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Wie verbringen Studierende die "Semesterferien"?

Wie verbringen Studierende die "Semesterferien"?
author:

Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 24.03.2011

Vortrag zum Urknall
Mit den Geheimnissen des Urknalls beschäftigt sich Thomas Müller, Professor am KIT-Centrum für Elementarteilchenphysik und Astroteilchenphysik (KCETA), bei seinem öffentlichen Vortrag „Von den höchsten Energien zu den kleinsten Teilchen: dem Urknall auf der Spur“ am Mittwoch, 30. März, ab 20.00 Uhr im Gerthsen-Hörsaal, Gebäude 30.21, am KIT-Campus Süd. Der Vortrag ist Teil einer Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft am KIT, bei der rund 1.200 Fachleute unter anderem über Dunkle Materie, Neutrinos und kosmische Strahlung diskutieren. Der Karlsruher Teilchenphysiker und Tagungsleiter Thomas Müller ist mit seinem Institut an Experimenten des CERN, dem Europäischen Zentrum für Kern- und Teilchenphysik (CERN) in Genf, und an Forschungszentren in den USA und in Japan beteiligt.  Interessierte sind zu der kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen.

ITAS forscht zur Wasserversorgung
Der Weltwassertag 2011 in dieser Woche machte insbesondere auf den wachsenden Bedarf an städtischer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, aber auch auf die Übernutzung der vorhandenen Wasserressourcen aufmerksam. Das Thema "Wasser für die Städte: Antwort auf urbane Herausforderungen", untersucht das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Beispiel der Millionenstadt Santiago de Chile. Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern besteht die Gefahr, dass durch einen raschen und teilweise unkontrolliert verlaufenden Urbanisierungsprozess die Wasserbilanz der jeweiligen Regionen erheblich gestört und damit die Ziele eines nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen gefährdet werden könnten. Das interdisziplinäre ITAS-Team um Helmut Lehn  und Laura Simon forscht an der Schnittstelle von Urbanisierung und Effekten des Klimawandels auf städtische Wasserver- und Abwasserentsorgung einerseits sowie auf die Wasserressourcen in den zugehörigen Einzugsgebieten andererseits. Das erste Projekt (Risk Habitat Megacity) haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Februar beendet, das Folgeprojekt „Climate Adaptation Santiago“ ist in vollem Gange. Da es in Santiago de Chile nur an wenigen Tagen im Jahr regnet, hängt die Wasserversorgung von Schmelzwasser aus den Hochanden ab. Der hohe Wasserbedarf der Landwirtschaft in der Metropolregion von Santiago, aber auch der sehr hohe innerstädtische Wasserverbrauch von täglich bis zu 900 Litern pro Einwohner, insbesondere in den wohlhabenden Stadtvierteln, führen zu einer erheblichen Übernutzung des Hauptversorgungsflusses Río Maipo und sogar bis zu dessen vollständiger Austrocknung. Aufgrund des Klimawandels ist nach dem Jahr 2040 mit einem drastischen Rückgang des Schmelzwassers zu rechnen, was Anpassungsstrategien unabweisbar macht.

Info zur Studienwahl
Das Abitur ist geschafft – doch was kommt dann? Antworten zu Fragen rund um das Thema Studienfachwahl gibt das Zentrum für Information und Beratung (zib) am Freitag, 1. April 2011, von 14.00 bis etwa 17.00 Uhr: Beim Workshop „Was will ich studieren?“ im zib, Zähringer Straße 65, erarbeiten Berater des zib gemeinsam mit den Schülerinnen  und Schülern Entscheidungsstrategien für den weiteren Ausbildungsweg. Interessierte können sich telefonisch unter 0721-60844930 oder im Internet unter www.zib.kit.edu anmelden.

Projekt zur Zeitverwendung von Studierenden
In der vorlesungsfreien Zeit sind Klausuren und Lernstress an der Tagesordnung – oder bereits abgehakt? Und was steht danach an: Urlaub oder Pflichtpraktikum? Wie und wofür Studierende in den „Semesterferien“ tatsächlich ihre Zeit verwenden, untersuchen das House of Competence (HoC) und der Präsidialstab/Abteilung Qualitätsmanagement am KIT gemeinsam im Projekt MyAgenda: In einer Online-Umfrage erheben sie den zeitlichen Arbeitsaufwand, Aspekte des subjektiven Belastungsempfindens sowie Studienmotive. Das Projekt ist nur eines von vielen, mit denen das HoC verschiedene Gesichtspunkte des Studienalltags untersucht. Beteiligte an dem im Aufbau befindlichen Schwerpunkt Studierendenforschung sind der Lehrstuhl für Soziologie, der Lehrstuhl für Angewandte Psychologie und die interdisziplinäre Forschungsgruppe hiper.campus. Dies trifft sich mit den Interessen des Qualitätsmanagements: Aus dessen Sicht ist es notwendig, die studentische Arbeitsbelastung systematisch zu erfassen, um die Studiengänge zu optimieren. Erste Ergebnisse der aktuellen Studie liegen voraussichtlich in diesem Sommer vor.