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Wie gut sind Prognosen zur Energieversorgung?

Wie gut sind Prognosen zur Energieversorgung?
author:

Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Pressestelle

Date: 27.01.2011

Colloquium Fundamentale
Zum Abschluss des Colloquium Fundamentale „Celebrity Culture – Stars in der Mediengesellschaft“  organisiert das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT am heutigen Donnerstag, 27. Januar, um 18.00 Uhr im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wechselwirkung zwischen Stars und Medien“. Podiumsgäste sind Christoph Jacke, Professor für Theorie, Ästhetik und Geschichte der Populären Musik an der Universität Paderborn, Martina Schuegraf, Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, Alrun Seifert, Casting Assistentin bei der UFA Film- und Fernsehproduktion und die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset. Das Colloquium Fundamentale begleitet in Kooperation mit dem ZKM die Ausstellung „Celebrity - The One & The Many” des Künstlerpaares Elmgreen & Dragset, die noch bis Sonntag, 27. März 2011, zu sehen ist. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei.

Experte für Energieszenarien

Wissenschaftliche Szenarien zur zukünftigen Energieversorgung bilden eine der Grundlagen des kürzlich vorgestellten Energiekonzepts der Bundesregierung. Auch andere weitreichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen beruhen wesentlich auf Energieszenarien und -prognosen. Doch wie zuverlässig lassen sich solche Energiezukünfte vorhersagen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Gregor Betz, Juniorprofessor am Institut für Philosophie des KIT und Leiter der Forschergruppe „Objektivierbarkeit von Zukunftsannahmen: das Beispiel der Energiezukünfte“, die am Institut für Philosophie sowie am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT angesiedelt ist. Die Wissenschaftler erforschen Energieszenarien zum einen aus einer wissenschaftstheoretischen Perspektive, zum anderen aus der Sicht von Entscheidungsträgern. Als Basis dienen unter anderem Energie- und Klimaszenarien des Weltklimarats (IPCC). Nach seinem Studium der Mathematik, Philosophie und Politikwissenschaften promovierte Betz an der Freien Universität Berlin zum Thema „Prognose oder Prophezeiung? Eine Untersuchung der Grenzen wirtschaftswissenschaftlichen Zukunftswissens“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Wissenschaftsphilosophie und die Argumentationstheorie.

Lehrerfortbildung
Moderner naturwissenschaftlicher Unterricht blickt über die Grenzen des einzelnen Fachs hinaus und verbindet Themen aus Biologie, Chemie und Physik. Der Fächerverbund „Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA)“ ist seit 2004 Kernfach für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 an Realschulen. Lehrerinnen und Lehrer des Fachs unterstützt das Kontaktstudium NWA „Naturwissenschaftliches Arbeiten“, das jetzt am KIT gestartet ist. Unter anderem bietet die Qualifizierungsmaßnahme Lernmodule zu Themen wie Energie, Stoffe, Information und „Raumschiff Erde“. Der erste Kurs mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern läuft bis Dezember 2011, weitere Kurse werden in den Jahren 2011 bis 2015 eingerichtet. Kooperationspartner sind das baden-württembergische Kultusministerium, das House of Compentence (HoC) des KIT und die Chemieverbände Baden-Württemberg.

Neue Produktideen

Was hat eine gewöhnliche Schere mit der Produktentwicklung zu tun? Werner Stahl, emeritierter Professor vom Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik des KIT, gab in der Vortragsreihe „Kreative Produktfindung“ am KIT Aufschluss über Möglichkeiten der Entwicklung von mechanischen Produkten und Verfahren. Wie Wissenschaftler zu neuen Ideen in der Produktentwicklung kommen, erläuterte Stahl unter anderem anhand der Bauelemente einer Schere, also Schneide, Drehpunkt und Griffe. Durch Beobachtung und Variation dieser Elemente und deren Funktion wird eine klassische Schere weiterentwickelt zu Papierschneidebrett, Blechschere oder Nietzange verwendet werden. Stahl betonte, dass bei den meisten Erfindungen die Beobachtung des Ist-Zustands eines Produkts oder Verfahrens eine entscheidende Rolle spiele, um zu neuen Ideen zu gelangen. Der Wissenschafts- und Forschungsförderungsverein Verfahrenstechnische Maschinen e. V. des KIT organisierte die Veranstaltungsreihe.