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Lange Nacht der Studienberatung

Lange Nacht der Studienberatung
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 26.06.2014

An studieninteressierte Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern richtet sich die „Lange Nacht der Studienberatung“ am Donnerstag, 3. Juli. Von 18 bis 23 Uhr bietet das Zentrum für Information und Beratung Veranstaltungen zu allen am KIT angebotenen Studienfächern sowie zu den Fragen „Was will ich studieren?“ und „Wie bewerbe ich mich richtig?“ an. Tipps zur Studienvorbereitung gehören ebenfalls zum Programm. Zudem informiert die Abteilung Berufliche Ausbildung über die am KIT angebotenen Berufsausbildungen und dualen Studiengänge. Die Veranstaltung findet in Gebäude 11.30, Engelbert-Arnold-Straße 2, auf dem KIT-Campus Süd statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm gibt es im Internet unter der Adresse www.sle.kit.edu/vorstudium/langenachtberatung.php.

Nachwuchs gefördert

Die Hector Fellow Academy fördert zwei herausragende KIT-Wissenschaftler: Mit einer Doktorandenstelle wird Cornelia Hintze als Mitglied der Arbeitsgruppe von Hilbert von Löhneysen, Professor für Experimentelle Festkörperphysik, unterstützt. In ihrer Doktorarbeit untersucht die Physikerin, ob bestimmte nichtleitende Materialien durch hohen Oberflächendruck beziehungsweise Kompression im Nanobereich in metallische Leiter umgewandelt werden können. Mit einer Postdoktorandenstelle wird Muamer Kadic gefördert. Der Physiker wirkt bei dem Projekt „Mechanische Metamaterialien“ unter Leitung der KIT-Professoren Martin Wegener und Peter Gumbsch mit. Er konzipiert dreidimensionale mechanische Metamaterialien, das heißt künstlich gefertigte Kristalle mit völlig neuen Eigenschaften.

Privatsphäre im Netz

Wie können wir in der heutigen Kommunikation unsere Privatsphäre schützen? Der KIT-Informatiker Ingmar Baumgart sucht nach Lösungen für einen Datenaustausch, der keinen zentralen Server erfordert, sondern direkt zwischen den Geräten von Nutzern stattfindet, die einander vertrauen. Die von Baumgart geleitete Forschergruppe SODESSON – serviceorientierte, dezentrale und sichere soziale Netzwerke – am Institut für Telematik des KIT entwickelt eine Software für eine effiziente Verteilstruktur innerhalb Peer-to-Peer-Netze. In diesen dezentralen Netzen übernehmen Geräte von Vertrauenspersonen (englisch. „Peers“), etwa von Freunden oder Arbeitskollegen, das Speichern sensibler Daten. Die Software stellt fest, welche Ressourcen bei den verschiedenen Geräten – wie Laptops oder Smartphones – verfügbar sind, und schickt die Daten auf dem Weg zum Empfänger dorthin, wo genug Speicherplatz vorhanden ist. „Das Sammeln persönlicher Daten auf den Servern von Internet-Dienstleistern wird so unterbunden“, erklärt Ingmar Baumgart vom Institut für Telematik des Karlsruher Instituts für Technologie.

Rolle der Biotechnologie

Welche Rolle spielt die Biotechnologie für eine nachhaltige Wirtschaft? Darüber diskutierten chinesische und deutsche Wissenschaftler bei einem Workshop am KIT. Themen waren beispielsweise die Energiegewinnung aus Restbiomasse oder die Herstellung biologischer Kunststoffe. Als zentrale Herausforderungen sehen die Forscher die Verfügbarkeit biologischer Rohstoffe, die nicht mit Nahrungsmitteln konkurrieren, sowie einen möglichst geringen Kohlendioxidausstoß im Produktionsprozess. Dabei könnte unter anderem Mikroalgen eine wichtige Bedeutung zukommen: Sie wandeln Sonnenlicht und Kohlendioxid in energiereiche Öle um und lassen sich in technischen Systemen kultivieren. Mit Veranstaltungen wie dem Workshop unterstützt das Land Baden-Württemberg seit Jahren den Erfahrungsaustausch zur Biotechnologie mit der Provinz Jiangsu in Ostchina.