaren, Vorlesungen oder der Bibliothek. Ohne ausreichende Wasserzufuhr übersäuert der Körper, es kann sich sogar eine Insulinresistenz entwickeln, die zu Übergewicht führen kann. Die Initiative der Stadtwerke und des Studentenwerks ist daher ein wertvoller Beitrag zur Gesundheit der Studierenden des KIT. Und gesund studiert und forscht es sich besser“, sagt Dennis Nitsche.  


„Nachhaltig – aber wie?“
Die Vereinten Nationen erklärten den Zugang zu sauberem Trinkwasser im Jahr 2010 zum Menschenrecht. Die für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser notwendigen Methoden und Technologien erforscht Franz Nestmann am KIT. Unter der Leitung des Wasserbauexperten entstand in den letzten Jahren beispielsweise eine unterirdische Wasserförderanlange auf der indonesischen Insel Java, die neben der Wasser- auch die Energieversorgung der Bevölkerung vor Ort sicherstellt. Die Erfahrung aus diesem und weiteren Projekten präsentiert der Wasserbauexperte im Colloquium Fundamentale „Nachhaltig – aber wie?“ des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale. Der Vortrag beginnt heute um 18.30 Uhr im NTI-Hörsaal (Geb. 30.10) auf dem KIT-Campus Süd (Engesserstrasse 5). Die öffentliche Veranstaltungsreihe wird bereits in der kommenden Woche fortgesetzt. Dann spricht die Agrarbiologin Christine Rösch über die Frage, ob die Energieproduktion aus Algen fossile Rohstoffe ersetzen kann. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.zak.kit.edu.