deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Beim Computer-Hacken live dabei

Beim Computer-Hacken live dabei
author:

Margarete Lehné, Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 06.02.2013

AG will das technisch Machbare und sinnvolle Schutzmaßnahmen aufzeigen

Sie wissen alles über dich! – So lautet das Motto der zweiten Anti-Prism-Party am Mittwoch, 12. Februar, im ZKM. In Kurzvorträgen und an Informationsstationen geben Fachleute Tipps zum verschlüsselten Chatten und E-Mailen, zum anonymen Surfen im Internet und zu sicheren Passwörtern. Auf dem Museumsbalkon zeigt die interaktive Ausstellung „Kryptologikum“ historische und heutige Verschlüsselungstechnik. Höhepunkt ist eine Live-Hacking-Demonstration, bei der die IT-Experten in ein fremdes Computersystem eindringen. „Es geht darum zu zeigen, was technisch machbar ist und dass es noch sinnvolle Schutzmaßnahmen geben kann“, sagt Florian Böhl, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Kryptographie und Sicherheit des KIT, welche die Veranstaltung mit organisierte. Für Schulklassen der Mittel- bis Oberstufen sowie Auszubildende findet von 10 bis 16 Uhr eine Sonderveranstaltung statt. Die offizielle Party beginnt um 18 Uhr. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.anti-prism-party.de.

Kreative Geschäftsideen

18 Gründungen gab es 2013 am KIT, darunter elf Start-ups, die auf neue, kreative Ideen von Studierenden zurückgehen: So entwickelt „mobilion.eu“ mobile Anwendungen für Rettungsdienste, etwa zum Überwachen des Atemschutzes. „Aberklar“ modernisiert die Gastronomie: Gäste bestellen und bezahlen über Tablets, das Personal kann sich auf Ambiente und Service konzentrieren. Die sieben Spin-offs bauen direkt auf Technologien, Produkte oder Verfahren aus der Wissenschaft auf und vermarkten diese: „OPVengineering“ etwa liefert Lösungen für Prüfstandssysteme in der Automobilentwicklung. „Mighty Instruments“ bietet eine Software für die computergenerierte wirklichkeitsnahe Abbildung von Oberflächen wie Bodenbeläge und Wandverkleidungen. Auch im deutschlandweiten Gründer-Vergleich war das KIT 2013 erfolgreich: mit dem Gewinn im Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“ und einem Platz in den Top Ten beim Gründungsradar des Stifterverbandes.

Bestes Maschinenhaus

Beim bundesweiten Hochschulwettbewerb des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) hat die Fakultät für Maschinenbau des KIT den ersten Preis als „Bestes Maschinenhaus 2013“ gewonnen: Die feierliche Übergabe des Preises folgt nun beim Fakultätskolloquium am Freitag, 14. Februar, ab 16 Uhr im Tulla-Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd. Den Festvortrag hält Hartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA. Auf dem Programm stehen außerdem die Verleihung der Abschlussurkunden sowie weitere Ehrungen. Interessierte sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Programm und Anmeldung bis 7. Februar unter www.mach.kit.edu/ichbindabei

Besuch von Gisela Splett

Gisela Splett, baden-württembergische Lärmschutzbeauftragte, besuchte das KIT. Am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) informierte sie sich über die Forschung zu Geräuschemission von Kraftfahrzeugen. „Wichtig ist uns, den Lärm schon an der Quelle zu minimieren. Die Forschungsarbeiten ergänzen unsere Bemühungen, die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten auf Landesebene auszuschöpfen und auf Bundes- und europäischer Ebene die erforderlichen Rechtsgrundlagen zu schaffen oder zu verbessern“, so Splett. Frank Gauterin, Leiter des FAST, erläuterte: „Die Fahrgeräusche sind sowohl für den Umweltschutz als auch für den Komfort ein relevantes Thema. Bei der Geräuschentwicklung spielen Reifen und Fahrbahnen eine maßgebliche Rolle.“ Zusammen mit seinem Team und mehreren Partnern hat er Reifen für Elektrofahrzeuge entwickelt, die den Verkehrslärm weiter reduzieren und die Verkehrssicherheit steigern. In einem weiteren Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt ein hocheffizientes System zur Erfassung der Lärmemission von Fahrbahnen entwickelt. Forschungsergebnisse sowie neu entwickelte Untersuchungsverfahren stellte das FAST-Team der Staatssekretärin bei Laborbesuchen vor.