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Gute Noten für die Pädagogikausbildung

Gute Noten für die Pädagogikausbildung
author:

Saskia Kutscheidt

source: Abteilung Presse
Date: 02.02.2012

KIT-Expertise für den Bundestag

Doris Wedlich ist in den Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland, berufen worden: Die Biologin ist als Chief Science Officer am KIT unter anderem für die Helmholtz-Programme BioGrenzflächen und Astroteilchenphysik sowie für das KIT-Zentrum Astroteilchen- und Elementarteilchenphysik (KCETA) verantwortlich. Ferner fallen die Fakultäten Chemie und Biowissenschaften sowie Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik in ihren Zuständigkeitsbereich. Künftig wird Wedlich ihre Expertise auch in die Arbeit des Wissenschaftsrats einbringen: Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Unter anderem führt das Gremium gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Exzellenzinitiative durch. Doris Wedlich studierte Biologie an der Universität Münster und promovierte anschließend im Fachbereich Zoologie. Seit 2001 leitet sie die Abteilung Zell- und Entwicklungsbiologie am Zoologischen Institut des KIT. Die Biologin erforscht zusammen mit ihrem Team grundlegende molekulare Mechanismen der Zellwanderung und Zelldifferenzierung. Derartige Zellverhalten sind in der Entwicklung eines Embryos aber ebenso bei der Krebsentstehung von zentraler Bedeutung. Für ihre Forschungsergebnisse wurde Wedlich unter anderem mit dem Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg und dem Hector-Wissenschaftspreis ausgezeichnet.



Absolventenbefragung zur KIT-Pädagogikausbildung
Überwiegend gute Noten geben Absolventinnen und Absolventen den Bachelor- und Masterstudiengängen Pädagogik am KIT: Vor allem die gute Betreuung durch die Dozenten sowie das angenehme Studienklima wirkten sich positiv auf das Studium aus, so das Ergebnis einer Befragung unter 224 Absolventen am Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des KIT. Bereits 1999 hatte die Fakultät damit begonnen, die Struktur ihrer klassischen Studienfächer dem Bologna-Prozesses entsprechend umzugestalten: Für das Karlsruher Studienmodell erhielt die Fakultät als einzige geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultät in Deutschland einen Preis des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft als „Reformfakultät“. Für gute Lernbedingungen, so die Studie, spreche auch die geringe Abbruchquote der Pädagogik-Studierenden von unter einem Prozent in der Masterphase sowie sehr gute Abschlussnoten, die bei den Befragten im Durchschnitt bei 1,6 liegt. Weniger positiv dagegen fällt die Bilanz hinsichtlich Studienzeitverkürzung aus: Rund 20 Prozent der Bachelorabsolventen benötigten mehr als sechs Semester bis zum Examen, bei den Masterabsolventen sind es 40 Prozent, die mehr als vier Semester Regelstudienzeit benötigen. Die Einschätzung der Befragten hinsichtlich des Berufseinstiegs dagegen ist positiv: Mehr als 84 Prozent der Studierenden schätzen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt als gut ein. Rund 70 Prozent der Befragten würden sich wieder für ein Pädagogikstudium am KIT entscheiden. Das Institut plant eine Wiederholung der Absolventenbefragung, um auf diese Weise die Qualitätsentwicklung des Studiengangs Pädagogik am KIT zu unterstützen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ibp.kit.edu/berufspaedagogik.




Colloquium Fundamentale
Über das Thema „Wasser für alle? Zwischen Wirtschaftsgut und Menschenrecht“ werden die Politikwissenschaftler Margit Bussmann (Universität Greifswald) und Ulrich Menzel (TU Braunschweig), der Rechtswissenschaftler Eibe Riedel (Universität Mannheim) sowie Danuta Sacher, Geschäftsführerin des Kinderhilfswerks terre des hommes Deutschland, heute ab 18.00 Uhr im  ZKM-Medientheater in Karlsruhe diskutieren. Die Podiumsdiskussion ist Teil der Reihe Colloquium Fundamentale des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.zak.kit.edu




Gebündelte Forschung in der Elektromobilität
Das KIT ist neues Mitglied im „Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien“ (KLiB). Ziel des Verbunds ist es, die Kompetenzen von Industrie und öffentlicher Forschung in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien zu bündeln, um Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln. Im Projekt Competence E bündelt das KIT alle Aktivitäten zur elektrischen Energiespeicherung sowie zu elektrischen Antriebssystemen, also von der Material-und Systementwicklung bis hin zur Produktionsforschung. Das KIT wird seine produktionstechnischen Kompetenzen beim Aufbau der KLiB-Forschungslinie für Lithium-Ionen-Zellen in Ulm einbringen und damit einen Beitrag leisten, die Zelltechnologie in Deutschland schneller voranzubringen. Gleichzeitig wird das KIT den Aufbau einer offenen Technologieplattform in Karlsruhe vorantreiben, die die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohmaterial bis zum Antriebsstrang für vollelektrische Fahrzeuge und bis zum stationären Speicher mit Lithium-Ionen-Batterien beinhaltet.