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Vom Maßanzug bis zur Rettungsweste

Vom Maßanzug bis zur Rettungsweste
author:

Lilith Paul

source:

KIT - Presse

Date: 07.02.2013

Kreative Ideen bringen jedes Jahr eine Vielfalt neuer Unternehmen hervor

18 Ausgründungen im Jahr 2012, darunter vier Spin-offs und 14 Start-ups, ergänzen die vielfältige Gründerlandschaft am KIT. Spin-offs sind Unternehmen, die direkt auf Technologien, Produkten oder Verfahren aus der Wissenschaft aufbauen. Start-ups gehen auf neue, kreative Ideen von Studierenden zurück und versprechen großes Marktpotenzial. Die Einfälle für Start-ups reichten von einer „Sicherheitsröhre“ für Wassersportler, die sich wie eine Rettungsweste aufbläst, über einen Veranstaltungskalender und ein Portal für Modekataloge als Smartphone-Apps bis hin zu maßgeschneiderten Anzügen und einem Energieversorger-Wechsel-Service. Die neugegründeten Spin-offs bieten beispielsweise spezielle Ruß- und Feinstaubabscheider für Heizkessel und Kaminöfen oder biologische Transportmoleküle, die Nukleinsäuren wie die DNA ins Zellinnere schleusen.

Hertz-Gedenkmünze

Mit einer Zehn-Euro-Gedenkmünze würdigt die deutsche Bundesregierung den Physiker Heinrich Hertz für seine Entdeckung der elektromagnetischen Wellen, die er vor 125 Jahren veröffentlichte. Hertz lehrte an der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe und führte seine Experimente im heutigen Heinrich-Hertz-Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd durch. Er konnte zeigen, dass sich elektromagnetische Effekte wie Lichtwellen ausbreiten und sich von Sender zu Empfänger übertragen. Diese Erkenntnis bildete die Grundlage für die Entwicklung von Funk, Radio, Fernsehen, Mobilfunk und WLAN. Auf der Bildseite der Gedenkmünze ist der Hertzsche Dipol mit seinen elektrischen Kraftlinien, die Frequenzeinheit Hertz (Hz) sowie die Unterschrift des Physikers dargestellt. Der Münzrand trägt die Inschrift „Licht ist eine elektrische Erscheinung". Laut Bundesministerium für Finanzen soll die Münze nach dieser Vorlage in Karlsruhe geprägt werden und ab November erhältlich sein.

Weltzien-Ausstellung

Anlässlich des 200. Geburtstages des Chemikers Karl Weltzien eröffnet am 8. Februar eine Ausstellung in der KIT-Bibliothek. Ab 1850 war Weltzien Leiter der Chemischen Abteilung am Polytechnikum Karlsruhe, einem Vorläufer des KIT. Er setzte sich dort für die Erweiterung der Chemie ein und ließ ein neues Labor bauen. Außerdem veranstaltete Weltzien 1860 in Karlsruhe den ersten Weltkongress für Chemiker, bei dem Fachleute aus Deutschland, Europa und Übersee den Grundstein für eine einheitliche „Sprache“ der Chemie legten, aus der sich kurze Zeit später das Periodensystem der Elemente entwickelte. Die Ausstellung  gibt Einblick in Leben und Werk Weltziens. Bis Oktober zeigt sie Pläne des chemischen Labors, Schriften von Weltzien und Beispiele aus seiner umfangreichen Briefkorrespondenz.

KIT-Sinfonieorchester

Werke von Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner bietet das KIT-Sinfonieorchester unter der Leitung Dieter Köhnleins am Samstag, 9. Februar, ab 20 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe. K arten gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Schlaile und in der Buchhandlung am Kronenplatz sowie an der Abendkasse.