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Nachhaltige Immobilien

Nachhaltige Immobilien
author:

Jonas Moosmüller, Sibylle Orgeldinger, Kosta Schinarakis

source:

PKM-Presse

Date: 28.12.2016

„Das Errichten und Nutzen der Gebäude auf der Erde verursachen rund 30 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und einen erheblichen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen“, berichtet David Lorenz, Experte für Immobilienwertermittlung und Nachhaltigkeit am KIT. „Das heißt aber auch, dass der Immobiliensektor wesentlich zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann.“ Lorenz, dessen Professur als „Shared Professorship“ je zur Hälfte vom KIT und von der britischen Royal Institution of Chartered Surveyors getragen wird, hat sich zur Aufgabe gemacht, international anwendbare Handlungsempfehlungen für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in Immobilienwertgutachten zu erarbeiten. Nachhaltigkeit bei Immobilien bedeutet nicht nur, dass ein Gebäude möglichst wenig Energie verbraucht, sondern unter anderem auch, dass Baumaterialien keine Schadstoffe enthalten, dass die Nutzer sich wohlfühlen sowie dass beim Bau die Menschenrechte beachtet wurden und Kinderarbeit ausgeschlossen war, wie Lorenz erläutert. Auf der Website http://renovalue.eu finden Wertgutachter aus aller Welt die von David Lorenz und seinen Partnern erarbeiteten Inhalte zur Nachhaltigkeit bei der Immobilienwertermittlung.

Experte des KIT unterstützt Karlsruher Klimapartnerschaft

Wie lassen sich Emissionen verringern und gleichzeitig die nötigen Maßnahmen entwickeln, um für die Folgen des Klimawandels gewappnet zu sein? Gefördert im Projekt „50 Klimapartnerschaften bis 2050“ der Bundesregierung arbeiten die Stadt Karlsruhe und der in den ecuadorianischen Anden gelegene Bezirk Los Bancos seit Januar 2015 an diesen Fragen. Die wissenschaftliche Expertise kommt dabei von Volker Stelzer, Experte für nachhaltige Energieversorgung am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT. Er hat mit unterschiedlichen Akteuren vor Ort die Energieversorgung und die Auswirkungen auf klimarelevante Emissionen analysiert. Das Ergebnis ist ein Projektplan für Los Bancos, der ab 2017 umgesetzt werden soll. Dieser umfasst Projekte zum Einsparen von Energie sowie zum Nutzen erneuerbarer Energien. Da durch die ganzjährig moderaten Temperaturen in der Region kaum Heizenergie nötig ist, seien die größten Effizienzerhöhungen beim Erwärmen von Brauchwasser für Privathaushalte, Gewerbe und Landwirtschaft möglich, so Stelzer. Schwierig seien jedoch die Einsatzbedingungen für erneuerbare Energien: In Los Bancos gibt es kaum nutzbare Windgeschwindigkeiten und ein Großteil der Region ist lange Zeit des Jahres von Wolken oder Nebel bedeckt. Über die Effizienz von Solaranlagen in der Region soll deshalb eine Pilotanlage Aufschluss geben. Angedacht ist auch ein Informationszentrum zu den Ursachen des Klimawandels und seinen Auswirkungen auf die Region, das sich an die Bevölkerung und Touristen. Weitere Projekte sind eine Biogasanlage, die künftig die Abfälle des örtlichen Schlachthofes energetisch verwertet und Aufforstungen mit lokalen Baumarten, die auch zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen sollen. Projektseite der Karlsruhe zur „Klimapartnerschaft Ecuador“: https://www.karlsruhe.de/b4/international/entwicklungszusammenarbeit/ecuador.de

KIT.audio: Podcast mit Schwerpunkt „Autonomes Fahren“

Der heraufziehende Paradigmenwechsel hin zu führerlosen und elektrifizierten Fahrzeugen ist technologisch wie volkswirtschaftlich eine enorme Herausforderung. In der ersten Ausgabe des neuen Forschungspodcasts „KIT.audio“ spricht Autor Stefan Fuchs mit Ingenieuren, Informatikern, Juristen und Technikfolgenforschern über das Veränderungspotenzial von Autos, die selber fahren, und erprobt den Stand der Technik auf einer Testfahrt. Sein Fazit: Karlsruhe schickt sich an, eine Pionierregion für autonomes Fahren zu werden. KIT.audio | Der Forschungspodcast des Karlsruher Instituts für Technologie ist ein kostenloser Audiopodcast für die interessierte Öffentlichkeit. In monatlicher Folgen greifen renommierte Radiojournalisten und Podcaster ein aktuell drängendes Forschungsthema auf und erkunden Ansätze, Antworten, Standpunkte und Lösungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT. Die eingefangenen O-Töne, Geräuschkulissen und Sounds verweben sie in der Art eines Features zu intensiven, knapp halbstündigen Hörstücken. Thema der zweiten Folge von KIT.audio Ende Januar wird die Batterieforschung sein, Thema der dritten Folge im Februar ist Industrie 4.0. Mehr zum Podcast KIT.audio auf www.pkm.kit.edu/kit.audio