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Ungenutzte Flächen im Visier

Ungenutzte Flächen im Visier
author:

Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 17.07.2014

Forschungsprojekt beschäftigt sich mit kreativer und nachhaltiger Stadtentwicklung

Industrieflächen, die aufgegeben wurde, Abstandsflächen neben Hauptverkehrsstraßen oder leer stehende Gebäude: In Städten gibt es viele ungenutzte Leerräume. Wie diese zu Nischen für eine kreative und nachhaltige Stadtentwicklung werden können, untersuchen Wissenschaftler um Kerstin Gothe am Institut Entwerfen von Stadt und Landschaft (IESL) des KIT in dem internationalen Forschungsprojekt „Urban Voids“. Denn neue Strategien und Maßnahmen, etwa das Bepflanzen von Freiflächen durch Anwohner oder das Bauen von Volkswohnungen an Quartiersrändern, könnten dazu beitragen, Wohnviertel aufzuwerten und ihnen ein neues Gesicht zu verleihen. Gemeinsam mit Projektpartnern aus Korea suchen die Forscher des IESL derzeit geeignete Freiflächen in Karlsruhe und im ostasiatischen Seoul, einer Megastadt mit annähernd zehn Millionen Einwohnern. Am Dienstag, 22. Juli, veranstalten sie einen offenen Informationsabend, um über ihre Vorhaben zu berichten. Beginn ist um 18 Uhr im ersten Stock der Fakultät für Architektur, Gebäude 20.40 auf dem KIT-Campus-Süd, Englerstraße 7.

Retouren im Fokus

Zwei studentische Teams des KIT waren im internationalen Data-Mining-Cup erfolgreich. Bei dem weltweiten Hochschulwettbewerb für intelligente Datenanalyse geht es darum, in großen Datenmengen Muster und beobachtbare Zusammenhänge möglichst genau zu bestimmen. Dieses Jahr setzten sich 125 Teams von 99 Universitäten aus 28 Ländern mit einer Aufgabe zur optimalen Vorhersage von Retouren auseinander: Anhand der Verkaufsdaten eines Onlineshops sollten die Studierenden ein Modell berechnen, das Retouren bei neuen Bestellungen möglichst genau prognostiziert. Das zweitbeste Ergebnis erzielten 15 Informatikstudierende vom Lehrstuhl für Systeme der Informationsverarbeitung des KIT hinter einem Team aus Iowa. Auf Platz drei folgte ein weiteres KIT-Team vom Institut für Experimentelle Kernphysik.

Bibliothek hat Spitzenposition

Die KIT-Bibliothek hat auch in diesem Jahr ihre Spitzenposition beim bundesweiten Leistungsvergleich der Bibliotheken (BIX) bestätigt. Die Effizienz bei den Dienstleistungen, der 24-Stunden Betrieb und das steigende Angebot an elektronischen Ressourcen, das über 50.000 E-Books und knapp 70.000 Zeitschriften umfasst, waren ausschlaggebend für die erneut positive Bewertung in der Sparte wissenschaftliche Bibliothek. „Die elektronischen Bestände kommen sowohl den Studierenden zugute, denn sie haben rund um die Uhr Zugriff auf die wichtigsten Lehrbücher, als auch den Forschenden, die durch das große Angebot an E-Journalen und Fachdatenbanken eine optimale Informationsversorgung am KIT vorfinden“, so Frank Scholze, Direktor der KIT-Bibliothek. Der Einsatz moderner Informationstechnologien ermöglicht eine hohe Automatisierung der Bibliothek inklusive Selbstverbuchungssystemen, dem bundesweit ersten Fernleihautomaten und einem Online-Wegweiser zu freien Lernplätzen.