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Ingenieurin erforscht druckbare Systeme

Ingenieurin erforscht druckbare Systeme
author:

Sarah Werner, Sandra Wiebe

source:

KIT Presse

Date: 12.08.2015

Technische Druckverfahren gibt es bereits seit 1450, damals erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck: Mit einer Presse und Tinte trug er Text auf Papier auf und konnte so schneller Bücher vervielfältigen als beispielsweise mit der Hand. Über die Jahrhunderte hat sich diese Technik weiterentwickelt, heute dienen nicht mehr nur Papiere oder Pappe als Substrate, also als Trägermaterialien für den Druck, sondern auch Textilien, Glas, Kunststoffe oder Metall. Auch die Tinte hat sich im Laufe der Zeit gewandelt: Inzwischen können 3-D-Drucker flüssige Kunststoffe oder gar organisches Gewebe drucken. Die Elektronik nutzt flüssige und pastenartige Materialien, um elektrisch leitende Verbindungen oder funktionale Elemente herzustellen, die beispielsweise in organischen Leuchtdioden, Displays und Funkchips vorkommen. „Diese gedruckten Anwendungen sind bisher einlagig. Wenn wir die bestehende Technologie auf mehrere gedruckte Lagen erweitern, könnten wir neue smarte Systeme aufbauen: Diese könnten etwa die Feuchte in Wänden überwachen, um Schimmelbildung vorzubeugen, oder in optischen Systemen genutzt werden“, sagt Liane Koker vom Institut für Angewandte Informatik des KIT. Sie erforscht, wie sich mehrlagig gedruckte Komponenten großflächig und gleichzeitig kostengünstig herstellen lassen. „Eine Herausforderung, wenn wir mehrere Lagen miteinander verbinden, ist, die dünnen flexiblen Substrate exakt auszurichten. Es ist wichtig, dass wir die Komponenten innerhalb einer einzelnen Lage, aber auch auf übereinanderliegenden Lagen so verknüpfen, dass sie als Gesamtsystem funktionieren“, sagt die Maschinenbauingenieurin. Für ihre Forschung erhält Koker eine Förderung im Brigitte-Schlieben-Lange-Programm des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Ziel des Programmes ist, Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind auf dem Weg zur Professur zu unterstützen und so den Frauenanteil in wissenschaftlichen Leitungspositionen zu erhöhen.

Studienberatung für Schülerinnen und Schüler am KIT

„Was mache ich, wenn ich mit der Schule fertig bin?“ – Diese Frage stellen sich viele angehende Abiturienten. Das Zentrum für Information und Beratung (zib) des KIT bietet verschiedene Veranstaltungen zu diesem Thema an. Im Workshop „Was will ich studieren?“, der jeweils einmal am 28.08. und am 18.09. stattfindet, sollen Strategien zur Studienfachwahl erarbeitet werden. In der Informationsveranstaltung am 28.08. „Zwischen Abitur und Studium“ geht es um die sinnvolle Gestaltung des Zeitraums zwischen Schule und Studium. Das Seminar „Abitur – und was dann?“ (17.08. und 20.08, sowie 07.09. und 11.09., jeweils zweitägig) hilft bei der Studien- und Berufswahl, indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein persönliches Profil mit ihren Fähigkeiten, Interessen, Werten und Zielen erarbeiten. Außerdem sollen Fragen rund um Studium und Beruf beantwortet werden. Das ausführliche Programm und die genauen Termine finden Sie unter: http://www.zib.kit.edu. Interessierte sollten sich unter der Telefonnummer 0721/608-44930 oder unter der E-Mail-Adresse info@zib.kit.edu anmelden.