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Warum leben Menschen an mehreren Orten?

Warum leben Menschen an mehreren Orten?
author:

Lilith C. Paul, Dr. Sibylle Orgeldinger

source:

KIT - Presse

Date: 13.03.2014

Für eine sozialwissenschaftliche Studie sucht das KIT Freiwillige für einstündige Interviews

Wochenends zu Hause bei der Familie und unter der Woche im möblierten Mietzimmer? „Viele Menschen nutzen heute mehrere Wohnungen an verschiedenen Orten“, sagt Sandra Gleich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie und Geoökologie (IfGG) des KIT. Dazu zählten beispielsweise Zimmer bei Bekannten oder in einer Wohngemeinschaft, die Wohnung des Lebenspartners oder das Single-Apartment in der Nähe des Arbeitsplatzes. Warum Menschen an mehreren Orten leben und wie sie ihre Mobilität gestalten, sind Themen eines Forschungsprojekts am IfGG. Ziel der sozialwissenschaftlichen Studie ist es, auf die Lebenssituation und mögliche Probleme betroffener Personengruppen aufmerksam zu machen sowie Handlungsempfehlungen für politische und planerische Entscheidungsträger abzuleiten. Für einstündige Interviews suchen die Forscher noch Erwerbstätige, die berufsbedingt an mehreren Orten leben. Die Daten werden vertraulich behandelt. Ansprechpartnerin ist Sandra Gleich. Sie ist per E-Mail unter sandra.gleich@kit.edu zu erreichen, telefonisch unter 6 08-4 61 06.

Kunstwerk reinszeniert

Informatik-Studierende des KIT haben ein Medienkunstwerk virtuell reinszeniert: In einem Praktikum digitalisierten sie die Videoskulptur „Versailles Fountain“ des Künstlers Nam June Paik, die sich derzeit am ZKM befindet, und überführten sie in eine Telepräsenzumgebung. Telepräsenz ermöglicht einer Person, sich mit spezieller Hard- und Software virtuell an einen entfernten Ort zu versetzen: Ihre Bewegungen werden von einem mechanischen oder virtuellen Vertreter ausgeführt, und sie bekommt verschiedene Sinneseindrücke realitätsnah übermittelt. Das vom ZKM unterstützte Praktikum bildete den Start des Projekts „e-Installation“ zur Dokumentation von technologiebasierten Medienkunstinstallationen. Initiatoren sind der in der Telepräsenz-Forschung führende Lehrstuhl für Intelligente Sensor-Aktor-Systeme (ISAS) und das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT.

Fit für Mint-Studium

Die Übergangszeit zwischen Schule und Studium gezielt nutzen: Abiturientinnen und Abiturienten, die ein Mint-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) studieren möchten, können bereits vor Studienbeginn als Gasthörer Kurse am MINT-Kolleg des KIT besuchen. Das Angebot läuft während der Vorlesungszeit von Dienstag, 22. April bis Freitag, 18. Juli 2014. Die Kurse in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie erleichtern den Einstieg in die Hochschule: Sie vermitteln Grundlagenwissen und bereiten die künftigen Studierenden auf die Anforderungen im Studium vor. Je nach Neigung und Studienwunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fächer Mathematik, Informatik, Physik und Chemie einzeln oder in Kombination belegen. Ein Einstieg nach Kursbeginn ist in Absprache mit dem Mint-Kolleg je nach Kapazität jederzeit möglich. Interessierte können sich ab sofort im Internet unter www.mint-kolleg.kit.edu für die Kurse anmelden..

Erfolg für Hector Fellows

Die 2013 gegründete Hector Fellow Academy hat zum Ziel, herausragende Forscher – Hector Fellows – zu vernetzen und die Arbeit an neuen wissenschaftlichen Fragen zu fördern. Bei den ersten Projektbewilligungen war das KIT mit zwei Anträgen erfolgreich: In „Mechanische Metamaterialien“ (Martin Wegener/Peter Gumbsch) geht es um künstlich gefertigte Kristalle aus regelmäßig angeordneten maßgeschneiderten Bausteinen, die sich durch völlig neue mechanische Eigenschaften auszeichnen. Das Projekt „Grundlagen der Goldkatalyse“ (Manfred Kappes/A. Hashmi) zielt auf die Aufklärung der Struktur und Funktionsweise neu entdeckter hochaktiver Goldkatalysatorsysteme.