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KIT beteiligt sich an Nachhaltigkeitstagen 2015 Baden-Württemberg

KIT beteiligt sich an Nachhaltigkeitstagen 2015 Baden-Württemberg
author:

Sarah Werner

source:

KIT - Presse 

Date: 27.05.2015

Zum dritten Mal nach 2012 und 2014 finden in diesem Jahr die Nachhaltigkeitstage in Baden-Württemberg statt, die den schonenden Umgang mit Ressourcen sichtbar machen wollen. Der ZUKUNFTSCAMPUS, die Stabsfunktion für Nachhaltigkeitsmanagement und Standortentwicklung des KIT, beteiligt sich auch in diesem Jahr: In der Vortragsveranstaltung „Facetten der Nachhaltigkeit“ stellen Forscher, Dienstleistungseinheiten, Hochschulgruppen, die Stadt Karlsruhe und das Naturkundemuseum konkrete Aktivitäten zur Nachhaltigkeit aus dem Alltag am KIT vor. Themen sind unter anderem Lichttechnologien, Mobilität, oder Abfallmanagement. Auch die Mensen an Campus Nord und Süd beteiligen sich mit nachhaltigem Essen und der Botanische Garten stellt Methoden zur Erhaltung der Artenvielfalt vor. Außerdem eröffnet das Projekt „Reallabor 131 – KIT findet statt“, welches vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT koordiniert wird, im Rahmen des „Quartier Zukunft“ den „Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft“. Hier können sich Forscher und aktive Bürger in der Karlsruher Oststadt über eine zukunftsorientierte Quartiersentwicklung austauschen und beraten lassen. Die Nachhaltigkeitstage sind eine Aktion der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg und finden am 12. und 13. Juni statt. Weitere Informationen unter: http://www.zukunftscampus.kit.edu/360.php.

Vortrag zur „Digitalen Justiz“

Mit dem Gesetz zur „Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten“ beschloss die Bundesregierung die Einführung von elektronischen Postfächern, speziell verschlüsselten Systemen und Online-Portalen, über die Gerichte, Anwälte und Bürger Dokumente in juristischen Verfahren austauschen können. Die notwendigen Vorbereitungen für die Umsetzung laufen derzeit in den einzelnen Bundesländern. Für Baden-Württemberg befasst sich unter anderen Dr. Carsten Ulrich, Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe, im Programm eJustice am Fachzentrum für Informations- und Kommunikationstechnik Justiz mit der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs. Wie seine Arbeit aussieht und was die Umstellung auf eine „Digitale Justiz“ für Deutschland bedeutet, erklärt er in einem öffentlichen Vortrag. Organisiert wird die Veranstaltung von den Jungen Juristen Karlsruhe e.V. in Kooperation mit dem Zentrum für Angewandte Rechtwissenschaften des KIT. Die Veranstaltung findet am 01. Juni um 19 Uhr in der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg (Hans-Thoma-Straße 1) statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: www.junge-juristen.de. 

Experte des KIT zur Privatsphäre im Internet

Ob Urlaubsfotos oder geschäftliche Notizen, immer mehr persönliche Daten werden über das Internet kommuniziert, wo sie auf dem Server eines Internetdienstleisters zwischengespeichert werden. „Unmengen von Daten werden gesammelt und erfasst. Vielen Nutzern ist nicht bewusst, dass sich diese automatisiert auswerten lassen, um Rückschlüsse zum Beispiel auf unsere Persönlichkeit zu ziehen“, sagt Ingmar Baumgart vom Institut für Telematik des KIT. Deshalb sucht er nach Wegen, wie persönliche Daten ohne externe Umwege nur zwischen den an der Kommunikation beteiligten Personen ausgetauscht werden können. Seine Idee ist, dass mobile Geräte innerhalb eines sozialen Netzwerks, in dem persönliche Vertrauensbeziehungen bestehen, externe Server ersetzen. Dafür erfasst ein Verteilersystem die Speicherkapazitäten der einzelnen Geräte und speichert die Daten auf ihrem Weg zum Empfänger dort, wo ausreichend Platz ist. So bleiben sie innerhalb des eigenen Netzwerks. „Das Schöne an dem System ist, dass sich die Nutzer keine neuen Geräte kaufen, sondern nur die Software installieren müssen“, betont Baumgart. Mit seiner Forschung möchte er sich der technischen und gesellschaftlichen Herausforderung stellen, die Kontrolle über die eigenen Daten wiederzuerlangen.